Tipps

„Du bist nur ein Allerwelts-Ding, ein Objekt,
außer, du wirst aus dir selbst heraus glücklich,
außer, deine Rose erblüht aus deinem eigenen Wesen heraus.
Meditation enthüllt dir deine Subjektivität…
Subjektivität, das ist dein Bewusstsein.
Bewusstsein und die Lebenserfahrung damit,
machen dein Leben bedeutsam, ewig, unsterblich,
ohne einen Anfang und ohne ein Ende,
eine Feier von Moment zu Moment, zu einem Freudentanz.
Außer, du hast dein Leben in einen Freudentanz verwandelt,
der von einem Moment zum nächsten fortbesteht,
hast du die große Gelegenheit, die dir das Leben gibt, verpasst.“

Osho, Zitat-Auszug aus Yahoo! The Mystic Rose

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Sich-schuldig-fuehlen

Höre auf, dich schuldig zu fühlen! Mit Schuldgefühlen zu leben bedeutet in der Hölle zu leben. Wenn du keine Schuld mehr in dir hast, dann wirst du so frisch wie ein Tautropfen in der Morgensonne sein, du wirst die gleiche Frische haben, wie Sterne in der Nacht.

Sich auf sein eigenes Bewusstsein verlassen

„Wenn einmal die Schuld verschwindet, wirst du ein völlig anderes Leben führen, ein leuchtendes und strahlendes Leben. Deine Beine werden den ganzen Tag lang tanzen wollen und du wirst 1000 und ein Lied singen.

Antworten in sich selbst finden

Verlasse deine Gefängnisse: zum Beispiel Christ, Buddhist oder Kommunist zu sein. Verlasse alle deine Ideologien, denn diese geben dir vorgefertigte Antworten. Wenn du einen Kommunisten nach einer Antwort fragst, wird er in „Das Kapital“ schauen. So wird auch ein Christ die Seiten der Bibel öffnen, um Antworten zu finden.

Schuld entsteht durch Ideologien

Wann beginnst du endlich, dein eigenes Bewusstsein zu benutzen? Wann? Wie lange willst du noch an die tote Vergangenheit gefesselt sein? Die Bibel bezieht sich auf ein Leben 2000 Jahre vor unserem jetzigen. Das Leben hat sich seither so viel geändert. Wenn du die Bibel lesen möchtest, dann lies sie wie wunderbare Literatur – doch mehr ist sie nicht. Sie ist ein schönes Buch mit wunderbaren Versen darinnen, doch es ist kein Diktat darin, keine Anordnungen, denen du im Leben nachfolgen musst. Genieße dieses Geschenk aus der Vergangenheit, doch mache keine Disziplin für dein Leben daraus. Die Bibel ist für das heutige Leben völlig unbedeutend.

Leben passt in keine Ideologie

Alles wird unbedeutend, denn das Leben ist unbegrenzt. Es verändert sich ständig, es geht über alle Grenzen hinweg. Das Leben ist ein unendlicher Prozess. Die Bibel kommt irgendwo zu einem Punkt an dem sie nicht weitergeht. Das Leben kommt niemals an einen solchen Punkt.

Unschuldig sein und selbst entscheiden

Die einzige Möglichkeit, nicht hinter dem Leben hinterher zu hinken und mit dem Leben in direktem Kontakt zu sein, ist, ein Herz zu haben, das sich nicht schuldig fühlt. Ein unschuldiges Herz zu haben. Vergiss alles, was dir gesagt wurde – wie du dich verhalten sollst, was getan werden muss und was nicht – das kann kein anderer für dich entscheiden. Vermeide die Leute, die für dich entscheiden. Nimm das Zepter wieder in die eigene Hand. Du musst dich entscheiden. In genau dieser Entscheidungsfreudigkeit wird deine Seele geboren. Wenn andere für dich entscheiden, bleibt deine Seele verschlafen und abgestumpft. Wenn du beginnst, für dich selbst zu entscheiden, entsteht Intelligenz und Schärfe. Sich selbst zu entscheiden bedeutet, Risiken einzugehen und vielleicht einen Fehler zu begehen. Keiner weiß es, das ist das Risiko. Es gibt keine Garantie.“

Osho – Zitat-Auszug aus Book of Wisdom #11

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Tipps

Alles braucht seine Zeit, kümmere dich nicht um die Ergebnisse, es passiert alles wie es sein soll. Für was immer du bereit bist, das wird passieren. Sei mehr und mehr im Einklang mit deinem Inneren. Wenn das Herz und die Energie miteinander harmonieren, dann folgt das Ergebnis automatisch.

