Hindernisse können eine Hilfe sein
Oktober 22, 2009
Alles, was ein Hindernis ist,
kann auch eine Hilfe sein.
Der gleiche Stein oder Fels auf dem Weg
kann entweder als Hindernis angesehen
oder als Sprungbrett benutzt werden.
Wenn du dich ein wenig anstrengst
und auf den Stein kletterst,
dann wirst du eine bessere Sicht haben –
und zwar, weil du den Fels benutzt hast!
Osho, Hammer on the Rock, #28
Osho Buch Empfehlungen zum Thema Hindernisse und Meditation
Freiheit. Der Mut, Du selbst zu sein
Buddha sprach. Die Herausforderungen des Lebens annehmen
Intuition. Einsichten jenseits des Verstandes.
Bewusstsein. Beobachte, ohne zu urteilen
Intimität. Vertraue dir selbst und den anderen
Jetzt oder nie – Freiheit und Verantwortung. Wie wir leben. Wie wir leben könnten
De-Automatisierung alltäglicher Handlungen
Januar 27, 2009
Die meiste Zeit des Alltags handeln wir wie ein Roboter – ganz mechanisch. Das Unterbewusstsein hat die Steuerung übernommen: beim Autofahren, beim Essen, Kochen, Gehen…. Meditation bedeutet, bewusst zu bleiben, auch wenn die Dinge ‘automatisch’ getan werden können.
Langsam, langsam!
Bringe ein wenig Bewusstheit in dein Leben. Jede Handlung sollte weniger automatisch als bisher ausgeführt werden. Du hast den Schlüssel für Bewusstheit in dir. Wenn du gehst, dann gehe nicht wie ein Roboter. Gehe nicht so, wie du schon immer gegangen bist, gehe nicht automatisch. Gehe ein wenig langsamer und sei aufmerksam, wenn du gehst. Lasse jeden Schritt mit voller Bewusstheit geschehen.
Versuche in kleinen Handlungen bewusst zu sein. Es brauchen keine großen Dinge zu sein: essen, sich waschen, schwimmen, gehen, sprechen, zuhören, kochen, die Wäsche erledigen… De-automatisiere jeden Vorgang. Erinnere dich an das Wort ‚De-Automatisieren’, es birgt das ganze Geheimnis, wie du bewusst werden kannst.
Wach, wie beim ersten Mal…
Das Denken ist ein Roboter, der auf seine eigene Weise nützlich ist. Er funktioniert so: Zum Beispiel lernst du etwas Neues. Am Anfang bist du total aufmerksam und bewusst. Nehmen wir einmal an, du lernst schwimmen. Dann bist du ganz wach und aufmerksam, denn es geht um dein Leben. Oder, wenn du deinen Führerschein machst, dann bist du hellwach. Du musst ganz gehörig aufpassen. Du musst dich um viele Dinge kümmern, das Steuer, die Straße, die Leute, die die Straße überqueren, das Gaspedal, die Bremse, die Kupplung… Du musst dir über alles zur gleichen Zeit bewusst sein. Es gibt da so viele Dinge, an die du denken musst. Deshalb wirst du nervös, denn es ist gefährlich, einen Fehler zu begehen. Weil es so gefährlich ist, deshalb musst du so aufmerksam sein. In dem Moment, in dem du das Autofahren gelernt hast, wird die Bewusstheit nicht mehr gebraucht. Dann übernimmt der roboterähnliche Teil deines Verstandes die Steuerung.
Können macht unbewusst
Diesen Vorgang nennen wir Lernen. Wenn man etwas gelernt hat, dann wird es vom Bewusstsein in den Roboter-Zustand überführt. Wenn etwas einmal gelernt wurde, dann ist es nicht mehr Teil von wachsamer Aufmerksamkeit. Dann wird es ins Unterbewusstsein gestellt. Jetzt steuert das Unterbewusstsein und das Bewusstsein ist frei, etwas Neues dazu zu lernen.
Es ist sehr wichtig, diesen Mechanismus zu verstehen. Erinnere dich daran, auch bewusst zu sein, wenn du etwas gelernt hast.
