Nur wenige Menschen erreichen ihr Potential
Mai 28, 2009
Jeder Mensch ist schön, doch nicht jeder lebt seine Schönheit
„Jeder Mensch ist wunderschön, Ja, auch ein korrupter Politiker.
Wenn ich dies sage, dann meine ich jedoch, von seinen Möglichkeiten her ist jeder Mensch wunderbar. Das bedeutet nicht, dass er es auch tatsächlich ist. Wenn jeder tatsächlich schön wäre, dann wäre diese Welt ein Paradies. Was zählt ist das, was aus einem Menschen im Leben wirklich wird.
Jeder ist schön, doch nicht jeder beweist seine Schönheit. Nur wenige Menschen erreichen ihr Potential, die meisten verlieren sich vorher. Sie wachsen nicht in das hinein, für das sie geboren wurden.
Was ist der Unterschied zwischen einer toten Schlange und einem toten Politiker, die auf der Straße liegen? Vor der Schlange gibt es Bremsspuren, vor dem korrupten Politiker nicht.
Einem Politiker kann man nicht trauen, ob er wirklich tot ist. Ich schlage vor, obwohl sowohl eine Schlange und auch ein Politiker schön sind, vermeide auf jeden Fall den Politiker!“
Osho, The Invitation
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Sich im Herzen auflösen
Mai 24, 2009
Eine Meditationstechnik für Liebende
„Du Glückliche, wenn alle Sinne im Herzen aufgelöst sind,
erreiche das Zentrum des Lotus.“
Versuche zunächst, deine Sinne im Herzen zu empfangen. Stelle dir vor, dass jeder Sinn bis tief ins Herz eindringt und von ihm ganz aufgenommen und aufgelöst wird. Das Herz ist wie ein Lotus. Jedes Sinnesorgan öffnet den Lotus, jeder Sinn ist ein Blütenblatt des Lotus.
Reise vom Herzen in den Bauch
Dieser Lotus des Herzens wird dich zentrieren. Wenn du wirklich total im Herzen aufgehst und der Verstand aufgehört hat zu arbeiten, dann falle hinunter zum Nabel. Bist du erst einmal im Nabel aufgelöst, dann befindest du dich in einem Zustand jenseits des Herzens. Du bist nun im Hara, welches der Ursprung von Allem ist.
Anleitung zur Meditation für Liebende
Erste Phase:
Setzt euch gegenüber und hört etwa 10 Minuten lang sanfter Musik zu. Hört der Musik mit dem Herzen zu, so, als hättet ihr keinen Kopf mehr. Lasst den Oberkörper mit den Klängen leicht mitschwingen. Ihr könnt dabei das Herz mit der Hand berühren. Die Augen sind geschlossen.
Zweite Phase:
Öffnet die Augen und nehmt den Anderen mit allen Sinnen wahr. Seht ihn an, berührt ihn, riecht ihn. Was ihr wahrnehmt, lasst direkt ins Herz fließen. Fühlt wie die Hand das ausgestreckte Herz ist, das den Geliebten, die Geliebte berühren möchte. Nehmt euch Zeit.
Dritte Phase:
Steht auf und bewegt euch für etwa 10 Minuten zur Musik. Erlaubt den Sinneseindrücken durch das Herz zum Nabel zu wandern und sich in diesem allumfassenden Zentrum aufzulösen.
Vierte Phase:
Setzt oder legt euch hin. Bewegt euch nicht und seid 10 Minuten lang still.
Diese Meditation kann auch alleine gemacht werden. Anstelle eines geliebten Menschens berühre etwas Lebendiges, ein Tier, eine Blüte, einen Baum. Schließe die Augen und fühle eine Kommunikation vom Herzen zur Erde.
Osho, The Book of Secrets
Entspanntes Handeln
Mai 19, 2009
Gelassen und total wachsam arbeiten

„Entspannte Wachsamkeit – diese beiden Worte sehen widersprüchlich aus, und sie sind es normalerweise auch. Denn immer wenn du entspannt bist, verlierst du die Wachsamkeit. Und immer wenn du wach bist, verlierst du die Entspannung.
