Was Entspannung für die Arbeit bewirkt
Juni 30, 2008
Stress beeinträchtigt die Intelligenz. Unter Druck sieht man keinen Ausweg, doch nach ein wenig Erholung und Entspannung beginnt die Intelligenz wieder zu arbeiten. Entspannung von Körper, Denken und Herz ist überlebensnotwendig beim Arbeiten.
Erholung der Intelligenz

Die Gesellschaft bereitet dich auf Aktivität vor, auf Ehrgeiz, auf Schnelligkeit, auf Effektivität. Sie bereitet dich nicht darauf vor, zu entspannen, nichts zu tun und ruhen. Sie verdammt alle Arten von Ruhe als Faulheit. Die ganze Gesellschaft ist auf Arbeit ausgerichtet.
Ich sage nicht, dass du den ganzen Tag ausruhen sollst. Mache deine Arbeit, aber finde eine gewisse Zeit für dich selbst. Du kannst dich nur in Entspannung finden. Du wirst überrascht sein, dass dir tiefere Einsichten über dich selbst gegeben werden, wenn du dich für ein oder zwei Stunden täglich entspannst. Es wird auch dein äußeres Verhalten verändern. Du wirst ruhiger und stiller werden.
Entspannung wird die Qualität deiner Arbeit verändern. Du wirst die Arbeit kunstvoller und anmutiger erledigen. Du wirst weniger Fehler als vorher begehen, denn du bist zentrierter und ausgewogen. Entspannung birgt geheimnisvolle Kräfte, sie ist nicht mit Faulheit zu verwechseln. Der faule Mensch sieht vielleicht von außen so aus, als ob er nichts tut. Aber innen rennen seine Gedanken ununterbrochen.
Beim entspannten Menschen ist der Körper entspannt, das Denken und das Herz. Er ist Entspannung auf allen drei Ebenen – Körper, Gedanken, Herz. Für zwei Stunden ist er wie abwesend. In diesen zwei Stunden erholen sich sein Körper, sein Herz und seine Intelligenz. In seiner Arbeit wird sich diese Erholung zeigen. Er wird kein Verlierer sein, auch wenn er nicht mehr ständig unter Stress steht. Er wird nicht unnötigerweise hin und her laufen, sondern direkt auf sein Ziel zugehen. Er wird die Dinge tun, die getan werden müssen. Er wird sich nicht mit unnötigen Trivialitäten befassen. Er wird nur das sagen, was gesagt werden muss. Er spricht telegrafisch und seine Bewegungen sind anmutig. Sein Leben wird wie ein Gedicht sein.
Entspannung kann dich zu solch wunderbaren Höhen verwandeln – und es ist so einfach. Es gibt nicht viel zu tun. Entspannung wird neues Licht in deine Augen bringen, eine neue Frische in dein Wesen und es wird dir helfen, zu verstehen, was Meditation ist. Entspannung bildet die ersten Stufen vor der Türe zum Tempel, der Meditation. Mit immer tieferer Entspannung wird Ausruhen zu Meditation. Meditation ist die Bezeichnung für tiefste Entspannung.
Osho, The Transmission of the Lamp
Lieber alleine leben
Juni 28, 2008
Die freiheitsberaubenden Liebesspiele sind endlos: Dominierung, Eifersucht, Besitzdenken… Das ist wohl Teil unserer menschlichen Unbewusstheit. Es ist besser, getrennt von dem oder der Geliebten zu leben.
Hältst du deinen Mann an der langen Leine?

