Erfreue dich am Gewöhnlichen
November 15, 2009
„Das Hohelied Salomos ist ein Lied
von der Liebe, dem Leben, dem Lachen.
Es hebt die Liebe in den Himmel.
Es ist reine Poesie.
Lies das Hohelied Salomos —
es wird deinem inneren Feuer helfen.
Es ist eines der großartigsten Dokumente in der Welt,
eines der schönsten.
Es singt das Lied der Erde.
Es erfreut sich am Gewöhnlichen.
In dem Moment, in dem du dich am Gewöhnlichen erfreust,
verwandelst du es.“
Osho – Zitat-Auszug aus I Am That #12
Einen Auszug aus dem Hohelied Salomons lesen
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Empfänglich für den Meister sein
November 10, 2009
„Empfänglichkeit ist die wahre Bedeutung von Verehrung.
Die Verehrung eines Menschen sollte nicht auf Ritualen beruhen oder formal sein,
denn dadurch wird man einen Menschen der Meditation nicht verstehen können.
Die Verehrung sollte echt sein, in diesem Moment.
Du solltest für alles empfänglich sein, was der Mensch,
den du verehrst, anbietet.
Der Meister möchte nichts von dir haben,
er bietet sich nur an.
Du solltest ihm erlauben,
in dein innerstes Sein vorzudringen,
in deinen inneren Raum,
und ihn mit seinem Licht erfüllen,
mit seinem Tanz und seinem Lied.
Das ist die wahre Verehrung.“
Osho – Zitat-Auszug aus The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #2
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Das tanzende Herz
November 5, 2009
Kabir sagt:
„Tanze mein Herz!“
Mit „Herz“ meint er die gesamte Einheit des Organismus.
Tanze heute mit Freude.
Und tanze heute, nicht morgen.
Sei in der Gegenwart, wenn du tanzt
und lasse den Tanz mit deiner ganzen Energie zu.
Du lässt dich selbst zurück
und wirst zu einem Betrunkenen.
Osho, Ecstacy: The Forgotten Language #9
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Das Leben in einen Freudentanz verwandeln
November 1, 2009
„Du bist nur ein Allerwelts-Ding, ein Objekt,
außer, du wirst aus dir selbst heraus glücklich,
außer, deine Rose erblüht aus deinem eigenen Wesen heraus.
Meditation enthüllt dir deine Subjektivität…
Subjektivität, das ist dein Bewusstsein.
Bewusstsein und die Lebenserfahrung damit,
machen dein Leben bedeutsam, ewig, unsterblich,
ohne einen Anfang und ohne ein Ende,
eine Feier von Moment zu Moment, zu einem Freudentanz.
Außer, du hast dein Leben in einen Freudentanz verwandelt,
der von einem Moment zum nächsten fortbesteht,
hast du die große Gelegenheit, die dir das Leben gibt, verpasst.“
Osho, Zitat-Auszug aus Yahoo! The Mystic Rose
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Der Meister hilft wach zu bleiben
Oktober 28, 2009
Der Weg der Meditation ist nicht immer einfach und die Falle, sich etwas vorzumachen, steht einladend offen. Der Sucher möchte wach bleiben und das fällt mit einem Meister leichter. Gibt es Perfekte Meister auch heutzutage zu finden?
Perfekte Meister gibt es zu jeder Zeit

Die Welt ist immer voller Meister. Es gibt keine Begrenzung oder eine feste Anzahl. Meister passieren zu jeder Zeit. Die Leute sind nur blind und taub. Es schmerzt, zu wissen, dass man blind ist. Deshalb glauben die Leute lieber an bestimmte Theorien – dass es im Ganzen nur 24 Meister auf der Welt gab, wie es die Jainas (indische Sekte) denken, oder es nur 10 Meister gab, wie in der hinduistischen Religion. Die Christen glauben nur an einen, Jesus Christus. Nur er ist ein Perfekter Meister, sonst keiner.
Wie sollst du also dann heute noch einen Perfekten Meister für dich finden?
Du denkst, wenn du den Perfekten Meister für dich nicht gefunden hast, dann sei das nicht deine Verantwortung. Meister würden nur ab und zu passieren und in dieser Zeit gebe es eben keine. Es sei nicht deine Schuld, dass du ihn nicht gefunden hast. Du hast dafür keine Verantwortung, meinst du.