Osho, Auszug aus The Book of Wisdom #14
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Das Ende aller Schwierigkeiten
Januar 6, 2009
Es ist ein schönes Gesellschaftsspiel, sich gegenseitig Ratschläge zu geben, wie das Leben leichter, glücklicher und schöner werden könnte. Mache dies, tue das, verändere jenes. Buddha beendet das Spiel, wenn er sagt: Du brauchst dich nicht zu verändern, löse dich statt dessen völlig auf. Wenn es dich nicht mehr gibt, verschwinden auch die Probleme…
„Ich“, das Problem
Buddha lehrte, wie man zu nichts wird. Die Leute fragten ihn: „Was soll denn das für eine Lehre sein? Jetzt sind wir zumindest jemand. Es mag sein, dass wir unglücklich sind oder Sorgen haben, aber zumindest gibt es uns. Lehre uns lieber, wie wir die Sorgen verlieren und wie wir glücklich werden können. Das wäre viel besser als zu verschwinden!“
Buddha weiß es besser. Er weiß, dass du, so lange wie du existierst, unglücklich sein wirst und Schwierigkeiten um dich herum haben wirst. Genau das Getrenntsein vom Universum als „Ich“ ist der Grund für dein ganzes Unglück. Die Abtrennung vom Ganzen mag verschiedene Formen annehmen, doch die Realität ist, dass du dich von diesem unglaublich weiten Dasein selbst abgetrennt hast.
Buddha antwortete also: „Ich tue das alles, damit ihr aus euren Schwierigkeiten herauskommt. Seid einfach nichts. Wie könnt ihr als Nichts unglücklich sein? Wer würde leiden?“
Er hat die größte Wahrheit gefunden, die jemals erkannt wurde. Du und dein Leiden ihr seid keine zwei verschiedenen Angelegenheiten. Du selbst bist das Problem, du selbst bist das Unglück. Dein Verstand sagt dir, dass dies nicht stimmt. „Alles Leid lässt sich verändern.“ Ja, das stimmt. Du kannst das Unglück verändern, doch daraus wird neues Leid entstehen. Du veränderst und veränderst – jeder tut das – und du gehst von einer Schierigkeit in die nächste. So erkennst du nie, dass das wirkliche Leid in deinem Getrenntsein besteht. Du, als Einzelwesen des Lebens bist das Problem.
Buddha sagt harte Worte, doch sind sie völlig wahr. Außer, du löst dich im Ganzen auf, wirst du Schwierigkeiten haben. Genau die Vereinzelung ist der Grund für deine Hölle.
Osho, The Buddha: The Emptiness of the Heart #4
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Möglichst viele Fehler machen!
November 7, 2008
Jetzt bloß keinen Fehler machen… Nein, genau umgekehrt! Viele Fehler machen, daraus entsteht Stärke und Rückgrat. Meditation bedeutet viele Fehler zu machen und dadurch den richtigen Weg für sich zu erkennen.
Keine Angst vor Fehlern
Fürchte dich nicht davor, Fehler zu machen. Das ist eines der großen Probleme: Den Menschen wurde beigebracht, bloß nichts falsch zu machen. Dabei wurden sie so zögerlich, so ängstlich, so furchtsam einen Fehler zu begehen, dass sie wie festgefroren sind. Sie können sich nicht bewegen, denn es könnte ja etwas Falsches passieren. Deshalb versteinern sie sich, sie verlieren ihre Beweglichkeit.
Respektiere deine innere Stimme und folge ihr. Es gibt keine Garantie, dass sie dich immer zum Richtigen führen wird. Viele Male wirst du an der falschen Stelle sein, denn um die richtige Tür zu finden, muss man an vielen falschen klopfen. So ist das eben. Wenn du einfach so die richtige Türe erreichst, wirst du sie nicht erkennen.
Mache so viele Fehler wie möglich und denke dabei nur an eines: Mache nicht den gleichen Fehler noch einmal. Dann wirst du wachsen. Es ist Teil deiner Freiheit, dich zu irren, es gehört zu deiner Würde, sogar gegen das Göttliche zu gehen. Es ist manchmal schön, sogar gegen das Göttliche zu gehen. So bekommst du ein Rückgrat.
Osho, The Book of Wisdom #11
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Zen ist gegen Anstrengung
Juli 30, 2008
Es gibt viele Wege zur Wahrheit. Die meisten Wege oder Religionen legen Wert auf Disziplin im Sinne von intensivst an sich zu arbeiten. Zen ist da ganz anders, da geht es darum, sich zutiefst zu feiern und zu entspannen …
Tiefe Entspannung
Zen ist gegen Anstrengung.
Zen ist Loslassen.
Alle Religionen in der Welt sind für Anstrengung.
Zen ist keine Anstrengung.
