Meditation ist Harmonie
mit sich selbst
mit den anderen
mit der Existenz

Harmonie-meditation

„Das einzige Geheimnis, was im Leben wert ist zu erlernen, ist in Harmonie zu sein -
mit sich selbst, mit den anderen und mit der ganzen Existenz. Normalerweise sind die Menschen in ständigem Konflikt. Sie sind mit der Existenz im Konflikt, mit anderen und mit sich selbst.

Dieser dreifache Konflikt macht ihr ganzes Leben aus.

Harmonie entsteht durch Liebe und Vertrauen

Normalerweise häufen sich die Konflikte zu immer größerem Leiden an. Unglücklichsein ist ein Symptom für Konflikt und Glückseligkeit ein Symptom für Harmonie. Nicht im Kampf zu sein, sondern in einer Art Liebe mit der ganzen Existenz, in tiefem Vertrauen… dadurch entsteht Harmonie. Konflikte bringen das Ego mit sich. Vertrauen löst das Ego auf.

Der erste Schritt:
Nicht mehr mit sich selbst kämpfen

Man muss mit sich selbst beginnen. Der erste Schritt ist, den ganzen inneren Konflikt fallen zu lassen, der jedem Menschen gelehrt wird: Kämpfe mit dir selbst! Von so vielen Dingen in dir wurde dir gesagt, dass sie falsch seien. Natürlich kommt dabei nur Kampf heraus. Im Kämpfen verliert sich deine Energie. Keiner kann dabei jemals gewinnen, denn der andere Teil, mit dem du kämpfst, ist ja auch in dir. Es ist so, als ob deine beiden Hände miteinander ringen würden, da besteht keine Chance, dass eine Hand jemals gewinnen könnte.

Du verschwendest dein Leben, wenn du mit dir selbst kämpfst. Beide Hände können miteinander sein und dann können sie Wunder vollbringen. Der Körper, der Verstand und die Seele können miteinander sein und Wunder vollbringen. Alles, was du hast, hat einen intrinsischen, eigenen Wert. Nichts soll verneint werden, alles muss angenommen und absorbiert werden. So wird man zu einem Individuum.

Die nächsten Schritte:
Harmonie mit den anderen
und der Existenz

Das ist der erste Schritt und der erste Schritt ist der schwierigste. Wenn du in Harmonie mit dir selbst bist, dann findest du es plötzlich so einfach auch mit anderen in Harmonie zu sein, denn die anderen spiegeln dich nur wider. Sie sind Spiegel. Wenn du in Harmonie mit den anderen bist, dann wird die dritte Art von Harmonie sehr leicht geschehen. Sie kommt auf eine so stille Weise, dass man sich dessen noch nicht einmal bewusst ist. Man fällt in Einklang mit der Natur, mit der ganzen Existenz. Die dritte Art von Harmonie macht dir Göttlichkeit bewusst, sie ist göttlich.“

Osho,  Zitat-Auszug aus  The Shadow of the Bamboo

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Sich ständig verbessern müssen?

Schwierigkeit-meditation

„Verbessere dich! Vervollkommne dich! Das predigen sie dir von allen Dächern. Im Grunde bedeutet die Idee des Leiter-Kletterns, sich nicht anzunehmen wie man ist. Die Menschen verändern sich ständig zum Besseren, machen dies und das dafür, und sind nie mit sich selbst zufrieden. Sich verbessern zu wollen bedeutet, sich nicht zu mögen, nicht zufrieden mit sich selbst zu sein, sich nicht zu genießen, wie man gerade ist. Dann ist keine Liebe möglich, nicht zu sich selbst und nicht zu jemandem anders.

Lieben muss erlernt werden

Die Leute klettern unwirkliche Leitern hinauf und wenn sie oben angelangt sind, dann wissen sie nicht, was sie dort tun sollen. Das passiert auch in der Liebe. Du suchst nach einer wunderschönen Frau oder einem wunderschönen Mann und dann, wenn du sie/ihn gefunden hast, dann weißt du nicht, was du tun sollst. Du warst auf der Suche, das war deine ganze Kunst. Die Liebe hast du nicht gelernt.

