Tipps

Wenn wir Sterben, ist dann beobachten alles, was wir in diesem wichtigen Moment tun können, oder gibt es noch eine besondere Meditationstechnik dafür?

Wahrnehmen ist das Einzige, doch ist es keine Technik, es ist deine Natur, deine ganze Natur. Du bist nichts anderes als Wahrnehmen. Beobachten ist das reine Bewusstsein.

Nicht nur die Angst vor dem Sterben macht dich unbewusst. Überhaupt bist du zu unbewusst. Ein Zehntel von dir ist bewusst, der große Rest unbewusst. Die Angst vor dem Tod nimmt dir dieses eine Zehntel an Bewusstheit. Doch Angst hat nur einen geringen Effekt, denn generell sitzt Unbewusstheit sehr tief.

In der Meditation, wenn du wahrnimmst, dann zerstreust du nach und nach die Unbewusstheit, ohne dir darüber im Klaren zu sein. Du wirst nach und nach bewusster. Die dünne Schicht wird dicker und dicker und es kommt der Moment, wo dein ganzes Wesen voll von Bewusstsein ist. Bewusstsein ist das Selbe wie Wahrnehmen.

Osho, Yakusan: Straight to the Point of Enlightenment #2

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Wann immer Befriedigung gefunden wird – in welcher Aktion auch immer – verwirkliche sie.

Tipps

Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.

Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis. Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.

Du siehst einen Freund –
bemerke dass du dich freust

Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. Sei ganz das Glück in diesem Moment. Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.

Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.

Es gibt viele Momente, sich zu freuen

Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.

Schau dich um und versuche das Glück zu finden. Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.

Glück kann man üben

Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. Probier´s aus für nur 24 Stunden. Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35

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Tipps

Visualisierung ist total nutzlos. Nicht der Hauch einer Bewegung sollte während der Meditation erlaubt werden. Die Stille soll absolut rein sein. Jede Visualisierung ist eine Störung, jeder Gedanke lenkt dich von deinem Wesen ab. Deshalb sage ich kategorisch: Alles ist nutzlos in der Meditation.

Jede deiner Visualisierungen kommt aus einer Welt, die du kennst. Du kannst nichts visualisieren, was du nicht kennst. Und du kennst dein eigenes Selbst nicht, du kennst den inneren Himmel nicht, also kannst du ihn auch nicht visualisieren. Wenn du ihn einmal gesehen hast, dann brauchst du ihn dir nicht mehr vorzustellen, dann ist er in deinen Händen. Dann bist du nicht länger arm, dann bist du zur reichsten Person in der Welt geworden – und das alles ohne irgendetwas zu haben.

Meditation ist die einzige Alchemie, die einen Bettler in einen Kaiser verwandeln kann.

Osho, Dogen the Zen Master: A Search and a Fulfillment #7

Mehr Osho Zitate auf FindYourNose.com

Ein Meister ist Meister über sich selbst

Diogenes-geschichte

Diogenes und die Diebe

Eines Tages wurde Diogenes von Dieben gefangen, die ihn zum Sklavenmarkt brachten. Diogenes war ein sehr schöner kräftiger Mann, es gibt nur wenige Menschen mit vergleichbarer Schönheit.
Ein Meister steht zum Verkauf!

Die Diebe stellten ihn auf den Sklavenstand und boten ihn zum Verkauf an. Diogenes stand unbeteiligt dort, lächelte, summte ein Liedchen vor sich hin und war völlig unberührt von dem, was um ihn herum geschah.

Da sah er einen jungen Mann in der Menge, einen reichen Mann, wie seine Kleider verrieten. Dieser stand ziemlich abwesend dort, womöglich war er betrunken. Er stand fast wie im Schlaf in der Menge, er sah niedergeschlagen und traurig aus. Ein schweres Leid umgab ihn.

Diogenes sagte zu den Dieben, die ihn zum Sklavenmarkt gebracht hatten: „Verkauft mich an diesen Mann. Er sieht aus, als ob er einen Meister gebrauchen könnte.“

Die Autorität eines Meisters

Meister ihres Wesens

Jesus, Diogenes, Buddha, Mahavir, sie alle haben ihre eigene Autorität. Sie sind Meister ihres eigenen Wesens.
Du bist hier, um du selbst zu sein

Sei dir selbst eine Autorität. Du bist nicht hier, um irgendjemandem zu folgen. Du bist hier, um du selbst zu sein. Der tiefste, innere Kern deines Wesens gibt dir die Autorität für alles, was du tust. Solange du keine eigene Klarheit und Gewissheit hast, wirst du in die Irre gehen. Mal wirst du diesem und mal jenem folgen. So wirst du nicht wirklich erfüllt und glücklich sein.
Osho,  Zitat-Auszug aus Come Follow Yourself, Vol 3, #5

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Gefährliches Wünschen?!

August 11, 2009

Unsicherheit-meditation

Glaube daran und du wirst reich werden!

Jeder weiß, dass das kompletter Unsinn ist.
Es ist schädlich und gefährlich, so zu denken.
Die negativen Gedanken deines Verstandes müssen losgelassen
und nicht etwa durch positive Gedanken unterdrückt werden.
Du musst ein Bewusstsein erschaffen,
das weder positiv noch negativ ist.
Das wird das reine Bewusstsein sein.
In diesem reinen Bewusstsein wirst du
ein ganz natürliches und glückliches Leben führen.

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Wir wissen nicht, was wirkliche Liebe ist

Nicht-geliebt-meditation

„Der größte Teil der Menschheit leidet darunter, niemanden zu finden, von dem er wirklich geliebt wird. Jeder möchte bedingungslos angenommen werden, doch keiner weiß, was Liebe wirklich ist. Niemand weiß, wie man sich selbst lieben kann. Liebe ist die größte Kunst. Liebe ist ein Diamant. Ungeschliffen und unpoliert. Du musst die Liebe erst lernen.

Liebe – ein Herz voller Lieder

Lieben heißt, Musik in deinem eigenen Herzen zu spielen. Einen Tanz mit Energien in deiner tiefsten Seele zu tanzen. Wenn du mit großer Energie tanzt, dein Herz voll mit Liedern ist und deine Seele eine Symphonie bildet, dann wirst du fähig sein jemanden zu finden, der dich liebt.

Meditation ist die Kunst, sich selbst zu lieben

Wenn du dich selbst liebst, wirst du viele, viele Leute finden, die dich lieben. Eine Person, die sich selbst liebt wird liebenswert. Sie erhält Anmut und Würde. Jemand der sich nicht liebt, bleibt hässlich. Wenn sogar du dich nicht liebst, wie kannst du es dann von jemandem anderen erwarten?

Es gibt ein berühmtes Sprichwort des jüdischen Mystikers Hillel:

“Wenn du nicht für dich bist, wer wird dann für dich sein?

Die andere Hälfte des Spruches ist ebenfalls wunderbar:

„Wenn du NUR für dich bist, was hat dann dein Leben für eine Bedeutung?“
Du musst dich selbst lieben, das ist die erste Verpflichtung dir selbst gegenüber. Und die zweite ist, nicht in dieser Selbstliebe verloren zu gehen. Wenn du dich selbst lieben kannst, dann suche nach dem anderen. Du wirst ihn finden. Die ganze Welt ist voller liebenswerter und wunderschöner Menschen. Wenn du fähig bist, deine Energie zu verteilen, dann wirst du jemanden finden, der dich liebt.“
Osho,  Zitat-Auszug aus  Philosophia Perennis Vol.2 #9

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