Die richtige Meditation ist,
welche zum Meditierenden passt

Meditation-individuell

„Vergiss die alten Vorstellungen von Meditation, bei denen jemand still in der Lotusposition unter einem Baum sitzt. Das ist nur eine von vielen Meditationsformen, die für einige Leute passen mag, jedoch nicht für alle Menschen. Für ein kleines Kind ist das zum Beispiel keine Meditation, sondern Tortur. Für einen jungen Menschen, der lebendig und voller Energie ist, bedeutet eine solche Meditationsform Repression, die Unterdrückung seiner Lebenskraft. Für einen alten Menschen, dessen Energien zurückgehen, mag still zu sitzen die richtige Meditationsform sein.

Jede Aktivität kann zu Meditation werden

Laufen kann eine Meditation sein, joggen, tanzen, schwimmen… alles kann Meditation sein. Die Definition ist: Wann immer der Körper, der Verstand und die Seele miteinander in einem Rhythmus schwingen, dann ist das Meditation, dann wird „das Vierte“ dazu eingeladen. Wenn du aufmerksam bist und dich mitfließend bewegst – nicht um die olympischen Spiele zu gewinnen, sondern als Meditationsform, dann ist das von großer Schönheit.

Wenn wir lediglich eine bestimmte Meditationsart vorgeben, dann passt diese nur für ein paar bestimmte Leute. Das war in der Vergangenheit das ganze Problem: immer gleiche, starre Meditationsformen. Sie passten für einige individuelle Menschen, doch die anderen blieben in Dunkelheit zurück.

Wenn du Ruhe brauchst, ist Ruhe deine Meditation

Wer meditieren möchte, der sollte eine Meditationstechnik haben, die seinem individuellen Typ entspricht. Wenn er Ruhe braucht, dann sollte Ruhe seine Meditation sein. Dann ist „still sitzen, nichts tun, der Frühling kommt und das Gras wächst von selbst“ genau die richtige Meditation für ihn. Wir sollten so viele Dimensionen für Meditation finden, wie es Individuen in der Welt gibt. Die Art zu meditieren sollte nicht rigide sein, denn keine zwei Menschen sind gleich. Die Art zu meditieren sollte sehr flexibel sein, damit sie mit dem Individuum zusammenpasst.

Es ist ein revolutionärer Ansatz: Nicht das Individuum muss sich der Meditation anpassen, sondern die Art der Meditation muss für das Individuum stimmen.“

Osho, Zitat-Auszug aus The Book of Wisdom #23

Verwandte Artikel über Meditation und Joggen

Jogging Meditation – Renne um dein Leben
Awareness-Walk, der Weg der Achtsamkeit
Der kauernde Tiger mit dem gefährlichen Drachen in sich
Erst aktiv sein, dann nichts tun
Zur Sekunden Meditation

Mehr über Meditation im MediMedia Shop

MediMedia – Meditation in den Medien
Bücher, Meditations-Musik, Filme

Buddha war ein wahrer Meister, die Inhalte von Meditation verständlich zu machen. In seinen einfachen Geschichten wird alles gesagt, man braucht eigentlich nur wirklich zuzuhören…

Meditation bedeutet sehen
(nicht reden)

Blinde-elefant-buddha

„In dem Hofstaat eines Königs begannen die Gelehrten über Göttlichkeit zu debattieren. Der König war kein normaler König, er war ein echter König – ein König der inneren Welt. Sein Königreich im Außen war ihm nur durch einen Zufall gegeben worden.

Damals lag ein großer König im Sterben. Er hatte keinen Sohn. Noch vor seinem Tod verfasste er seinen letzten Willen, dass, wer auch immer am nächsten Morgen als erstes die Stadt betrete, König werden sollte.’ Es war nur ein Zufall, dass dieser meditierende Mann der erste war, der durch das Tor ging. Er wurde also König. Schon vorher war er König seiner inneren Welt geworden.

Was ist ein Elefant?

In seinem Hofstaat diskutierten die Gelehrten über Göttlichkeit. Der König lachte und sagte: „Passt einmal auf, sammelt alle blinden Leute in der Stadt“. Das geschah und der König fragte die Blinden: „Wisst ihr, was ein Elefant ist?“ Und sie antworteten: „Ja“.

Dann gab es eine große Diskussion. Der eine Blinde sagte „Ein Elefant sieht so aus,“ ein anderer sagte: „Ein Elefant sieht doch so aus…“ Ihre Aussagen widersprachen sich völlig. Einer der Blinden hatte nur den Körper berührt, der andere hatte das Ohr angefasst, der dritte nur das Bein getastet… und so weiter. Ihre Beschreibungen waren so unterschiedlich, wie man es sich nur vorstellen kann.