Wenn du nur wachsam bist, dann wirst du dich früher oder später total erschöpft fühlen. Du kannst keine 24 Stunden wachsam sein, du wirst einen Urlaub brauchen. Den bekommst du dann durch Alkohol oder Drogen. Du tust alles, um aus dieser anstrengenden Wachsamkeit herauszukommen.
Die Arbeitswelt ist geprägt von hartem Wettbewerb und wenn du Erfolg haben willst, dann musst du sehr wach sein. Aber das ermüdet dich auch. Dann lastet alle Anspannung auf dem Kopf. Das macht dich neurotisch.
Wenn du entspannt bist ohne wach zu sein, dann wirst du lethargisch. Du wirst passiv und abgestumpft. Aus diesem Grunde blieben die Menschen im Osten arm, ohne wissenschaftlichen Fortschritt, ohne Technologie, nahe am Verhungern.
Jedoch ist beides zur gleichen Zeit möglich. Du kannst völlig und total entspannt und dabei gleichzeitig aufmerksam sein. Und nur dieser Zustand wird dich zu einem ganzen Menschen machen, einem heilen Menschen. Ansonsten wirst du unvollständig bleiben. Ein unvollständiger Mensch ist immer in der einen oder anderen Art unglücklich.“
Osho, Take it Easy
Die Kunst des Zuhörens
Mai 14, 2009
„Mein Sprechen ist im Grunde eine Brücke zur Meditation. Niemals zuvor wurde das gesprochene Wort auf diese Weise gebraucht. Ich spreche nicht, um dir Informationen zu geben, sondern um deinen Verstand zur Ruhe zu bringen.“
Worte, um Stille zu erzeugen
„Ich gebrauche Worte, um Pausen der Stille zu erzeugen. Die Worte sind untergeordnet. Deshalb kann ich mir auch selbst widersprechen oder absurde und zusammenhanglose Dinge sagen, denn mein einziges Anliegen sind diese stillen Pausen. Das Wichtige ist die Stille zwischen den Worten, nicht die Worte selbst. Auf diese Art kannst du einen ersten Einblick in Meditation bekommen. Und wenn du einmal gemerkt hast, dass du dazu fähig bist, bist du schon auf dem Weg zu dir selbst.“
Der Verstand wird ausgetrickst…
„Ich rede zu dir und mitten im Satz, während du auf das nächste Wort wartest, kommt nichts als Stille. Dein Verstand hört zu, ist gespannt, wartet auf das nächste Wort. Ganz automatisch wird er still. Was kann der arme Verstand denn auch machen? Wenn du vorher wüsstest, an welchem Punkt ich still bin, wenn es von vornherein klar wäre, an dem und dem Punkt bin ich still, dann würdest du weiter denken und könntest nicht still sein. Dann wüsstest du genau: ‘An diesem Punkt wird er nichts sagen, aber jetzt kann ich ja noch ein bisschen denken und innere Selbstgespräche führen.’ Doch so läuft es nicht. Es kommt völlig unverhofft. Selbst ich weiß nicht, warum ich an einem bestimmten Punkt innehalte.“
Die Kunst lernen und im Alltag praktizieren
„Wenn du mit mir dorthin gelangen kannst, dann bist du auch alleine dazu fähig, denn ich bin nicht die Ursache. Du mußt nur verstehen, wie es funktioniert: Während du mir zuhörst, legst du deinen Verstand beiseite.“
Offen dem Leben zuhören
„Wenn du dem Rauschen des Meeres zuhörst, oder einem Gewitter oder dem Prasseln eines Regengusses, dann leg dein Ego beiseite, denn du brauchst es jetzt nicht. Das Meer wird dich nicht angreifen und der Regen und die Bäume auch nicht. Du brauchst dich nicht vor ihnen zu schützen. Sei einfach offen für das Leben und für die ganze Existenz. Dann werden diese Momente immer öfter kommen. Und bald wird dein ganzes Leben diese Qualität annehmen. Wo immer du auch bist, zu Hause, bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin – du kannst jedes Geräusch und sogar Lärm dazu nutzen, nach innen in einen Raum der Ruhe und Stille zu gehen.“
Osho, Zitat-Auszüge aus The Invitation, #14
Sich nicht unnötig verspannen,
die eigenen Talente fördern und
lieben, was man tut
1. Sich nicht unnötig verspannen
„Beginne damit, bei alltäglichen Routinehandlungen aufmerksam zu sein. Während du die Alltagsarbeiten ausübst, bleibe dabei entspannt. Es gibt keinen Grund, angespannt zu sein. Wenn du den Boden putzt, warum solltest du dich da verspannen? Wenn du Essen kochst, worüber brauchst du da nervös sein? Es gibt keine einzige Situation im Leben, bei der du dich verspannen musst. Anspannung ist einfach nur deine Unaufmerksamkeit und Ungeduld.