Anstrengung ist Anspannung,
Anstrengung ist Arbeit,
Anstrengung ist, etwas erreichen zu wollen.
Zen ist nicht etwas, das man erreichen kann.
Du bist es schon.
Entspanne dich einfach.
Entspanne so tief, dass du dich dir selbst enthüllst.
Osho, The Original Man #5
Selbstverantwortlich sein
Juli 22, 2008
Wenn ich mich mies fühle, dann liegt das an meinem Kollegen, der (beliebiges einsetzen) getan hat, am Chef, an den wirtschaftlichen Umständen und der ganzen Situation in Deutschland … Wir lieben es, andere für unsere eigene Welt verantwortlich zu machen. Dabei verlieren wir das Wichtigste in unserem Leben — das Zentrum in uns selbst.
Die Anderen haben KEINE Schuld!
Jemand, dessen Verstand unreif ist, wirft die Verantwortung immer auf die Anderen. Er fühlt sich unglücklich und denkt, die Anderen würden ihm diese Hölle verursachen. Wenn du gereift bist, dann wird der Andere für dich zum Himmel. Der Andere ist genau das, was du bist. Er spiegelt dich wider.
Wenn ich Reife sage, dann meine ich damit eine innere Integrität. Diese Integrität kommt nur, wenn du aufhörst, andere für dich verantwortlich zu machen. Wenn du zu erkennen beginnst, dass du selbst dir dein Leid erschaffst. Du fühlst dich traurig und fragst dich, habe ich das wirklich selbst verursacht? Du bist verantwortlich dafür. Nicht die Gesellschaft ist es oder deine Eltern oder die ökonomische Lage … Wirf die Verantwortung nicht auf jemanden anders. DU bist verantwortlich.
Am Anfang sieht das wie eine Belastung aus, denn nun kannst du die Last der Verantwortung nicht mehr weitergeben. Unser Denken möchte sich beklagen. Das fühlt sich gut an, denn wenn wir nicht verantwortlich sind, dann meinen wir frei zu sein. Aber diese Freiheit ist teuer erkauft. Die Wahrheit ist, dass du dich durch das Wegschieben von Verantwortung mehr und mehr belastest, du merkst es nur nicht. Die Leute leben 70 Jahre lang und wissen nicht, was es heißt, wirklich zu leben. Sie lebten nicht aufrichtig, nicht reif, nicht zentriert. Sie lebten nur an der Peripherie.
Wenn du einmal erkennst „Ich bin für mein Sein selbst verantwortlich. Was immer auch geschehen ist, ich bin der Grund dafür, ich habe es mir so erschaffen“, dann verschiebt sich die Bewusstheit von der Peripherie zum Zentrum. Jetzt wirst du zum ersten Mal zum Zentrum deiner Welt. Jetzt kann vieles verändert werden, denn was immer du nicht magst, das kannst du sein lassen. Was immer du magst, kannst du unterstützen. Was du als wahr erkennst, dem kannst du folgen und was unwahr ist, dem brauchst du nicht mehr zu nach zu rennen. Jetzt bist du zentriert und in dir selbst verwurzelt.
Osho, The Empty Boat #7
Verantwortung liebt, Pflicht nicht
Juni 10, 2008
Wir rennen von einem zu nächsten, die Arbeit noch schnell fertig machen, die Kinder abholen, einkaufen, joggen, Freunde treffen … Sogar das, was eigentlich Spaß macht, wird zur Belastung, wenn ein „Du musst!“dahinter steht.
Verantwortung hat nichts mit Pflicht zu tun

Du bist mit der Idee von Pflicht belastet worden. Du scheinst für alles verantwortlich zu sein, deine Frau oder deinen Mann, die Kinder, die Nachbarn, die Gesellschaft, die Nation … Für alles bist du verantwortlich, nur nicht für dich selbst. Das ist eine wirklich seltsame Situation.
Weltverbesserer haben die ursprüngliche Bedeutung von Verantwortung in Pflicht verwandelt. Schaue dir das Wort “Verantwortung” genau an, es beinhaltet “antworten”. Dabei geht es um die Liebe zu antworten. Es gibt keine andere Macht in der Welt, die so fähig ist zu antworten, wie die Liebe. Wenn du magst, was du tust, wirst du auf Situationen “antworten” können und Verantwortung übernehmen. Dann gibt es keine Belastung. Das Gefühl von Pflicht macht die Belastung aus.