Es ist so ähnlich, wie einen Samen in die Erde zu pflanzen. Er braucht Fürsorge, du musst ihn wässern und düngen und dann wird eines Tages das Wunder geschehen: Zwei kleine Blättchen werden aus dem Boden herauswachsen… Ähnlich verhält es sich mit der Meditation.

Osho

Müdigkeit in der Meditation
Meditation kommt, wenn du glücklich bist
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Tipps

Wenn wir Sterben, ist dann beobachten alles, was wir in diesem wichtigen Moment tun können, oder gibt es noch eine besondere Meditationstechnik dafür?

Wahrnehmen ist das Einzige, doch ist es keine Technik, es ist deine Natur, deine ganze Natur. Du bist nichts anderes als Wahrnehmen. Beobachten ist das reine Bewusstsein.

Nicht nur die Angst vor dem Sterben macht dich unbewusst. Überhaupt bist du zu unbewusst. Ein Zehntel von dir ist bewusst, der große Rest unbewusst. Die Angst vor dem Tod nimmt dir dieses eine Zehntel an Bewusstheit. Doch Angst hat nur einen geringen Effekt, denn generell sitzt Unbewusstheit sehr tief.

In der Meditation, wenn du wahrnimmst, dann zerstreust du nach und nach die Unbewusstheit, ohne dir darüber im Klaren zu sein. Du wirst nach und nach bewusster. Die dünne Schicht wird dicker und dicker und es kommt der Moment, wo dein ganzes Wesen voll von Bewusstsein ist. Bewusstsein ist das Selbe wie Wahrnehmen.

Osho, Yakusan: Straight to the Point of Enlightenment #2

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August 11, 2009

Unsicherheit-meditation

Glaube daran und du wirst reich werden!

Jeder weiß, dass das kompletter Unsinn ist.
Es ist schädlich und gefährlich, so zu denken.
Die negativen Gedanken deines Verstandes müssen losgelassen
und nicht etwa durch positive Gedanken unterdrückt werden.
Du musst ein Bewusstsein erschaffen,
das weder positiv noch negativ ist.
Das wird das reine Bewusstsein sein.
In diesem reinen Bewusstsein wirst du
ein ganz natürliches und glückliches Leben führen.

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Tipps

„Wahrnehmen ist das Einzige, doch ist es keine Technik, es ist deine Natur, deine ganze Natur. Du bist nichts anderes als Wahrnehmen. Beobachten ist das reine Bewusstsein.

Nicht nur die Angst vor dem Sterben macht dich unbewusst. Überhaupt bist du zu unbewusst. Ein Zehntel von dir ist bewusst, der große Rest unbewusst. Die Angst vor dem Tod nimmt dir dieses eine Zehntel an Bewusstheit. Doch Angst hat nur einen geringen Effekt, denn generell sitzt Unbewusstheit sehr tief.

In der Meditation, wenn du wahrnimmst, dann zerstreust du nach und nach die Unbewusstheit, ohne dir darüber im Klaren zu sein. Du wirst nach und nach bewusster. Die dünne Schicht wird dicker und dicker und es kommt der Moment, wo dein ganzes Wesen voll von Bewusstsein ist. Bewusstsein ist das Selbe wie Wahrnehmen.

Im Leben, das Leben beobachten
Im Tod, das Sterben beobachten

Wenn also der Tod kommt, dann beobachte den Tod. Als das Leben da war, hast du das Leben beobachtet. Es ist nichts Neues: Der Tod ist nur ein Objekt genauso wie das Leben ein Objekt war. Wenn du gelernt hast, wie man wahrnimmt, dann brauchst du dich vor nichts zu fürchten. Dann wirst du auch deinen Tod beobachten können.