Einer der weisesten Schritte, die du machen kannst, ist niemals mit der Frau zusammen zu ziehen, die du liebst. Lebt getrennt, damit du frei bist, alleine zu sein und sie frei ist, alleine zu sein. Macht keine Versprechungen und Verträge und verlange nicht danach, der Einzige zu sein, der von ihr geliebt werden soll. Im Gegenteil, wenn deine Frau oder dein Mann am Wochenende mit jemandem anders Freude hat, dann ist das ganz perfekt, um ein wenig Abwechslung zu bekommen. Nach der Abwechslung, wieder zurück in der Arbeit, fühlt sich alles besser an. Man hat sich ausgeruht, das Denken ist nicht mehr rastlos und man weiß, dass diese Frau oder jene, dieser Mann oder jener, dass sie alle das Gleiche sind. Wenn das Licht ausgeht, verschwinden alle Unterschiede.
Genieße dein Alleinsein. Das bedeutet nicht, dass du ohne Freunde sein sollst, aber mache es immer klar … Die ganze Welt hat soviel gelitten, nur weil die einfachsten Dinge nicht verstanden wurden und es ist schon fast zwanghaft, dass man immer mit dem gleichen Partner zusammen sein muss, wenn man sich einmal für ihn oder sie entschieden hat. Das geht gegen die menschliche Schwäche.
—-> Hier weiterlesen, warum man in einer Beziehung am besten alleine lebt
Osho, The New Dawn
Nicht mehr Sklave sein
Juni 27, 2008
Im Berufsleben lassen wir uns manchmal wie Sklaven behandeln, nicht so sehr von den Anderen, vielmehr von uns selbst. Von unserem eigenen Denken, das scheinbar zwingend vorgibt, was noch alles erledigt werden muss, in noch schnellerer und effizienterer Art. Es gibt eine Möglichkeit, das Sklaventum zu verlassen – den ganzen Verkehrsstrom an Gedanken unbeteiligt vorbeifließen zu lassen.
Am Straßenrand stehen und zuschauen

Versuche ein kleines Experiment:
Lege deine Uhr vor dich hin und beobachte den Sekundenzeiger. Du wirst erstaunt feststellen, dass du schon nach 15 Sekunden das Beobachten vergessen haben wirst. Du findest dich in Gedanken über alles mögliche wieder. Nach ein paar Sekunden wachst du auf und sagst: „Oh Gott, das waren noch nicht einmal 15 Sekunden!“ Keine 60 Sekunden kannst du durchgehend wach beobachten. Der Druck und der ständige Strom der Gedanken sind zu mächtig.
Deshalb erschaffen Meister komische Hilfsmittel, damit du das Denken auf die Seite stellst, ohne ihm feindlich gesinnt zu sein. Beginne, still zu beobachten, ohne die Gedanken direkt anzugreifen. Das Denken wird dich auf eine Weltreise führen und dich versuchen zu überreden: „Was machst du hier? Was soll da schon innen drinnen sein? Draußen tobt das Leben und du sitzt hier und tust nichts?“
Das Denken wird dir viele Gründe geben, nicht zu meditieren und du musst es liebevoll und vorsichtig auf die Seite stellen. Erinnere dich daran, es muss liebevoll und vorsichtig sein. Erwecke den inneren Meister, denn sobald das Denken das Licht des Meisters in dir sieht, wird es ganz spontan in Harmonie mit ihm fallen. Dann gibt es keinen Kampf mehr…..
—->> Hier weiterlesen, wie man aus dem Sklaventum in der Arbeit herausrutschen kann
Osho, Isan: No Footprints in the Blue Sky #3
Zen ist für Anfänger
Juni 25, 2008
Zen ist für Menschen, die ewig dazu lernen. Es ist eine Reise ohne Ende. Jeder im Zen ist ein Anfänger, egal wie lange er schon dabei ist. Der Lernende strebt danach, auf die Höhe des Meisters zu gelangen, damit eine Vereinigung stattfinden kann.
Auf gleicher Höhe mit dem Meister