Menschlich sein -  mit sich selbst und den anderen

Sei menschlich. Suche keine inhumanen Perfektionen. Dir wurden romantische Ideen über Liebe in den Kopf gesetzt und das ist das ganze Übel. Menschen sind wirkliche Menschen. Nicht die Produkte eines romantischen Dichters.

Sei dir und den Mitmenschen gegenüber freundlich eingestellt. Wenn du negativ denkst, dann wirst du etwas Hässliches an der schönsten Person finden. Wenn du in einer Welt von hässlichen Menschen leben willst, dann halte nach dem Ausschau, was falsch an ihnen ist. Dann wirst du in der Hölle leben. Das negative Denken erschafft sich die Hölle, das freundliche Denken den Himmel. Es hängt ganz von deinen Augen ab.

Ein Leben ohne Selbsthass

Alles hängt davon ab, wie du das Leben betrachtest. Du bist der Schöpfer deines Lebens. Dein Leben kann einen unglaublichen Sinn haben, Schönheit und Freude. Doch du musst all das in deinem Herzen erschaffen und dann über den ganzen Platz verstreuen.

Du wirst etwas in dir selbst erschaffen müssen, nur dann wirst du es in der Welt wieder finden. Die Existenz ist dein Echo.“

Osho, Zitat-Auszug aus Philosophia Perennis Vol.2 #9

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Aus einer Schale essen

Trennung-meditation

„Es waren einmal zwei Männer, die genau das gleiche Essen bekamen, nur hatte der eine zwei Schalen, während der andere nur eine besaß. Der Mann mit den zwei Schalen unterteilte das Essen in süßes und bitteres und legte das Bittere in die eine Schüssel und das Süße in die andere. Der Mann mit nur einer Schale mischte natürlicherweise das Bittere mit dem Süßen durcheinander. Mit der Zeit wurde der erste Mann immer dünner und schwächer, während der zweite, der genau das gleiche Essen bekam, täglich gesünder wurde. Schließlich sah der erste Mann seinen Tod kommen und fragte den anderen verzweifelt, was das Geheimnis seiner Stärke und Vitalität sei.

Süßes und auch Bitteres stärken

„Du hast zwei Schalen,“ sagte dieser, „in der du Bitteres von Süßem getrennt und dich nach deinen geschmacklichen Vorlieben gerichtet hast. Du hast dem Essen nicht erlaubt, dich mit seinem eigenen inneren Leben zu erhalten. Doch ich hatte nur eine Schale und vermischte also alles miteinander, ich wurde nicht von meinen Geschmacksnerven an der Nase herum geführt. Was immer mir gegeben wurde, das habe ich einfach angenommen und es hat nicht aufgehört, mich ständig zu nähren, Gott sei gedankt.“

Der erste Mann erhob sich von seinem Totenbett und mit großer Anstrengung nahm er eine der Schalen und zerbrach sie in 1000 Stücke. Von nun an aß er dankbar aus der übrig gebliebenen Schale sein Essen, das ihm sein Freund gab und wurde wieder heil.

Außen trennen = innen geteilt sein

Das ist eine wunderschöne Sufi Geschichte. Wenn das Leben außen einteilst, dann wirst du auch innen geteilt sein. Wenn du es in gut und schlecht aufteilst, in Gott und den Teufel, in Bewusstsein und Unbewusstsein, in Himmel und Hölle, dann werden diese Einteilungen auch eine Teilung in dir selbst erschaffen. Du wirst zweigeteilt sein.

Wir haben eine sehr duale Ideologie. Gott ist Licht, doch wer ist dann die Dunkelheit? Dann muss es zwei Götter geben, der Gott der Dunkelheit ist auch da. Wenn du so denkst, dann bist nicht nur du selbst schizophren, sondern das ganze Universum wird schizophren.

