Wir sind zarte, verletzliche Lebenwesen, wie Lotusblüten auf einem schmalen Stengel. Der Herbstwind mag jeden Moment kommen. Erschreckt das die Lotus Blüte?

Die Kraft des zarten Lotus

Tipps

Herbstwind.
Die Kraft des Lotus
in einer einzigen Blüte.
Der Herbstwind ist stark, aber das erschreckt eine Lotus Blüte nicht, obwohl sie sehr zart ist. Die Kraft des Lotus steckt in einer einzigen Blüte … auf so einem schmalen Stengel.

So ist das Leben. Jeden Moment kommt der starke Herbstwind – und der Lotus ist weg. Gehe den gleichen Weg, den die Lotusblüte geht, ohne unglücklich darüber zu sein, ohne Angst, ohne sich über den Herbstwind zu sorgen. Das Universum ist unsere Heimat. Ob wir im Körper sind oder nicht, das spielt keine Rolle. In Wirklichkeit gibt es dir einen unglaublichen Freiraum, nicht in deinem Körper zu sein. Du bist überall.

OSHO, The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #5

Der Weg der Meditation ist nicht immer einfach und die Falle, sich etwas vorzumachen, steht einladend offen. Der Sucher möchte wach bleiben und das fällt mit einem Meister leichter. Gibt es Perfekte Meister auch heutzutage zu finden?

Augen auf

Tipps

Die Welt ist immer voller Meister. Es gibt keine Begrenzung oder eine feste Anzahl. Meister passieren zu jeder Zeit. Die Leute sind nur blind und taub. Es schmerzt, zu wissen, dass man blind ist. Deshalb glauben die Leute lieber an bestimmte Theorien – dass es im Ganzen nur 24 Meister auf der Welt gab, wie es die Jainas (indische Sekte) denken, oder es nur 10 Meister gab, wie in der hinduistischen Religion. Die Christen glauben nur an einen, Jesus Christus. Nur er ist ein Perfekter Meister, sonst keiner.

Wie sollst du also dann heute noch einen Perfekten Meister für dich finden?

Du denkst, wenn du den Perfekten Meister für dich nicht gefunden hast, dann sei das nicht deine Verantwortung. Meister würden nur ab und zu passieren und in dieser Zeit gebe es eben keine. Es sei nicht deine Schuld, dass du ihn nicht gefunden hast. Du hast dafür keine Verantwortung, meinst du.

Ich aber sage:
Perfekte Meister gibt es immer. Genauso wie es immer Rosen und Lotusblüten gibt. Du musst einfach nur deine Augen aufmachen.

OSHO, The Perfect Master #1


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Die Stopp! Meditation

September 26, 2008

Die Stopp Meditation ist genial im Arbeitsleben, hält sie doch die Welt für einen Moment an und nährt nur noch einen: Mich selbst! Ein paar Sekunden anhalten, bewegungslos sein und nach innen schauen. Dabei den Körper, die Gefühle und das Denken fühlen und wahrnehmen. Und schwupps – bin ich wieder in meinem Zentrum!

Die Welt anhalten und nach innen rennen

Tipps

Genau wenn du im Begriff bist, etwas zu tun – halte inne.
Du kannst es ausprobieren, wo immer du willst. Du nimmst gerade ein Bad … plötzlich gibst du dir den Befehl: „Stopp!“ – und hältst inne. Selbst wenn es nur für einen einzigen Augenblick ist, wirst du etwas in dir spüren, das anders ist. Du wirst ins Zentrum geworfen und plötzlich hört alles auf – nicht nur der Körper. Wenn dein Körper total innehält, steht auch dein Denken still.

Wenn du „Stopp!“ sagst, dann atme nicht. Lasse alles stillstehen: kein Atem, keine Körperbewegungen mehr. Verharre nur einen Moment lang in diesem Stillstand, und du wirst merken, dass du auf einmal mit Raketengschwindigkeit bis in dein Zentrum vorgedrungen bist. Vom Zentrum auch nur einen leisesten Schimmer zu haben, ist wunderbar, ja revolutionär. Das verändert dich. Nach und nach kannst du immer klarere Einsichten ins Zentrum bekommen. Innerlich nicht beschäftigt sein soll nicht geübt werden. Lasse Nichts-Tun plötzlich passieren, dann, wenn du nicht darauf vorbereitet bist.