Es gibt keine Technik fürs Sterben. Dein Wesen, dein Bewusstsein, muss alle dunklen Ecken in dir transformieren. Das Licht hat in jede kleinste Ecke zu gelangen. Das nennen wir Meditation. Langsam, ganz langsam, wird alle Unbewusstheit, alle Dunkelheit verschwinden. Dann kannst du in das kosmische Ganze schmelzen, in die absolute Stille, in eine große Ekstase.“
Osho, Zitat Auszug aus Yakusan: Straight to the Point of Enlightenment #2

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Wir bekommen mit der Muttermilch gesagt, was richtig und was falsch, was gut und was böse ist. Diese Konditionierungen werden zur Sklaverei. Durch religiöse und soziale Moral wird die eigene Klarheit zugeschüttet.

Geduldl-meditation

„Du hast dich daran gewöhnt, dass dir gesagt wird, wie wenig du wert bist und dass du nichts im Leben verdienst. Du hast es akzeptiert, dass die anderen dir sagen, wer du bist und wie.

Wenn du dann in totaler Freiheit bist, ohne Einschränkungen, ohne Unterdrückung, wenn dir niemand sagt, was du tun sollst und was nicht, dann fühlst du dich verloren. Die Situation ist so ähnlich wie bei einem kleinen Kind, das auf dem Volksfest die Hand seiner Mutter verloren hat und sich total unsicher fühlt und nicht weiß, wo es hin soll.

Raus aus der spirituellen Sklaverei

Du fühlst dich verloren und kannst dir nicht vertrauen, wegen all dieser Leute, die dir beständig sagen, was richtig und was falsch ist. Sie halten dich in ihrer Abhängigkeit, in einer Art Sklaverei. Und die größte Art von Sklaverei ist die spirituelle Sklaverei. Die ganze Menschheit lebt in einer spirituellen Sklaverei.

Komm raus aus der Masse. Stehe alleine wie ein Löwe und lebe dein Leben nach deinem eigenen Licht. Finde das Licht und es wird dir den Weg zeigen. Dieser Weg, den dir deine eigene Klarheit weist, ist der einzig richtige Weg. Was die anderen dir gesagt haben, mag richtig für sie selbst sein, doch es kann nicht richtig für dich sein.“

Osho, Yakusan: Straight to the Point of Enlightenment #4

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Konzentration engt den Verstand ein

Meditation-konzentration-os

„Denke daran, dass mit Meditation niemals Konzentration gemeint ist. Konzentration und Meditation sind zwei gegensätzliche Dinge. Konzentration engt den Verstand ein, in der Konzentration wird sich auf einen Punk fokussiert. Konzentration beinhaltet etwas und schließt alles andere aus. Meditation bezieht alles mit ein, sie schließt nichts aus. In der Meditation wird der Verstand nicht eingeengt, Meditation ist die Ausdehnung von Bewusstsein.

Konzentration ermüdet, Meditation nicht

Konzentration hat mit dem Denken zu tun, Meditation mit Bewusstsein. Konzentration ist Denken, Meditation ist Nicht-Denken. Konzentration ist eine Anspannung, früher oder später wird dich Konzentration ermüden. Du kannst dich nicht lange konzentrieren, es ist zu anstrengend. Doch man kann 24 Stunden lang meditativ sein, denn Meditation ist Entspannung.“

Osho,  Zitat-Auszug aus The Book of Wisdom #21

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Aus einer Schale essen

Trennung-meditation

„Es waren einmal zwei Männer, die genau das gleiche Essen bekamen, nur hatte der eine zwei Schalen, während der andere nur eine besaß. Der Mann mit den zwei Schalen unterteilte das Essen in süßes und bitteres und legte das Bittere in die eine Schüssel und das Süße in die andere. Der Mann mit nur einer Schale mischte natürlicherweise das Bittere mit dem Süßen durcheinander. Mit der Zeit wurde der erste Mann immer dünner und schwächer, während der zweite, der genau das gleiche Essen bekam, täglich gesünder wurde. Schließlich sah der erste Mann seinen Tod kommen und fragte den anderen verzweifelt, was das Geheimnis seiner Stärke und Vitalität sei.