Du solltest nichts aus Pflichtgefühl heraus tun. Entweder du liebst was du tust oder du solltest es lieber nicht machen. Ohne Liebe wird Verantwortung hässlich und zur Pflicht. In der Pflicht zeigst du lediglich, dass du wie ein Sklave denkst und dich auch so verhältst.
Osho, The New Dawn #27
—> weitere Osho Texte zum Thema Meditation in der Arbeit und im Alltag
Die höchste Verantwortung im Leben
Mai 25, 2008
Das Leben zieht im Sauseschritt vorüber. In den wahren Momenten hält es an. Dann, wenn das Sein wahrgenommen wird. Die Verantwortung eines Lebens besteht darin, herauszufinden, was das Sein ist.
Verschwende keine Zeit

Es ist die völlige Verantwortung eines jeden Menschens sein Leben nicht mit unsinnigen Angelegenheiten zu verschwenden.
Die wichtigsten Dinge haben erste Priorität – First Things First. An erster Stelle eines Lebens steht, zu sein. Und zu wissen, was das Sein ist.
Laufe keinen Schmetterlingen hinterher.
Du arbeitest den ganzen Tag, dein ganzes Leben lang, und wegen der vielen Arbeit bleibt dir der Glanz deines Wesens verschlossen. Die unbedeutenden Tätigkeiten nehmen alle Zeit in Anspruch. Das Leben ist so kurz, 70 Jahre gehen so schnell vorüber.
Das Leben ist so kurz geworden, weil du dich mit unnötigen Dingen beschäftigst. Ich bin immer überrascht über Leute, die Karten oder Schach spielen oder ins Kino gehen. Sie sagen, sie würden die Zeit totschlagen…
Das Sein zu erkennen, ist keine Frage von Intelligenz oder ob du logisch zu denken kannst. Auch nicht, ob du viel weißt oder dich in den religiösen Schriften auskennst.
Mache deine Augen zu und dringe direkt zu deinem Wesen durch, das sich hinter deinen Knochen versteckt.
Wenn das Sein einmal erkannt wird, dann folgt tiefe Entspannung. Das Leben wird zum Tanz.
Osho, Dogen the Zen Master: A Search and A Fullfillment #3
Hindernisse in der Arbeit
Mai 21, 2008
Hindernisse gibt es in der Arbeit in Hülle und Fülle. Statt sich darüber zu beklagen, sie zu umschiffen oder gegen sie zu kämpfen, hier ein kleiner Tipp: Auf sie klettern und die neue Aussicht genießen.
Draufklettern und besser sehen

Alles, was ein Hindernis ist, kann auch eine Hilfe sein. Der gleiche Stein oder Fels auf dem Weg kann entweder als Hindernis angesehen oder als Sprungbrett benutzt werden. Wenn du dich ein wenig anstrengst und auf den Stein kletterst, dann wirst du eine bessere Sicht haben — und zwar, weil du den Fels benutzt hast!
Osho, Hammer on the Rock, #28
Denken verwirrt?!
März 15, 2008
Meditation im Berufsalltag bedeutet, sich Phänomenen bewusst zu werden, die zunächst schwer einsichtig erscheinen. Was wäre zum Beispiel, wenn es das Denken selbst ist, das zu Fehleinschätzungen führt?
Klarheit durch Entspannung
Die vielen falschen Einschätzungen des menschlichen Denkens kommen daher, dass das Denken nur ein schmaler Spalt ist. Durch das kleine Guckloch des Verstandes versuchen wir die Wirklichkeit zu erkennen. Die Wirklichkeit ist jedoch unendlich groß!
Wenn wir unser Denken auf einen Teil davon richten, dann versäumen wir die anderen Teile. Immer wenn du auf etwas durch deinen Verstand schaust, dann siehst du nur einen Teil davon. Das Ganze ist groß und besteht aus vielen Teilen, die völlig anders sein mögen, als das, was du wahrnimmst. Manchmal mag ein Teil völlig gegensätzlich zu dem sein, was du siehst. Wenn dir dann diese gegensätzlichen Teile begegnen, dann verwirrt dich das.
Mein Vorschlag ist, anders auf die Wirklichkeit zu schauen. Entspanne dich und lasse dein Bewusstsein ausdehnen. Mache es weit und fokussiere nicht. Entspanne dich! Mit deiner Entspannung wird sich der Nebel legen und mit ihm der Nebel der Verwirrung. Das Problem ist das Denken und das kann nicht durch Denken gelöst werden. Deshalb ist Meditation so bedeutsam.
Osho, The Buddha Disease #31
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