Zum Beispiel wolltest du gerade ein Glas Wasser austrinken. Du hast das Wasser, das Glas schon berührt – und hältst plötzlich inne. Lasse die Hand, wo sie ist, lasse den Wunsch zu trinken sein, lasse den Durst in dir bestehen bleiben, aber du erstarrst völlig. Das Glas ist draußen, der Durst ist drinnen, die Hand ist am Glas, die Augen sind auf dem Glas: Halte plötzlich inne. Kein Atem, keine Bewegung mehr – als wärst du tot. Der bloße Impuls, der Durst, wird Energie freisetzen, und diese Energie wird um zum Zentrum vorzudringen benötigt. Du wirst ins Zentrum geworfen.

Warum? Weil jeder Impuls, sich zu verändern, eine Bewegung nach außen ist. Energie ist immer in Bewegung – entweder sie geht nach außen oder nach innen. Energie kann niemals statisch sein.
Merke dir drei Dinge:
Erstens, probiere das nur, wenn ein echter Impuls dafür da ist.
Zweitens, denke nicht übers Anhalten nach – halte einfach an.
Und drittens: Warte. Wenn du angehalten hast – kein Atmen mehr, keine Bewegung -, dann warte und schaue, was passiert.

Wenn ich Stopp! sage, heißt das, total anzuhalten – wirklich total. Nichts rührt sich, so, als wäre alle Zeit stehengeblieben. Es gibt keine Bewegung mehr – du bist einfach nur da! In diesem einfachen Existieren explodiert plötzlich das Zentrum.

Osho, Book of Secrets

Anhalten mit der Sekunden Meditation

Wir verwenden viel Zeit und Kraft darauf, uns auf das Leben vorzubereiten. „Wenn erst einmal… das… und das… erreicht ist, dann werde ich zu leben beginnen…“ Ein Trugschluss!

Mit Intensität leben

Tipps

Das ist die Geschichte aller normalen Menschen: Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung. Sie vergessen völlig, wofür? Wir können uns nicht einmal des nächsten Moments sicher sein. Wofür sich also vorbereiten?

Wenn du leben möchtest, dann lebe jetzt. Oder, du bereitest dich auf morgen vor. Doch denke daran, morgen gibt es nicht. Was anstelle von morgen kommt, ist der Tod. Eine intelligente Person lebt ihr Leben. Sie kümmert sich nicht um Vorbereitungen oder Maßregeln.

Lebe diesen Moment völlig und ganz, mit der höchsten Intensität. Vielleicht kommst du durch diese Intensität und Totalität auf den Geschmack, der dich auch in den nächsten Moment begleiten wird. Wenn du einmal erkannt hast, dass dieser Moment hundertprozentig gelebt werden kann, dann kennst du das ganze Geheimnis des Lebens.

Dir wird immer nur ein einziger Moment gegeben sein. Lebe ihn voll und ganz.

OSHO, Beyond Enlightenment #10

Spielfilme meditativ anschauen

Raus aus der Routine

September 22, 2008

Bewusstheit kann man so einfach und überall üben! Beim Gehen zum Beispiel. Du gehst zum Mittagessen und sagst bei jedem Schritt innerlich links und dann rechts und wieder links… Klingt einfach, nicht?

Bewusstes, aufmerksames Gehen

Tipps

Das einzige, was ein Mensch tun muss, um aus seinem Unglück heraus zu kommen, das seine Unbewusstheit verursacht hat, ist, bewusster zu werden. Verlasse deine Gewohnheiten. Du gehst zum Beispiel ganz automatisch, das ist eine Gewohnheit. Es ist nicht nötig, beim Gehen aufmerksam zu sein. Bringe einmal die Aufmerksamkeit zu dir, gehe völlig bewusst. Es wird dich überraschen: Wenn du einen Vorgang nicht mehr automatisch machst, wird viel Bewusstheit freigesetzt. Von überall her wird Bewusstsein in dich einfließen.
Buddha sagt:
Wenn du aufstehst, stehe bewusst auf. Wenn du dich hinsetzt, setze dich bewusst hin. Wenn du etwas sagst, sage es bewusst. Wenn du etwas hörst, höre bewusst zu. Wenn du etwas isst, esse bewusst.
Armstrong steht vor Gericht, weil er keinen Unterhalt für seine Frau zahlt. „Junger Mann,“ sagt der Richter, „deine Frau sagt, du hättest 12 Kinder mit ihr und du würdest keinen Unterhalt zahlen. Wie kann ein Mann, der seine Familie nicht unterstützt so viele Kinder bekommen?“ „Euer Ehren,“ sagt Armstrong, „wenn dieses bestimmte Gefühl aufsteigt, dann fühle ich mich, als ob ich die ganze Welt unterstützen könnte!“