Stark und zerbrechlich zugleich

Nein, der Tag ist wunderschön und die Nacht auch. Der Tag ist göttlich, genau wie die Nacht. Es ist besser, wenn du beides isst, den Tag und die Nacht. Es ist gut, nur aus einer Schale zu essen. Esse Süßes und Bitteres, Gutes und Schlechtes, Bewusstsein und Unbewusstsein. Genieße beides und du wirst genährt sein und sehr sehr stark werden. Deine Stärke wird nicht das Gegenteil von Schwäche sein, nein. Je stärker du wirst, desto zerbrechlicher wirst du auch sein. Das ist die absolute Schönheit, wenn ein starker Mensch zerbrechlich wie eine Blume wird. Stark wie ein Schwert und zerbrechlich wie eine Blume.“
Osho, Zitat-Auszug aus Ecstasy – The Forgotten Language #5

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Wahrheit braucht Zeit

Juni 18, 2009

Wahrheit ist kein Fast Food Artikel, es braucht ein wenig Zeit, den Boden vorzubereiten. Osho erzählt von Begegnungen auf seinen Reisen durch Indien.

Ein wenig länger als 5 Minuten…

Meditation-messen

„Ich bin mehr als 30 Jahre durch Indien gefahren und habe Menschen getroffen … Einmal war ich grade dabei, in einen Zug ein zu steigen. Der Zug hielt nur zehn Minuten lang im Bahnhof und jemand ergriff meine Hand und fragte: „Sag mir, was ist WAHRHEIT?“

Ich antwortete, dass es etwas Zeit benötigte und ich meinen Zug verpassen würde. „Das ist nichts, was ich dir in diesem Moment vermitteln kann. Es wird ein bestimmter Hintergrund in dir benötigt und selbst wenn dieser da ist, kann ich nur auf Wahrheit hinweisen. Das ist unmöglich zu tun, während mein Zug wegfährt. Lass mich bitte los.“

Ich habe Leute auf der Straße gefunden, die anhielten und zu mir sagten:“Wir haben keine Zeit zu meditieren aber kannst du uns nicht ganz kurz sagen, was Meditation ist?“ Auf der ganzen Welt gibt es Leute, die es eilig haben und die die höchste Erfahrung erleben möchten, während sie von einem zum anderen rennen.“

Osho, Hyakujo: The Everest of Zen, with Basho´s Haikus #8

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Liebe ist wie der Atem

Prana-atem-meditation

Liebe ist immer neu. Sie wird niemals alt, denn sie sammelt nichts an, sie kennt keine Vergangenheit. Sie ist immer frisch, so frisch wie die Tautropfen. Sie lebt von Moment zu Moment. Sie ist nicht teilbar. Sie hat keine Kontinuität, sie kennt keine Tradition. Jeden Moment stirbt die Liebe und jeden Moment ist sie neu geboren. Sie ist wie der Atem: Du atmest ein, du atmest aus. Dann atmest du wieder ein und atmest wieder aus. Du sammelst innen nichts an.

Liebe atmet ein und aus…

Wenn du den Atem anhältst, dann wirst du sterben, der Atem wird abgestanden und leblos sein. Er wird alle Vitalität verlieren, die Eigenschaft des Lebens. Genauso verhält es sich mit Liebe. Sie ist Atmen. In jedem Moment erneuert sie sich selbst. Wenn jemand also in der Liebe festgefahren ist und zu atmen aufgehört hat, dann verliert das Leben seine ganze Bedeutung.

So geschieht es den Menschen: Der Verstand dominiert derartig, dass er das Herz beeinflusst und sogar das Herz besitzergreifend macht. Das Herz kennt kein Besitzdenken, doch der Verstand verunreinigt und vergiftet es.

Liebe, die mit dem Atem hinein und herausfließt

Denke daran: Liebe die Existenz! Und lasse Liebe wie Atmen sein. Atme ein und atme aus, doch lasse es Liebe sein, die hereinkommt und wieder herausgeht. Nach und nach, mit jedem Atemzug, wirst du das Wunder der Liebe erschaffen.