Der Weg des Zen erfordert bestimmte Voraussetzungen, die sich von denen anderer Religionen unterscheiden. Im Zen wird Empfänglichkeit, Wachheit, Zuhören und ein Verstehen des Wortlosen, sowie ein tiefes Eindringen in Stille gebraucht. Keine andere Religion fragt nach diesen Dingen. Die Religion möchte dich tugendhaft machen und moralisch, und du sollst keinen Ehebruch begehen. Das sind sehr oberflächliche Bedingungen für Religiosität.
Zen erfordert, gegenwärtig zu sein. Nur einem Menschen, der im Moment präsent ist, kann der Meister sein Verständnis über das Höchste weitergeben. Zen ist keine Theologie, sondern die Vereinigung von dem Sein des Meisters mit dem Sein des Schülers. Der Schüler muss zur selben Höhe wie der Meister aufsteigen, sonst wird er nicht hören können, was ihm gesagt wird. Empfänglichkeit, Wachheit und das Eindringen in Stille werden den Schüler auf die Höhe des Meisters bringen.
Osho, Rinzai: Master of the Irrational #6
Enttäuscht über den Partner?
Juni 23, 2008
Das, was wir an unserem Partner nicht mögen, liegt an der Art, wie wir selbst erzogen worden sind. Es sind unsere eigenen Vorstellungen, die das Leben miteinander erschweren und nicht die Eigenarten des Partners.
Liebe umfasst jede Eigenart

Nimm jeden so an, wie er ist. Stelle keine Forderungen, dass er oder sie irgendeines deiner Ideale oder Konditionierungen erfüllen soll. Dass er oder sie nach deinen Vorlieben sein sollen. Das ist nicht der Weg der Liebe. Das ist noch nicht einmal der Weg von Menschlichkeit.
Liebe akzeptiert den Anderen wie er ist.
Wenn sich jemand vollständig angenommen fühlt, dann verursacht das große Veränderungen in ihm. Aber die Veränderungen können nicht eingefordert werden. Sie passieren von selbst.
Osho, The New Dawn
Der einzige Weg zur Wahrheit
Juni 21, 2008
Allen Wegen, die zur Wahrheit führen, ist eines gemeinsam: Sie lösen die Bindung mit dem Körper und dem Denken auf. Genau genommen, gibt es nur einen einzigen Weg: zu einem Spiegel zu werden.
Buddhas Weg zur Erleuchtung
Es gibt nur einen absoluten Weg zur Wahrheit. Einfach beschrieben ist das, sich vom Körper und dem Denken zu entfernen. Sich selbst bewusst zu sein und wahrzunehmen, ohne etwas an sich zu beurteilen, ohne etwas wertzuschätzen, ohne irgendeine Aktivität von irgendeiner Seite. Wie ein Spiegel zu sein, der nichts anderes tut, als widerzuspiegeln. Das ist der absolute Weg und das ist auch der einzig wirkliche Weg. Es werden Tausende anderer Wege vorgeschlagen, doch diese führen nicht zur Wahrheit, sondern irgend woanders hin…
Wenn jemand zum Beispiel Buddhas Namen rezitiert… Gautama Buddha wurde nicht zu einem Buddha, weil er seinen eigenen Namen rezitierte. Er folgte dem absoluten Weg. Er wählte eine ungewöhnliche Situation, denn er hatte keinen Meister. Er stolperte und irrte sechs Jahre herum, von Tür zu Tür, von Meister zu Meister, doch nichts befriedigte seine Sehnsucht. Die Meister sprachen über großartige Dinge, aber er konnte nicht sehen, dass wirklich etwas mit ihnen passiert war. Sie waren wie die Papageien, die Weisheiten nur wiederholten. Sie waren gute Schüler, doch keine erfahrenen, weisen Menschen.
Nach sechs Jahren dauernder, anstrengender Suche, setzte er sich in einer Vollmondnacht unter einen Baum in der Nähe von Bodhgaya (kleine Stadt in Indien). Die Suche hatte ihn total erschöpft. Der Weg zu seiner Erleuchtung wurde von den Schülern komplett missverstanden. Sie erkannten nicht, dass er einfach so müde vom Suchen war, er die Nase voll hatte und dachte: „Ich habe mich aus der Welt zurückgezogen, jetzt lasse ich auch noch die Suche zurück. Ich bin so müde. Ich will überhaupt nichts mehr machen.“
In dieser Nacht schlief er das erste Mal in sechs Jahren ohne Anspannung, ohne Sorgen und völlig friedlich. Irgendwann öffnete er seine Augen und der letzte Morgenstern war gerade am Himmel verschwunden. Er sah den Stern verschwinden – er wollte nichts mehr, er suchte nichts mehr, nicht einmal mehr Wahrheit, keine Erleuchtung … und plötzlich wurde er zu einem Spiegel. In dem Spiegel, in dem der Stern im Himmel verschwand, in diesem Spiegel verschwand alles andere mit. Er wurde erleuchtet, nicht weil er danach suchte, er wurde in dem Moment erleuchtet, als er alles Suchen losließ. Jede Suche, jede Sehnsucht gehört dem Denken an, und das ist das einzige Hindernis.
Was ist also der letztendliche Weg, der GROßE WEG? Sich von dem Denken und dem Körper zu lösen. Diese beiden sind deine Gefängnisse. Wenn du mehr Abstand gewonnen hast – mehr und mehr, weiter und weiter – siehst du plötzlich, dass du aus reinem Bewusstsein bestehst. Dein Bewusstsein war in einer bestimmten Form des Körpers und des Denkens festgehalten. Du bist darin seit Jahrhunderten gefangen. Du brauchst nur einen kleinen Augenblick jenseits davon zu gehen und das Herz wird in einer neuen Freude klopfen. Ein Tanz wird in dir aufsteigen. Das Leben wird zu einer Feier, einem Festival, das sich in jedem Moment erneuert. Jetzt bist du nicht mehr länger ein Gefangener oder Sklave. Du bist die Freiheit selbst.
Osho, The Original Man #6
Sehnen nach Erleuchtung
Juni 19, 2008
Wenn man in Meditation sinkt, kommt man an einen Punkt von Hilflosigkeit. Es gibt nichts mehr zum Festhalten, keine Vorstellung von Zukunft und das Erreichen von Zielen. Das, was früher wichtig war und so viele Probleme verursachte, ist verschwunden. Eines bleibt: die tiefe, liebevolle Sehnsucht nach Erleuchtung.
Geduld und Leidenschaft