Zwei einfache Techniken

• Gehe eine halbe Stunde lang bewusst und du wirst erstaunt darüber sein, wie friedlich und ruhig du aussehen wirst und dich fühlst.

• Sitze einfach nur in deinem Sessel und beobachte still den Atem, wie er ein- und ausgeht. Der Atem kommt herein und du bemerkst es, du nimmst es wahr, wie er einströmt. Jede Stelle, die der Atem berührt, nimmst du wahr: Wie er an den Nasenflügeln vorbeizieht, nach Innen in die Nase geht, sich weiter bewegt, deine Kehle berührt, sich weiter nach unten bewegt, tief in die Lungen fließt und du fühlst, wie sich dein Bauch hebt. Dann fühlst du einen Moment, wie er anhält. Es gibt keine Bewegung mehr. Und dann geht die Reise wieder rückwärts hinaus: Der Bauch fällt zurück, die Luft geht hinaus und du fühlst die gleiche Reise wieder. Die Luft verlässt dich durch die Nasenflügel … und wieder ein kleiner Moment von Nichts. Und dann kommt wieder frische Luft herein.

Nur eine Stunde den Atem beobachten wird dir so viel Stille und Wachsamkeit geben, wie du sie sonst niemals in deinem Leben erfahren hast. Bewusstheit macht den Unterschied, der dein Leben langsam, langsam verwandeln wird.

OSHO, The Perfect Master #7

Was passiert, wenn man meditiert? Antworten im Noseletter

Liebe etwas Großartiges

September 20, 2008

Es ist gut, herauszufinden, was man liebt, denn das Objekt der Liebe bestimmt das Leben. Man kann es überall beobachten (nicht nur bei Herrchen und ihren Hunden): Der Mensch wird zu dem, was er liebt.

Liebst du Geld und Einfluss?

Tipps

Was immer du liebst, zu dem wirst du. Denke daran. Sei sehr vorsichtig dabei, etwas zu lieben, denn du wirst zu dem, was du liebst.

Ein Mensch, der Geld liebt, wird zu Geld. Er denkt nur in Bezug auf Geld und nichts anderes. Der Mensch, der Dinge liebt, einer, der seine Besitztümer liebt, wird selbst zu einem Besitz, er wird selbst zu einem Ding.

Liebe etwas Großartiges! Wenn du eine Blume liebst, dann ist das besser, als Geld zu lieben. Wenn du den Mond liebst, dann ist das besser als ein Haus zu lieben. Wenn du eine Frau, einen Mann, ein Kind liebst, ist das besser, als Macht und Prestige zu lieben.

OSHO, The Perfect Master Vol.2 #7


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Probeabo der Sekunden Meditation

Ich muss nicht schon von Kindheit an wissen, welche Art zu leben die richtige ist. Richtig ist, was sich positiv auf mein Leben auswirkt, falsch, worunter ich leide. Nur eine(r) kann das beurteilen: Ich selbst.

Du siehst es selbst

Tipps

Wenn du richtig lebst, dann ist dein Leben voller Freude. Wenn du falsch lebst, dann ist es voller Unglück. Man braucht keinen Gott, um zu beurteilen, was richtig und was falsch ist. Jede Tat entscheidet für sich selbst, das liegt in der Natur der Sache. Du kannst es sehen: Wenn du in die richtige Richtung gehst, dann wird dein Leben mehr und mehr Blumen hervorbringen und ihm größere Flügel verleihen. Dann wird es einfach, den Sternen nah zu sein.

Und wenn du etwas falsch machst, dann wird dir das deine eigene Natur klar machen, denn du wirst die Konsequenzen deiner falschen Handlungen hier in der Gegenwart zu ertragen haben. Um zu wissen, dass du etwas falsch machst, musst du nicht auf das Jüngste Gericht warten. Jede Handlung bringt ihre ureigene Konsequenz mit sich.