Was ist Göttlichkeit?

Der König sagte zu seinen Gelehrten: „Hört zu, diese blinden Leute können sich nicht darüber einigen, was ein Elefant ist. Sie haben alle etwas vom Elefant wahrgenommen – und ihr? Die Blinden haben zumindest etwas von einem Elefanten berührt… doch ihr habt noch nicht einmal einen Teil von Gott mitbekommen und streitet euch darüber. Ihr seid blinder als diese blinden Leute. Was ihr auch sagt, es ist alles Unsinn. Ihr könnt die Heiligen Schriften zitieren, doch das hilft nicht.

Nur sehen hilft!

Du weißt überhaupt nichts, außer du hast Göttlichkeit wirklich gesehen.“

Osho, Zitat-Auszug aus The Perfect Master Vol.2 #1

Verwandte Artikel über Meditation und Buddha

Das Ende aller Schwierigkeiten
Therapie als Vorstufe zur Meditation
Sich selbst lieben und beobachten
Zur Sekunden Meditation

Mehr über Meditation im MediMedia Shop

MediMedia – Meditation in den Medien
Bücher, Meditations-Musik, Filme

Meditation ist schwierig, nicht, weil etwas Schwieriges zu tun ist, sondern weil nichts zu tun ist! Das Schwierige daran ist, dass im Nichtstun Ängste und Unruhe hochkommen, die wir normalerweise vermeiden – durch Beschäftigung des Denkens mit Mantra-rezitieren, zum Beispiel. Ein rebellisches Zitat von Osho…

Nichts zudecken, einfach nur still sitzen

Still-sitzen-meditation

Die Menschen decken ihre Ängste mit Wünschen zu. Das ist ein Trick, eine Strategie des Denkens. Meditation ist die Kunst, die Decke wegzunehmen. Die Leute können noch nicht einmal ein paar Minuten lang still sitzen. Denn wenn sie still sind, dann schießen Sorgen und Ängste in den Kopf. Davor fürchten sie sich.

Mantren in der Meditation
- um Ängste zu vermeiden?

Deshalb fragen die Leute, sogar in der Meditation „Was sollen wir tun? Können wir nicht ein Mantra singen?“ Dann ist alles in Ordnung, dann deckt das Mantra die Ängste und Unruhe zu. Dann kannst du Ram, Ram, Ram wiederholen und nochmal und nochmal. Die ständige Wiederholung hält deine Unruhe unterdrückt.

Das Schwierigste in der Welt:
einfach nur still zu sitzen

Die wahre Meditationen sind Zen und Vipassana. Die wahre Meditation ist nichts anderes als still zu sitzen und nichts zu tun. Einfach nichts zu tun und still zu sein, das ist die wahre Meditation. Das ist keine Technik, da ist überhaupt keine Technik dabei. Kein Mantra muss wiederholt werden, nicht gebetet oder der Name Gottes angerufen werden. Du sitzt einfach nur… doch das ist das schwierigste Ding in der Welt. Es sieht so einfach aus!

Still sitzen
Nichts tun
Der Frühling kommt
Und das Gras wächst von selbst

Du denkst jetzt, dass das sehr einfach ist: „Ich kann mich einfach hinsetzen und der Frühling kommt und das Gras wächst von selbst“. Doch das ist das Schwierigste und Mühsamste in der Welt: still zu sitzen und nichts zu tun. Das ist die großartigeste aller Meditationen.

Was ist Meditation? Mediation ist, deine eigene Lebensexistenz zuzulassen, ohne sie in irgendeiner Weise abzudecken oder niederzuhalten.

Meditation: Still sitzen und Ängste zulassen

Wahre Meditation ist ohne Technik. Wahre Meditation ist einfach nur entspannen, still sitzen und zulassen, was immer auch ist. Meditation ist, den Ängsten und der Unruhe zu erlauben, an die Oberfläche zu steigen und sie wahrzunehmen. Nichts zu tun, um sie zu verändern. Wahrnehmen und beobachten, das ist wahre Meditation.

In diesem Wahrnehmen wird dein innerer Buddha immer stärker. Wahrzunehmen ist die Nahrung deines inneren Buddhas. Je stärker dein innerer Buddha wird, desto weniger werden die Ängste. An dem Tag, an dem dein innerer Buddha vollkommen ist, werden alle Ängste und Sorgen weg sein.