Süßes und auch Bitteres stärken

„Du hast zwei Schalen,“ sagte dieser, „in der du Bitteres von Süßem getrennt und dich nach deinen geschmacklichen Vorlieben gerichtet hast. Du hast dem Essen nicht erlaubt, dich mit seinem eigenen inneren Leben zu erhalten. Doch ich hatte nur eine Schale und vermischte also alles miteinander, ich wurde nicht von meinen Geschmacksnerven an der Nase herum geführt. Was immer mir gegeben wurde, das habe ich einfach angenommen und es hat nicht aufgehört, mich ständig zu nähren, Gott sei gedankt.“

Der erste Mann erhob sich von seinem Totenbett und mit großer Anstrengung nahm er eine der Schalen und zerbrach sie in 1000 Stücke. Von nun an aß er dankbar aus der übrig gebliebenen Schale sein Essen, das ihm sein Freund gab und wurde wieder heil.

Außen trennen = innen geteilt sein

Das ist eine wunderschöne Sufi Geschichte. Wenn das Leben außen einteilst, dann wirst du auch innen geteilt sein. Wenn du es in gut und schlecht aufteilst, in Gott und den Teufel, in Bewusstsein und Unbewusstsein, in Himmel und Hölle, dann werden diese Einteilungen auch eine Teilung in dir selbst erschaffen. Du wirst zweigeteilt sein.

Wir haben eine sehr duale Ideologie. Gott ist Licht, doch wer ist dann die Dunkelheit? Dann muss es zwei Götter geben, der Gott der Dunkelheit ist auch da. Wenn du so denkst, dann bist nicht nur du selbst schizophren, sondern das ganze Universum wird schizophren.

Stark und zerbrechlich zugleich

Nein, der Tag ist wunderschön und die Nacht auch. Der Tag ist göttlich, genau wie die Nacht. Es ist besser, wenn du beides isst, den Tag und die Nacht. Es ist gut, nur aus einer Schale zu essen. Esse Süßes und Bitteres, Gutes und Schlechtes, Bewusstsein und Unbewusstsein. Genieße beides und du wirst genährt sein und sehr sehr stark werden. Deine Stärke wird nicht das Gegenteil von Schwäche sein, nein. Je stärker du wirst, desto zerbrechlicher wirst du auch sein. Das ist die absolute Schönheit, wenn ein starker Mensch zerbrechlich wie eine Blume wird. Stark wie ein Schwert und zerbrechlich wie eine Blume.“
Osho, Zitat-Auszug aus Ecstasy – The Forgotten Language #5

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Wahrheit braucht Zeit

Juni 18, 2009

Wahrheit ist kein Fast Food Artikel, es braucht ein wenig Zeit, den Boden vorzubereiten. Osho erzählt von Begegnungen auf seinen Reisen durch Indien.

Ein wenig länger als 5 Minuten…

Meditation-messen

„Ich bin mehr als 30 Jahre durch Indien gefahren und habe Menschen getroffen … Einmal war ich grade dabei, in einen Zug ein zu steigen. Der Zug hielt nur zehn Minuten lang im Bahnhof und jemand ergriff meine Hand und fragte: „Sag mir, was ist WAHRHEIT?“

Ich antwortete, dass es etwas Zeit benötigte und ich meinen Zug verpassen würde. „Das ist nichts, was ich dir in diesem Moment vermitteln kann. Es wird ein bestimmter Hintergrund in dir benötigt und selbst wenn dieser da ist, kann ich nur auf Wahrheit hinweisen. Das ist unmöglich zu tun, während mein Zug wegfährt. Lass mich bitte los.“

Ich habe Leute auf der Straße gefunden, die anhielten und zu mir sagten:“Wir haben keine Zeit zu meditieren aber kannst du uns nicht ganz kurz sagen, was Meditation ist?“ Auf der ganzen Welt gibt es Leute, die es eilig haben und die die höchste Erfahrung erleben möchten, während sie von einem zum anderen rennen.“

Osho, Hyakujo: The Everest of Zen, with Basho´s Haikus #8

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