Ich habe mich immer gefragt, warum sind die Leute nur so nervös? Es sieht so aus, dass es überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was außerhalb geschieht, es hat etwas mit dir innen zu tun. Du findest immer eine Entschuldigung von außen, doch nur, weil es so idiotisch aussieht, ohne Grund gestresst zu sein. Nur um deine Verspannung zu rationalisieren, findest du irgendeinen Grund außerhalb von dir, damit du erklären kannst, warum du so nervös bist.
Doch Nervosität ist nicht außerhalb von dir, Stress und Anspannung kommen von deinem falschen Lebensstil.
2. Die eigenen Talente fördern
Du lebst in Konkurrenzdenken – das erschafft Nervosität und Verspannung. Du lebst und vergleichst dich ständig – das erschafft Stress. Du denkst immer entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft nach, und deine einzige Realität ist, die Wirklichkeit zu versäumen – auch das erschafft Anspannung.
Finde dein eigenes Talent. Die Natur schickt kein einziges Individuum auf die Welt, ohne ihm ein einzigartiges Geschenk mitzugeben. Suche einfach ein wenig danach… Was auch immer für Qualitäten und Talente du hast, nutze sie völlig aus. Dadurch wird die Energie, die sonst in Stress und Nervosität geht, beginnen, zu Anmut und Schönheit zu werden.
3. Lieben, was man tut
Was immer du tust, mache es mit solcher Liebe, mit solcher Sorgfalt, dass das kleinste Ding in der Welt zu einem Kunstwerk wird. Das wird dir große Freude bringen. Dann wirst du eine Welt erschaffen, die kein Konkurrenzdenken kennt, bei der niemand verglichen wird. Das wird allen Menschen Würde verleihen. Jede Handlung, die hundertprozentig ausgeführt wird, wird zur reinen Andacht.“
Osho, Zitat-Auszug aus The Hidden Splendor
Drei Meditationen gegen Stress
Göttlichkeit durch eine lockere Zunge erfahren
Die Gibberish Meditation
Bei Gedanken-Stress
Wie oft entschließt man sich, endlich zu meditieren und tut es dann doch nicht? Das passiert, wenn der Beschluss nur von dem oberflächlichen Tagesbewusstsein gemacht wurde. Man nimmt sich etwas vor, doch der Entschluss wird vom Tagesgeschehen weggeweht. Damit ein Entschluss wirklich wirksam wird, muss er auch tief im Unterbewusstsein getroffen sein. Hier eine überlieferte Atem Meditationstechnik (Anapan Sati Yoga), die eine Entscheidung tief ins Unterbewusstsein sinken lässt.