Ich aber sage:
Perfekte Meister gibt es immer. Genauso wie es immer Rosen und Lotusblüten gibt. Du musst einfach nur deine Augen aufmachen.
OSHO, The Perfect Master #1
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Hindernisse können eine Hilfe sein
Oktober 22, 2009
Alles, was ein Hindernis ist,
kann auch eine Hilfe sein.
Der gleiche Stein oder Fels auf dem Weg
kann entweder als Hindernis angesehen
oder als Sprungbrett benutzt werden.
Wenn du dich ein wenig anstrengst
und auf den Stein kletterst,
dann wirst du eine bessere Sicht haben –
und zwar, weil du den Fels benutzt hast!
Osho, Hammer on the Rock, #28
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Schuld gibt es nicht in der Welt der Meditation
Oktober 18, 2009
Höre auf, dich schuldig zu fühlen! Mit Schuldgefühlen zu leben bedeutet in der Hölle zu leben. Wenn du keine Schuld mehr in dir hast, dann wirst du so frisch wie ein Tautropfen in der Morgensonne sein, du wirst die gleiche Frische haben, wie Sterne in der Nacht.
Sich auf sein eigenes Bewusstsein verlassen
„Wenn einmal die Schuld verschwindet, wirst du ein völlig anderes Leben führen, ein leuchtendes und strahlendes Leben. Deine Beine werden den ganzen Tag lang tanzen wollen und du wirst 1000 und ein Lied singen.
Antworten in sich selbst finden
Verlasse deine Gefängnisse: zum Beispiel Christ, Buddhist oder Kommunist zu sein. Verlasse alle deine Ideologien, denn diese geben dir vorgefertigte Antworten. Wenn du einen Kommunisten nach einer Antwort fragst, wird er in „Das Kapital“ schauen. So wird auch ein Christ die Seiten der Bibel öffnen, um Antworten zu finden.
Schuld entsteht durch Ideologien
Wann beginnst du endlich, dein eigenes Bewusstsein zu benutzen? Wann? Wie lange willst du noch an die tote Vergangenheit gefesselt sein? Die Bibel bezieht sich auf ein Leben 2000 Jahre vor unserem jetzigen. Das Leben hat sich seither so viel geändert. Wenn du die Bibel lesen möchtest, dann lies sie wie wunderbare Literatur – doch mehr ist sie nicht. Sie ist ein schönes Buch mit wunderbaren Versen darinnen, doch es ist kein Diktat darin, keine Anordnungen, denen du im Leben nachfolgen musst. Genieße dieses Geschenk aus der Vergangenheit, doch mache keine Disziplin für dein Leben daraus. Die Bibel ist für das heutige Leben völlig unbedeutend.
Leben passt in keine Ideologie
Alles wird unbedeutend, denn das Leben ist unbegrenzt. Es verändert sich ständig, es geht über alle Grenzen hinweg. Das Leben ist ein unendlicher Prozess. Die Bibel kommt irgendwo zu einem Punkt an dem sie nicht weitergeht. Das Leben kommt niemals an einen solchen Punkt.
Unschuldig sein und selbst entscheiden
Die einzige Möglichkeit, nicht hinter dem Leben hinterher zu hinken und mit dem Leben in direktem Kontakt zu sein, ist, ein Herz zu haben, das sich nicht schuldig fühlt. Ein unschuldiges Herz zu haben. Vergiss alles, was dir gesagt wurde – wie du dich verhalten sollst, was getan werden muss und was nicht – das kann kein anderer für dich entscheiden. Vermeide die Leute, die für dich entscheiden. Nimm das Zepter wieder in die eigene Hand. Du musst dich entscheiden. In genau dieser Entscheidungsfreudigkeit wird deine Seele geboren. Wenn andere für dich entscheiden, bleibt deine Seele verschlafen und abgestumpft. Wenn du beginnst, für dich selbst zu entscheiden, entsteht Intelligenz und Schärfe. Sich selbst zu entscheiden bedeutet, Risiken einzugehen und vielleicht einen Fehler zu begehen. Keiner weiß es, das ist das Risiko. Es gibt keine Garantie.“
Osho – Zitat-Auszug aus Book of Wisdom #11
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Meditation in der Krise
Oktober 14, 2009
Stelle dir vor:
Die Welt ist nur ein Traum
Jemand sagte, dass er durch eine ökonomische Krise ginge und er es seitdem aufgrund des äußeren Drucks schwierig fände, zu meditieren.