Osho, Zitat-Auszug aus The Perfect Master #8

Verwandte Artikel über Nichtstun

Meditation ist ohne Ziel
Ein wunderbares Leben durch Nichts-Tun?!
Meditation verstehen
Zur Sekunden Meditation

Mehr über Meditation im MediMedia Shop

MediMedia – Meditation in den Medien
Bücher, Meditations-Musik, Filme


Ferien vom 10.-20.4.2009

April 10, 2009

Hallo Freunde vom OshoNose Weblog,

Dissoziieren-meditation

ich bin in einer Meditationsgruppe über Ostern,

deshalb gibt es leider keine neuen Einträge während dieser Zeit

Herzliche Grüße

Samarpan

PS: Viele berührende Osho Zitate gibt es auf FIndYourNose.com

Leere nicht zuschütten

Leere-meditation

„Die Leute sehnen sich nach Macht, denn tief drinnen sind sie leer. Sie möchten die Leere mit irgendetwas zustopfen – das kann Geld sein oder Macht, Anerkennung, Prestige, Charakter, Tugendhaftigkeit. Egal was, alles, was die Leere zuschüttet ist gut…

Zu welchem Typ gehörst du?

Es gibt nur zwei Arten von Menschen in der Welt:

Diejenigen, die versuchen, ihre innere Leere zuzustopfen und jene wertvollen, seltenen Wesen, die versuchen, ihre innere Leere zu sehen. Diejenigen, die sie zuschütten wollen, bleiben leer und frustriert. Sie häufen ihr Leben lang Schrott an, ihr ganzes Leben ist sinnlos und vergebens.

Nur die anderen werden zu Meditierenden, die versuchen, in ihre innere Leere zu schauen, ohne danach zu suchen, wie sie den inneren leeren Raum auffüllen können.

Die innere Leere genießen, sie ist voll

Meditation bedeutet, in deine Leere zu schauen, sie willkommen zu heißen, sie zu genießen und eins mit ihr zu werden, ohne irgendeinen Wunsch, sie zu füllen. Sie muss nicht gefüllt werden, sie ist schon voll. Sie sieht leer aus, denn du hast die richtige Art zu sehen noch nicht gefunden. Du schaust auf die Leere mit dem Verstand und das ist der falsche Weg.

Wenn du das Denken auf die Seite stellst und in deine Leere siehst, dann birgt sie eine ungeheure Schönheit in sich, sie ist göttlich und fließt über mit Freude.

Der Mensch braucht nicht über Geld nachzudenken, über Macht und über das Paradies…. Er ist schon im Paradies, er ist schon reich, er ist schon voller Macht.“

Osho, Zitat-Auszug aus The Book of Wisdom #28

Verwandte Artikel über Leere und Meditation

Der Leere auf der Spur
Alleinsein – der erste Tod vor dem Sterben
Probleme – Aus Maulwurfshügeln Berge machen?
Zur Sekunden Meditation

Mehr über Meditation im MediMedia Shop

MediMedia – Meditation in den Medien
Bücher, Meditations-Musik, Filme

Verwandlung des Todes durch Meditation

Tod-text-sterben

„Gehe mit allem kreativ um, mache das Beste aus dem Schlechtesten – das ist, was ‚Kunst’ bedeutet. Wenn ein Mensch sein ganzes Leben lang das Beste aus dem Schlechtesten gemacht hat und aus jedem Moment und jeder Phase seines Lebens Meditation – Schönheit, Liebe und Freude – geworden ist, dann wird sein Tod ganz natürlich zum absoluten Höhepunkt seiner ganzen Kunst werden. Der letzte Schliff sozusagen…
Im Leben wie im Sterben – den Moment zum Besten wandeln

Der Tod eines solchermaßen kreativen und meditativen Menschen kann keinesfalls hässlich sein, so wie er für jeden normalerweise im täglichen Leben erscheint. Wenn der Tod hässlich ist, dann bedeutet das, dass das ganze Leben verschwendet wurde.

Der Tod kann voller friedlicher Akzeptanz sein, ein liebevoller Schritt ins Unbekannte, ein freudiger Abschied von alten Freunden und der alten Welt.“
Osho, Zitat-Text aus Beyond Enlightenment #28
Verwandte Artikel über Kreativität und Meditation

Fühle deine Brustwarzen – Meditationstechnik für Frauen
Gibst du mir – dann gebe ich dir (nicht)
Meditation richtet Stärke aus

Praktische Tipps für ästhetisches Sterben:
Meditationen zur Vorbereitung auf den Tod

Mehr über Meditation im MediMedia Shop

MediMedia – Meditation in den Medien
Bücher, Meditations-Musik, Filme