Einen Entschluss tief ins Unterbewusstsein bringen
Eine Meditationstechnik für 10 Minuten
Am besten abends vor dem Einschlafen
Anleitung für die Anapan Sati Yoga – Atem Meditationstechnik
1. Einatmen und einen Entschluss fassen
Sanft und sehr langsam erlaube deinen Lungen sich ganz zu füllen und während du auf diese Weise einatmest, wiederhole dir selbst mit Worten, was du in deinem Leben anders haben möchtest. Zum Beispiel: „Ich werde Meditation erfahren.“
2. Den Atem anhalten und dabei den Entschluss wiederholen
Wenn deine Lungen total voll sind, dann halte deinen Atem für eine Weile an und wiederhole „Ich werde Meditation erfahren“. Es kann sein, dass du bald unruhig wirst, dass du gerne wieder ausatmen möchtest, doch du hältst weiterhin deinen Atem an und wiederholst „Ich werde Meditation erfahren“.
3. Ausatmen und dabei den Entschluss wiederholen
Dann beginne langsam auszuatmen und wiederhole dabei „Ich werde Meditation erfahren“. Atme so lange aus bis du dich ganz leer fühlst und wiederhole dabei ständig „Ich werde Meditation erfahren“.
4. Leer sein und den Entschluss wiederholen
Jetzt, während du völlig leer bist, halte diese Leere in dir, atme nicht ein und wiederhole „Ich werde Meditation erfahren“ so oft wie du kannst.
5. Einatmen und den Entschluss wiederholen
Dann beginne langsam wieder einzuatmen. Ein Zyklus ist einmal einatmen und einmal ausatmen. Mache diesen Zyklus fünfmal nach einander.
6. 5 Minuten Ausruhen
Wenn du fünfmal in dieser Weise ein- und ausgeatmet hast, strecke deinen Rücken, atme weiterhing langsam und sitze still, locker und entspannt. Die Augen sind geschlossen. Beobachte deinen Atem.
Vertiefende Osho Texte zu dieser Atem Meditationstechnik
„’Ich werde Stille erfahren, ich werde Meditation erfahren. Ich bin hundertprozentig entschlossen, dass ich Meditation erfahren will.’ Lasse dein ganzes Wesen diesen Schwur aufsaugen – ’Ich werde Stille erfahren’! Lasse dein ganzes Wesen mit diesem Entschluss mitschwingen. Der Beschluss sollte die tiefste Ebene deines Bewusstseins erreichen.“
„Während der Entspannungsphase wird der Entschluss, egal, welchen Entschluss du getroffen hast, noch tiefer einsinken. Mache den Zyklus fünfmal. Dann, wenn du still sitzt, beobachte fünf Minuten lang deinen Atem. Atme langsam ein und aus.“
„Bevor du zu Bett gehst wiederhole diese Übung fünf bis siebenmal, solange, wie es für dich angenehm ist. Dann schlafe ein und denke dabei: ‚Ich werde Stille erfahren, das ist mein Ziel’. Wenn der Schlaf in dir aufsteigt, ist dieser Gedanke mit dir. Dann mache das Licht aus.“
Um Luft ringen und dabei ins Unterbewusstsein gelangen
„Was passiert, wenn du total ausatmest und dich davon abhältst, wieder einzuatmen? Wenn du völlig ausatmest und dir dann die Nase zuhältst und nicht einatmest, was wird dann passieren? Wird nicht dein ganzes Wesen noch eine Weile darum kämpfen, einzuatmen? Werden nicht jede Pore deines Körpers und die Millionen von Zellen nach Luft schreien?
Je länger du versuchst, den Atem anzuhalten, umso tiefer dringt der Wunsch nach Luft in das Unterbewusstsein ein. Je länger du den Atem anhältst, um so mehr wird der tiefste Teil deines Wesens nach Luft fragen. Es ist nicht einfach nur eine oberflächliche Frage nach Luft, es ist eine Frage von Leben und Tod. Dann verlangen auch die tieferen Schichten, und die darunter liegenden, nach Luft.