Anleitung zur Meditation „Liebe atmen“

•  Beim Ausatmen fühlst du, wie deine Liebe in die Existenz hinausströmt

•  Beim Einatmen gießt die Existenz ihre Liebe in dich hinein

Bald wirst du bemerken, wie sich die Qualität deines Atems verändert. Der Atem wird zu etwas völlig anderem, etwas das du noch nie erfahren hast. Deshalb wird der Atem in Indien ‚Prana’ genannt, ‚Leben’ und nicht einfach nur Atem. Es ist nicht einfach nur Sauerstoff. Etwas anderes ist da, das Leben selbst.

Osho,  Zitat-Auszug aus  The Open Door #13

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OSHO Dynamische Meditation

Wer viel mit dem Kopf arbeitet, wer lernen will, wie er mitten im größten Chaos still und innerlich entspannt und trotzdem total aktiv dabei sein kann, für den gibt es eine geniale Meditationstechnik, die man alleine und auch mit mehreren zusammen machen kann…

Orte-meditation

Warum solltest du ein stilles Wasser sein? Wie ein schaler Teich, ohne Bewegung und abgestanden?

Sei dynamisch. Ich bestehe auf dynamischen Meditationstechniken. „Meditation“ und „dynamisch“ scheinen rein wortmäßig total gegensätzlich zu sein. In der dynamischen Meditation wird jedoch die Verbindung vom Extrovertierten mit dem Introvertierten geschaffen.

Meditation bedeutet, passiv zu sein. Meditation heißt, einfach du selbst zu sein. Und dynamisch zu sein bedeutet viele Dinge zu tun, aktiv zu sein, beweglich und fließend. Die Worte „Dynamische Meditation“ bergen oberflächlich gesehen einen Widerspruch. In Wahrheit ist es möglich, beides gleichzeitig zu sein: dynamisch und passiv.
Osho, Dance Your Way to God

Während der Meditation wach und bewusst sein

Die OSHO Dynamische Meditation ist eine Technik bei der du ständig wach, bewusst und aufmerksam bist, während du sie tust. Schaue dir selbst zu. Und wenn du dann in der vierten Phase total unbeweglich und wie eingefroren dastehst, dann erreicht die Wachheit ihren Höhepunkt.

Man kann sie alleine machen, aber die Energie wird viel stärker, wenn man sie mit anderen zusammen macht. Sie ist eine individuelle Erfahrung, deshalb solltest du während der ganzen Meditation die anderen um dich herum total vergessen und deine Augen geschlossen halten; am besten trägst du eine Augenbinde. Mache die Dynamische mit nüchternem Magen und trage bequeme, weite Kleidung.

Dies ist eine Meditation, bei der du hellwach und achtsam sein musst. Bleibe Zuschauer, verliere dich nicht. Während du atmest kann es leicht passieren, dass du das vergisst. Du kannst so sehr mit dem Atem eins werden, dass du den Beobachter vergisst. Aber dann entgeht dir das Wesentliche. Atme so schnell und so tief wie möglich, setze deine ganze Kraft ein, bleibe aber dennoch ein Beobachter. Beobachte, was geschieht – so als ob du ein Zuschauer wärst, und es mit jemand anderem geschähe, als ob das alles nur im Körper vor sich geht und das Bewusstsein ist einfach zentriert und schaut zu.

Osho

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„Wenn Meditation das erste Mal wirklich in die Tiefe gegangen ist, dann verschwindet dieser tiefgehende Eindruck sofort für Monate. „Was ist passiert?“, fragen sich die Meditierenden dann, „Ich habe etwas Wunderbares in der Meditation gesehen. Warum ist es verschwunden? Was habe ich falsch gemacht?“

Du hast nichts falsch gemacht, du bist nur voller Gier. Als die tiefe Meditation das erste Mal geschah, hast du auch nicht gierig darauf gewartet. Das war gar nicht möglich, denn du kanntest die Erfahrung vorher ja nicht. Das tiefe Erleben kam aus dem Blauen heraus, es kam einfach. Die Erfahrung kam von selbst. Und jetzt möchtest du sie wieder haben. Damit erschaffst du dir das Problem.