Wenn du meditierst, kommt der Punkt an dem du dir mit aller Kraft die Erleuchtung herbeisehnst.
Warte geduldig ab. Erleuchtung ist ein großartiges Phänomen, das du nicht fassen kannst. Du bist so winzig. Deine Hände können sie nicht erreichen, Erleuchtung ist außerhalb deiner Reichweite.
Die Erleuchtung wird kommen und dich überwältigen, doch du kannst nichts dafür tun. Wenn du wirklich geduldig wartest, mit großer Sehnsucht und Leidenschaft, dann kommt sie zu dir. Im richtigen Moment kommt sie. Das ist immer so gewesen.
Osho, The New Dawn #16
Balsam auf (Beziehungs-)Wunden
Juni 17, 2008
Im Folgenden eine tantrische Meditationstechnik, die heilend auf viele Arten von Stress wirkt – zum Beispiel auf Beziehungsstress. Man kann sie wunderbar auch gemeinsam machen.
Tiefer Frieden in der Brust

Egal in welcher Position du dich befindest, erfülle den Raum zwischen den Achseln mit großem Frieden.
Diese Technik bringt große Entspannung mit sich, die völlige Hingabe. Wenn du weißt, wie du entspannen kannst, dann stört dich nichts mehr. Wenn du dich nicht entspannen kannst, dann empfindest du alles als Störung.
Du kannst dich den ganzen Tag über an den Frieden in deiner Brust erinnern – beim Warten, beim Fernsehen, im Auto … Die folgende Anleitung ist geeignet, tiefer in die vielen Ebenen der Methode zu sehen. Praktiziere sie nach Anleitung täglich eine halbe Stunde lang, über mehrere Tage hinweg. So bekommst du ein gutes Gefühl für die Technik und es wird leichter fallen, sich im Alltag zu erinnern. Wenn es dir hilft zu entspannen, höre währenddessen sanfte Musik.
–> Die genaue Anleitung zu dieser Osho Meditation aus dem Tantra kann man hier nachlesen
Ob im Himalaya alles leichter wäre?
Juni 14, 2008
Der tägliche Arbeitsstress nagt am inneren Frieden. Gedanken an die einsame Hütte in den Bergen geben Hoffnung auf wirklich ungestörte Zeiten. Dort stören dann die Kuhglocken oder das harte Bett oder …. Wir wollen gestört werden! Das ist eine zunächst schwer nachvollziehbare These, die es jedoch wert ist, einmal näher überprüft zu werden.
Ungestört inmitten des größten Trubels