„Wann immer so etwas wie Druck von außen geschieht – und es wird viele Male im Leben geschehen – dann wird der direkte Einstieg in Meditation schwierig. Du solltest also etwas vor deiner Meditation tun, um den Druck wegzunehmen: Nur dann kannst du in Meditation gehen, vorher wahrscheinlich nicht.
Vorbereitung auf Meditation,
wenn man unter Druck ist
1. Denke daran: Die Welt ist ein Traum
15 Minuten lang sitze einfach still da und denke daran, dass die ganze Welt ein Traum ist – sie ist es tatsächlich! Betrachte die ganze Welt als einen Traum. Die Welt trägt nichts von wirklicher Bedeutung in sich. Das ist der erste Schritt.
2. Alles ist vergänglich,
auch die Krise und sogar du selbst
Früher oder später wird alles verschwinden – auch du! Du warst nicht immer hier und du wirst auch nicht für immer hier sein. Denn alles ist vergänglich.
3. Zum Beobachter werden
Du bist nur derjenige, der wahrnimmt. Dies ist ein vorüberziehender Traum, die Situation ist wie in einem Spielfilm.
Erinnere dich in der Tiefe daran, dass diese Welt nur ein Traum ist und alles vorbeigehen wird, auch du. Der Tod kommt näher und die einzige Wirklichkeit die es gibt, ist derjenige, der beobachtet und wahrnimmt. Du bist nur ein Beobachter.
Entspanne den Körper, dann beobachte 15 Minuten lang, und dann erst beginne zu meditieren. Du wirst jetzt in der Lage sein, in Meditation einzutreten, es wird keine Schwierigkeiten mehr geben.
Aufhören, wenn’s leicht geht
Wann immer du fühlst, dass diese Meditation einfach geworden ist, dann höre damit auf; denn sonst wird sie zur Gewohnheit. Sie sollte nur unter bestimmten schwierigen Umständen genutzt werden, dann, wenn es unmöglich erscheint, in Meditation zu gehen. Wenn du sie jeden Tag machst, wird sie ihre Wirkung verlieren, und dann wird sie nicht mehr funktionieren. Benutze sie also wie Medizin. Wenn die Dinge schlecht laufen und sehr unbequem werden, dann mache sie. Sie wird den Weg ebnen, und du wirst in der Lage sein, dich zu entspannen.“
Osho, Zitat-Auszug aus A Rose is a Rose is a Rose, # 11
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Eifersucht – Wut – Machthunger? Was ist dein größter Energiefresser?
Oktober 10, 2009

Beobachte ein paar Tage lang deine Gedanken und finde heraus, was die meiste Energie in deinem Leben einnimmt: Eifersucht? Wut? Minderwertigkeitsgefühle?
3 Schritte, Unbewusstheit aufzudecken
1. Beobachten, wo die Energie hingeht
„Beobachte, was deine meiste Energie in Anspruch nimmt. Dadurch kannst du herausfinden, was deine Hauptcharaktereigenschaft ist. Das ist der Feind Nummer 1 – und du hast immer gedacht, sie sei dein größter Freund. „Jemand findet zum Beispiel Gier, jemand anders Wut oder unterdrückte Sexualität, jemand findet vielleicht einen Minderwertigkeitskomplex oder ein Überlegenheitsgefühl – es ist egal, was es ist. Den Hauptcharakterzug herauszufinden ist schon der halbe Sieg darüber. Nur du selbst kannst das tun.
Schreibe sieben Tage lang auf, was deine meiste Zeit des Tages in Anspruch nimmt, worüber du am meisten fantasierst, wohin deine Energie sofort und gerne geht. So kannst du leicht deinen Haupt-Energiefresser herausfinden. Ihn zu erkennen wird dir neue Kraft geben.
2. Wenn der Energiefresser auftaucht kühl bleiben
Wenn dein Charakterzug wieder auftaucht, dann sei dir dessen bewusst. Reagiere einfach nicht auf ihn. Bleibe kühl. Beobachte ihn so, als ob er auf einer Leinwand vorbeizieht und du nichts mit ihm zu tun hast. Wenn du unberührt sein kannst, mit Distanz bleiben kannst, dann wird plötzlich viel Energie für Meditation frei werden, die sonst der Energiefresser behalten hat.
Du selbst hast soviel in deinen Charakterzug gesteckt. Du hast ihn genährt und ihn unterstützt. Wenn dich jemand auf ihn angesprochen hat, dann wurdest du wütend. Du hast diese Denkweise auf jede erdenkliche Weise beschützt. Du hast alle möglichen logischen Geschichten darüber erzählt.