Gier im Alltag entdecken

Sei aufmerksam. Während du isst, beobachte aufmerksam, ob du gierig bist. Am Morgen, wenn der Schlaf vorbei ist, dann möchtest du dich gerne noch ein wenig umdrehen und weiterdösen. Das ist Gier. Wenn dein Körper erfrischt ist und du dich gut fühlst und die Müdigkeit vorbei ist, dann beobachte das. Gier ist überall zu finden. Essen, schlafen, meditieren – sie ist überall da.

Meditation kommt unerwartet

Das ist das grundlegende Gesetz: Die Dinge geschehen von selbst, du kannst sie nicht herbeiorganisieren. Die großartigen Dinge im Leben können nicht von dir kontrolliert werden, sie sind jenseits von dir. Du kannst höchstens zulassen, dass sie dir geschehen. Du kannst deine Türen offen stehen lassen, dass sie geschehen können, doch du kannst nichts erzwingen. Wenn du Druck anwendest, dann geschieht nichts.

Die Leute kommen zu mir und sagen: „Seit Monaten passiert nichts in der Meditation“ und sie beginnen an Meditation zu zweifeln. Hatten sie sich das Erlebnis vorher vorgestellt? Nein, es war einfach geschehen. Jetzt möchten sie es wieder erleben und erschaffen um sich herum Ideen und Vorstellungen.

Was tun?
Den Verstand kennenlernen

Du musst dir aller Wege des Verstandes bewusst werden. Gier, Wünsche, Ehrgeiz, Eifersucht, Besitzdenken, Dominierung… du musst alles kennenlernen. Diese Dinge sind alle miteinander verbunden, denke daran. Wenn die Gier verschwindet, wird auch die Wut vergehen. Wenn die Wut vergeht, wird die Eifersucht verschwinden… Sie alle unterstützen die Persönlichkeit in dir, das Ego. Beobachte also, wie sie sich verhalten. Beobachten, aufmerksam sein, wahrnehmen … eines Tages werden sie nicht mehr da sein. Nur der Beobachter bleibt. Dieser Moment reiner Beobachtung ist der Moment der Verwandlung.“
Osho,  Zitat-Auszug aus First Principle #2

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Essen ist kein Ersatz für Liebe

Tipps

Esssüchtigen Menschen fehlt Liebe. Sie ersetzen Liebe mit Essen. Wenn du dich wirklich geliebt fühlst, kannst du nicht zuviel essen. Menschen, die niemanden lieben, essen zuviel, denn Essen füllt und vermittelt das Gefühl, voll zu sein. Ohne Liebe fühlen sich diese Menschen sehr leer. Es gibt einen grundlegenden Zusammenhang von Essen und Lieben. Des Kindes erste Erfahrung war, dass beides zusammen zu ihm kommt und beides von der selben Quelle. Dadurch werden sie in der Psyche miteinander verbunden. Das ist ein Fall von konditioniertem Reflex.

Die Quelle des Lebens ist innen

Wenn das Kind die Brust der Mutter sucht, dann beginnt die Reise ins Außen. Das Kind hat nun eine Sache erfahren: Die Quelle seines Lebens ist außerhalb von ihm. Das ist das allem zugrunde liegende Missverständnis. Von nun an wird der Mensch versuchen, mehr Geld zu bekommen, mehr Macht und Ansehen … er wird versuchen, mehr Aufmerksamkeit von Leuten zu bekommen, denn er denkt, die Quelle seines Lebens ist außerhalb von ihm.

Tatsächlich ist die Quelle des Lebens Innen.
Osho, Philosophia Perennis, Vol. 2, #5

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