Du kannst es selbst herausfinden: Wenn dein Leben unglücklich ist, dann machst du etwas falsch. Wenn dein Leben ein richtiges Fest ist, dann machst du alles richtig. Du machst etwas und du beurteilst es für dich. Niemand anders kann das entscheiden.

Wenn also alles gut läuft, dann sei glücklich. Erinnere dich daran, warum die Dinge so gut laufen, damit sie das auch weiterhin tun können. Sich wohl zu fühlen kann immer tiefer gehen. Finde heraus, was dein Leben so glücklich, friedlich, still und freudig macht, dass es heilig werden kann.

OSHO, Beyond Enlightenment #3

Kostenlos ausprobieren: tägliche Sekunden Meditationen

Es gibt viele Wege, den Zustand von Meditation wahrzunehmen – einer davon ist der Weg der Liebe. Ein einziger Moment in tiefer Liebe ist unvergesslich und pflanzt sich innen immer weiter fort.

Ein Moment der Ewigkeit

Tipps

Ein Moment der Liebe ist ein Moment der Ewigkeit. Die Tiefe des Moments ist so großartig, dass die Zeit ihn nicht auslöschen kann, obwohl die Liebe nur in einem einzigen Moment da war.

Das ist wie mit einer Frau, die schwanger wird: Das passiert nur in einem kleinen Moment, aber dadurch wird ein Kind geboren, das 70, 80, 90 Jahre lebt und wiederum andere Kinder gebären wird. Dieser eine Moment mag zu einem Baum mit vielen Zweigen werden, und jeder Zweig verästelt sich in neue Zweige.

Ein Moment tiefer Liebe geht so tief in dich hinein, dass die Zeit ihn nicht auslöschen kann. Er lebt weiter und weiter und vervielfältigt sich in dir. Deshalb ist ein Moment der Liebe ein Moment der Ewigkeit.

Osho, Beyond Enlightenment #5
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Zweifel als Ansporn nutzen

September 14, 2008

Jeder Sucher kennt Phasen, in denen er zweifelt – an der Suche selbst, an sich, an Meditation, an allem, was ihn ausmacht! In solchen Momenten ist es gut, sich daran zu erinnern, dass Zweifel aus Unbewusstheit entstehen. Also aufmerksam weiter gehen und Bewusstheit suchen!

Nicht stehenbleiben, weitergehen!

Tipps

Zweifel sind ganz natürlich auf dem Weg eines Suchers. Wenn du ohne Zweifel bist, dann bedeutet das, dass du den Höhepunkt erreicht hast. Die Zweifel verschwinden nur am Gipfel. Sie haben einen bestimmten Zweck, sie treiben dich voran, sie spornen dich an.

Zweifel sind nicht immer Hindernisse. Es hängt von dir ab, wie du Zweifel benutzt. Sie können zum Hindernis werden, wenn du aufhörst, dich zu bewegen und sagst: „Außer ich zweifle nicht mehr, werde ich nicht mehr weitergehen.“ Dann ist der Zweifel zu einem Felsen geworden. Aber wenn du sagst: „Hier ist der Zweifel, doch trotz aller Bedenken gehe ich weiter, denn das ist die einzige Möglichkeit, herauszufinden, was richtig ist und was nicht. Außer, ich erreiche etwas Höheres, kann ich diese Zweifel nicht auflösen.“ – Eine bessere Sicht aus großer Höhe wird helfen.

Zweifel lösen sich nicht dadurch, dass du in dem gleichen Zustand verharrst, in dem du bist, denn die Zweifel sind genau durch die Gedanken in diesem Zustand entstanden. Wenn du an diesem Zustand hängen bleibst, werden auch die Zweifel weiter bestehen. Sie werden jeden Tag stärker werden.

Zweifel lösen sich auch nicht dadurch auf, dass sie dir jemand anders beantwortet. Sie lösen sich nur durch Erfahrung auf. Wenn du ein bisschen höher gelangst, verschwinden sie. Dann bist du in einer anderen Geistesverfassung, in der sie nicht mehr bestehen können. Plötzlich verschwinden sie, als ob sie nie da gewesen wären.