Jetzt aber schaust du einfach nur zu. Die ganze Energie ist frei. Du wirst eine neue Lebensenergie spüren. Deine ganze Art zu sein wird sich erneuern.
3. Zum nächsten weitergehen
Dann halte Ausschau nach dem Energiefresser Nummer 2, dann Feind Nummer 3… denn du musst alle loswerden. An dem Tag, an dem du keinen Feind mehr in deinem Denken hast, entwickelst du eine wunderbare Anmut und Schönheit. Deine großartige Energie wird in Tausenden von Blumen erblühen.“
Osho – Zitat-Auszug aus The Transmission of the Lamp
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Wut ist interessant, lebendig, klasse!
Besonders sein wollen
Mit Totalität fühlen
Weniger Dramen im Leben
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Meditation bei innerer Unruhe
Oktober 6, 2009
Wann: Jede Nacht vor dem Schlafengehen
Dauer: mindestens 20 Minuten
Anleitung zur Meditation bei Unruhe und Stress
1. Phase:
Durch den Mund atmen
„Sitze in einem Sessel und ruhe deinen Kopf auf ein Kissen. Nimm eine Körperhaltung ein, bei der du dich völlig entspannen kannst. Dann lass den Kiefer los, entspanne ihn, so dass sich der Mund ein wenig öffnet. Beginne durch den Mund zu atmen, nicht durch die Nase. Der Atemrhythmus soll nicht verändert werden, atme einfach ganz natürlich.
Die ersten Atemzüge werden vielleicht noch weiterhin ein wenig hektisch und unruhig sein. Nach und nach gibt sich das und der Atem wird flacher werden. Er fließt dann leicht herein und wieder hinaus – das ist genau richtig. Halte den Mund geöffnet, die Augen sind geschlossen. Ruhe dich aus.
2. Phase:
Die Beine lockern
Dann beginne zu fühlen, wie deine Beine locker werden, so, als ob sie abfallen würden, als ob die Gelenke gebrochen wären. Fühle sie so, als ob die Knochen gebrochen wären. Stell dir vor, dass du nur noch der obere Teil des Körpers bist. Die Beine sind weggefallen.
3. Phase:
Die Hände fallen ab
Dann gehe zu den Händen: Stelle dir vor, dass beide Hände ganz locker werden und von dir abfallen. Du kannst vielleicht sogar das „Knacken“ hören, wenn innen drinnen die Knochen brechen. Du steckst nicht mehr in deinen Händen, sie sind tot, abgefallen. Es ist nur noch dein Oberkörper da.
4. Phase:
Den Kopf verlieren
Dann stelle dir vor, dass dir auch der Kopf abfällt, dass du ohne Kopf bist, dass der Kopf gebrochen ist. Dann lasse den Kopf hingehen, wo auch immer er sich hinbewegt, nach rechts oder nach links … du kannst nichts mehr tun. Lasse ihn einfach locker. Er gehört nicht mehr zu dir.
5. Phase:
Nur noch der Oberkörper sein
Jetzt bist du nur noch der Oberkörper. Fühle, dass du nur noch deine Brust und der Bauch bist, sonst nichts.
Innere Unruhe = körperliches Ungleichgewicht
Durch diese Übung wird sich die Unruhe legen. Der Grund für die Unruhe liegt in der Unausgewogenheit deiner Energie im Körper. Die Energie ist nicht gleichmäßig im Körper verteilt. Wenn du die nicht ausbalancierten Teile des Körpers abspaltest, dann wird nur noch das Wesentliche bleiben, und die ganze Energie dorthin fließen. Dieser wesentliche Teil wird sich entspannen. Bald wird die Energie beginnen, auch in die Beine, die Hände und den Kopf zu fließen, doch nun in harmonischer Weise.
Ungleichgewicht macht wütend und hektisch
Bei innerer Unruhe ist es nötig, die Energien im Körper neu zu verteilen. Immer, wenn die Energie mehr in einen Körperteil fließt und weniger in die anderen, dann macht dich das unruhig und unausgeglichen. Wenn du zuviel Energie in den Händen hast, dann möchtest du etwas mit deinen Händen tun und wenn du nichts findest, was du tun kannst, dann wirst du wütend und unruhig.“
Osho - Zitat-Auszug aus This Is It!
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