In diesem Moment, wenn du einen Zustand erreichst, in dem dein ganzes Wesen nach Luft lechzt, dann solltest du dir selbst immer wieder sagen: „Ich werde Meditation erfahren“… Dein Körper wird nach Luft verlangen und dein Verstand wird dabei den Entschluss wiederholen. Je stärker das Verlangen nach Luft ist, desto tiefer wird die Entscheidung in dich eindringen. Wenn dein ganzes Wesen am kämpfen ist und du diesen Satz immer wieder wiederholst, dann verstärkt sich der Entschluss. So erreichst du dein Unterbewusstsein.“
Osho, Zitat-Auszüge aus unterschiedlichen Quellen
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Überwältigende Emotionen
Mai 2, 2009
Emotionen haben keinen Wert
Oft erfüllt mein Herz und mein ganzes Wesen ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Das passiert, wenn ich in tiefer Liebe bin. Doch ein ähnliches Gefühl habe ich auch in Angst, Sorge, Schmerz, Hilflosigkeit und Frustration.
„Tatsächlich steckt in den meisten Emotionen etwas Ähnliches:
das Gefühl, überwältigt zu werden. Es mag Liebe sein, es mag Hass sein oder Wut… es kann alles mögliche sein. Wenn eine Emotion zuviel wird, gibt sie dir das Gefühl, von etwas überwältigt worden zu sein. Auch Schmerz und Leiden können die gleiche Erfahrung erschaffen. Jedoch hat Überwältigt-sein keinen Wert, es zeigt nur, dass du emotional bist.
Nicht emotional handeln!
Das Gefühl von Überwältigt-sein ist typisch für eine emotionale Persönlichkeit. Wenn sie wütend ist, dann ist sie es total. Und wenn sie liebt, dann liebt sie vollkommen. Die emotionale Persönlichkeit wird von der Emotion fast betrunken und blind. Jede Handlung, die aus einer Emotion entsteht, ist verkehrt. Sogar wenn es überwältigende Liebe ist, die Handlung, die daraus entsteht, wird nicht richtig sein.
Grundlegend kann man sagen: Wenn du von einem Gefühl überwältigt wirst, dass du dann alle Vernunft verlierst, deine ganze Empfindsamkeit und auch dein Herz dabei verloren geht. Die Emotionen werden wie zu einer dunklen Wolke, in der du dich verlierst. Alles, was du daraus tust, ist verkehrt, was immer es auch sein mag.
Liebe ist keine Emotion
Liebe soll kein Teil deiner Emotionen sein. Normalerweise denken die Leute, Emotion sei Liebe, das ist ihre Erfahrung. Doch alles, was überwältigt, ist sehr instabil. Es kommt wie ein Wind, zieht vorbei und lässt dich leer, verstört, traurig und unglücklich hinter sich zurück.
Menschen, die das ganze Sein des Menschen erkannt haben, also Verstand, Herz und Wesen, sagen: Liebe muss der Ausdruck deines Wesens und nicht etwa eine Emotion sein. Eine Emotion ist sehr zerbrechlich und verändert sich schnell. Einen Moment lang sieht sie so aus, als ob sie alles im Leben sei. Im nächsten Moment bist du aber völlig leer.
Liebe ist Verstehen, Klarheit, Empfindsamkeit und Wachheit
Das erste, was es zu tun gibt, ist, Liebe aus der Menge der überwältigenden Emotionen herauszunehmen. Liebe ist nicht überwältigend. Im Gegenteil, Liebe ist ein tiefes Verstehen, Klarheit, Empfindsamkeit und Wachheit. Doch solch eine Liebe gibt es selten, denn es gibt nur wenige Menschen, die ihr Wesen erreichen.
Du musst deine Liebe aus dem emotionalen Zusammenhang herausnehmen, wo sie seit deiner Geburt steckt. Und du musst einen Weg zu deinem Wesen finden. Außer, deine Liebe wird Teil deines Wesens, ist sie nicht viel anders als Schmerz, Leiden und Traurigkeit. Emotionen werden dir nicht helfen, zu einem integrierten Individuum zu werden. Emotionen werden dir keine Seele aus Granit geben. Du wirst wie Treibholz im Fluss hin- und hergetrieben werden, ohne zu wissen, warum. Emotionen machen den Menschen genauso blind wie Alkohol.“
Osho, Zitat-Auszug aus Om Shantih, Shantih, Shantih, #17
Osho im Original zuhören: Love, an expression of being
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