Die vielen Heiligen haben sich nicht ohne Grund aus der Welt zurückgezogen. Die Welt stört den eigenen Frieden…
Denke daran, außer, du möchtest gestört werden, kann dich nichts stören. Wenn du einfach im wertungsfreien Wahrnehmen der Störung bleibst, dann werden die Störungen einfach vorbeiziehen Sie kommen, und sie gehen auch wieder. Sogar mitten im hektischen Leben in der Welt kannst du zum Buddha werden.
Wir brauchen solche Buddhas die im Leben stehen. Das ist die einzige Hoffnung für die künftige Menschheit, auf einen besseren und neuen Menschen. Jemand, der feiern kann, der mitfühlend ist und tanzen kann, der gerne singt und liebt.
Osho, Turning In #3
Ein schönes Mädchen ist nicht deshalb so schön, weil es dir damit den Kopf verdrehen und dich von der Meditation ablenken will. Es ist einfach schön, und das ist alles. Du musst den Frieden innerhalb des brennenden Hauses finden.
Das Leben ist so wie der Krieg: Ständig bist du damit beschäftigt, deine Feinde unter Beschuss zu halten. Zazen bedeutet, das Feuer einzustellen. Feuerpause!
Zen Meister Kodo Sawak Roshi
–> Probleme – Aus Maulwurfshügeln Berge machen? – Weitere Osho Zitate für entspanntes Arbeiten
„Du liebst mich nicht mehr!“ und andere Dummheiten
Juni 12, 2008
Ein heftiger Schmerz in der Liebe ist, sich abgelehnt zu fühlen. Es ist, als ob das verletzte Ego nur darauf wartet, zu sagen: „Aha, du liebst mich nicht mehr!“ – mit allen darauf folgenden Konsequenzen. Das ist unintelligent. Statt dessen: den Rhythmus von Miteinander und Alleinsein verstehen.
Respektvoll miteinander sein

Normalerweise denkst du schnell, dass du abgelehnt wirst. Du gehst zu deiner Frau und wenn sie nicht bereit ist, mit dir zu sein oder sie nicht besonders liebevoll mit dir ist, dann fühlst du dich zurück gewiesen. Dein Ego ist verletzt. Dieses Ego ist kein besonders intelligentes Ding. Alle Egos sind idiotisch.
Intelligenz kennt kein Ego. Intelligenz sieht einfach, was passiert. Intelligenz versucht zu verstehen, warum die Frau jetzt nicht mit dir sein will. Sie weist dich nicht zurück – du weißt das, denn sie hat dich so geliebt, sie liebt dich immer noch so sehr – aber in diesem Moment möchte sie gerne alleine sein. Wenn du sie liebst, dann wirst du sie alleine lassen. Du wirst sie nicht erpressen, du wirst sie nicht dazu zwingen, mit dir zu schlafen.
Wenn der Mann alleine sein will, dann wird sich die Frau nicht denken: „Jetzt ist er nicht mehr an mir interessiert. Wahrscheinlich ist er mit einer anderen Frau …“ Eine intelligente Frau wird den Mann alleine lassen, damit er sich sammeln kann und wieder Energie zum Teilen bekommt.
Dieser Rhythmus ist wie Tag und Nacht, Sommer und Winter. Es verändert sich ständig. Wenn zwei Menschen miteinander respektvoll umgehen – und Liebe ist immer respektvoll, sie schätzt den anderen, sie verehrt den anderen, wie während eines Gebets – dann werdet ihr euch langsam aber sicher verstehen. Dir wird der Rhythmus des anderen bewusst sein, ebenso wie dein eigener.
Bald werdet ihr bemerken, dass mit der Liebe sich eure beiden Rhythmen annähern. Wenn du dich liebevoll fühlst, fühlst sie es auch. Die Beziehung wird von selbst stabil. Sie wird synchron.
Osho , Philosophia Perennis, Vol. 1, #5