Nutze deine Zweifel auf kreative Art. Jeder Zweifel sollte in einen Ansporn verwandelt werden, noch etwas weiter zu gehen, etwas höher zu gehen und etwas tiefer. Höre dem Zweifel zu und sage zu ihm: „Also gut, ich werde mich an dich erinnern, aber der einzige Weg, dich zu lösen ist, indem ich meine Bewusstheit ausdehne. Ich sollte noch ein wenig wachsamer sein. Es ist meine Verschlafenheit, die dich erschafft. Es ist meine Unbewusstheit und das eingefahrene Denken, die dich nähren…“

Du kannst viele Antworten von vielen verschiedenen Quellen sammeln. Sie werden dich klug machen, doch nicht wirklich intelligent, denn sie werden dich nur mit Informationen voll stopfen. Doch der Zweifel wird noch irgendwo in dir bestehen bleiben.

Außer, du wirst zu deinem inneren Buddha, werden Zweifel bestehen bleiben. Du kannst einen Zweifel lösen und er wird an einer anderen Ecke wieder auftauchen. Das kann dich verrückt machen. Das ist alles nicht nötig. Nimm den Zweifel wahr, danke ihm und sage: „In Ordnung, ich werde ein wenig weiter gehen, damit du dich auflösen kannst.“

OSHO, The Perfect Master #8
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Manchmal plagen uns die Sorgen bis in den Schlaf hinein. Hier eine Meditationsmethode, die allen Kummer vertreibt: Lachen!

Vor dem Schlafengehen lachen

Tipps

Es gibt einige wenige Momente, in denen du loslässt, ohne dir dessen bewusst zu sein. Wenn du zum Beispiel herzhaft lachst – ein Lachen, das aus dem Bauch, nicht nur aus dem Kopf kommt, sondern wirklich aus dem Bauch – dann bist du unwissentlich entspannt und in einem Zustand des Loslassens. Deshalb ist Lachen so gesund. Keine andere Medizin trägt so sehr zu deinem Wohlbefinden bei. Wenn du das nächste Mal lachst, dann achte darauf, wie entspannt du dabei bist.


Die Methode

Wann: Abends vor dem Einschlafen und morgens
Dauer: Zehn bis 40 Minuten

Ein wenig kichern

Sitze still und und fange an zu kichern, als ob der ganze Körper kichert und lacht. Wiege dich während des Lachens, lass es sich auf deine Hände und Füße ausbreiten. Platzt es heraus, lass es zu; kommt es ganz ruhig, erlaube auch das. Gestatte deinem Körper, sich zu beteiligen… nicht nur über die Lippen und den Hals, sondern lasse das Lachen von den Fußsohlen aufsteigen und sich in sanften Wellen in deinen hin Bauch ausbreiten. Visualisiere dich als kleines Kind, und rolle dich wie ein Kind auf dem Boden herum, wenn dir danach ist. Es kommt nicht so sehr auf deine Geräusche an, sondern dass du in dem, was du machst, ganz dabei bist.

Sei nicht steif; entspanne dich und unterstütze das Lachen. Es hilft, das Kichern am Anfang ein wenig zu übertreiben.

Sich erden

Lege dich auf die Erde oder auf den Fußboden – am besten auf den Bauch und sei dabei nackt. Nimm Kontakt mit der Erde auf, fühle, dass die Erde deine Mutter ist und du ihr Kind. Verliere dich in diesem Gefühl. Atme mit der Erde, fühle dich eins mit der Erde.

Tanzen

Tanze 20 Minuten lang. Lege Musik auf und tanze. Ist es warm genug, tanze am besten draußen, andernfalls drinnen. Durch die Kontaktaufnahme mit der Erde erhält dein Tanzen eine andere Qualität, denn die Erde wirkt energetisierend.
Nach sechs bis zu acht Monaten haben sich große Veränderungen eingestellt. Das abendliche Lachen wirkt sich auf deinen Schlaf aus. Deine Träume werden fröhlicher, lauter und unterstützen das Lachen am Morgen; sie bilden deren Grundlage. Und morgens schon zu lachen, wirkt sich auf den ganzen Tag aus. Lache den ganzen Tag über, wann immer du die Möglichkeit dazu hast.“

OSHO, Satyam, Shivam, Sunderam

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