Finde Befriedigung im Alltag
August 25, 2009
Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.
Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis. Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.
Du siehst einen Freund –
bemerke dass du dich freust
Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. Sei ganz das Glück in diesem Moment. Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.
Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.
Es gibt viele Momente, sich zu freuen
Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.
Schau dich um und versuche das Glück zu finden. Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.
Glück kann man üben
Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. Probier´s aus für nur 24 Stunden. Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35
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Sich im Herzen auflösen
Mai 24, 2009
Eine Meditationstechnik für Liebende
„Du Glückliche, wenn alle Sinne im Herzen aufgelöst sind,
erreiche das Zentrum des Lotus.“
Versuche zunächst, deine Sinne im Herzen zu empfangen. Stelle dir vor, dass jeder Sinn bis tief ins Herz eindringt und von ihm ganz aufgenommen und aufgelöst wird. Das Herz ist wie ein Lotus. Jedes Sinnesorgan öffnet den Lotus, jeder Sinn ist ein Blütenblatt des Lotus.
Reise vom Herzen in den Bauch
Dieser Lotus des Herzens wird dich zentrieren. Wenn du wirklich total im Herzen aufgehst und der Verstand aufgehört hat zu arbeiten, dann falle hinunter zum Nabel. Bist du erst einmal im Nabel aufgelöst, dann befindest du dich in einem Zustand jenseits des Herzens. Du bist nun im Hara, welches der Ursprung von Allem ist.
Anleitung zur Meditation für Liebende
Erste Phase:
Setzt euch gegenüber und hört etwa 10 Minuten lang sanfter Musik zu. Hört der Musik mit dem Herzen zu, so, als hättet ihr keinen Kopf mehr. Lasst den Oberkörper mit den Klängen leicht mitschwingen. Ihr könnt dabei das Herz mit der Hand berühren. Die Augen sind geschlossen.
Zweite Phase:
Öffnet die Augen und nehmt den Anderen mit allen Sinnen wahr. Seht ihn an, berührt ihn, riecht ihn. Was ihr wahrnehmt, lasst direkt ins Herz fließen. Fühlt wie die Hand das ausgestreckte Herz ist, das den Geliebten, die Geliebte berühren möchte. Nehmt euch Zeit.
Dritte Phase:
Steht auf und bewegt euch für etwa 10 Minuten zur Musik. Erlaubt den Sinneseindrücken durch das Herz zum Nabel zu wandern und sich in diesem allumfassenden Zentrum aufzulösen.
Vierte Phase:
Setzt oder legt euch hin. Bewegt euch nicht und seid 10 Minuten lang still.
Diese Meditation kann auch alleine gemacht werden. Anstelle eines geliebten Menschens berühre etwas Lebendiges, ein Tier, eine Blüte, einen Baum. Schließe die Augen und fühle eine Kommunikation vom Herzen zur Erde.
Osho, The Book of Secrets
Frei sein – Begrenzungen auflösen
Januar 30, 2009
Wir halten daran fest, das Leben zu kontrollieren, es sicher zu machen und überschaubar, ohne zu verstehen, dass wir damit das Gegenteil erschaffen: Angst, Sorge, Druck – das bringen sichere Grenzen mit sich. Die folgende Meditationstechnik löst alle Begrenzungen auf.
Breite Dich in alle Richtungen aus
Fühle, wie du dich in alle Richtungen ausbreitest,
weit entfernt, nah.
“Erinnere dich an ein grundsätzliches Gesetz; Leben bedeutet Unsicherheit. Nur wenn du bereit bist, in Unsicherheit zu leben, wirst du lebendig sein. Unsicherheit bedeutet Freiheit. Wenn du bereit bist, dich unsicher zu fühlen und ständig unsicher zu sein, dann wirst du frei sein.”
Osho, Auszug aus dem Buch der Geheimnisse
Anleitung zur Meditation
Erste Phase: Löse Begrenzungen auf
Fühle, dass das Leben unsicher ist. Sitze mit geschlossenen Augen. Fühle, wie sich deine Mauern und Begrenzungen, die du um dich geschaffen hast, auflösen. Erlaube dir zu fühlen, dass das Leben unsicher und unbekannt ist, dass es sich ständig verändert und unvorhersagbar ist. Dass der Tod zu uns allen kommen wird.
Zweite Phase: Ausdehnung des Herzens
Wenn du diese Unsicherheit tief in dir wahrnehmen kannst, dann stehe auf und erlaube ein Gefühl von Ausdehnung hochkommen. Die Augen sind geschlossen. Du kannst die Arme sanft bewegen. Beginne die Ausdehnung im Herzen und durchdringe alle Richtungen. Bis ins Universum.
Wenn du Musik möchtest, lege sanfte Musik auf. Georg Deuters Musik eignet sich gut, oder auch jede andere, die dein Herz berührt.
Dritte Phase: Durchdringe dich selbst
Nach der Übung sitze oder liege still, entspanne in dich selbst. Durchdringe dich selbst. Nah.
Du kannst diese Übung vor dem Schlafen gehen machen, aber auch zu jeder anderer Zeit. Wenn du sie ein paar Mal gemacht hast, kannst du dich jederzeit an diesen Zustand unbegrenzter Freiheit erinnern.
Musikempfehlung:
Sea & Silence
Selbst geschaffene Zwänge
„Tantra und Yoga sind sich beide darüber einig, dass deine Engstirnigkeit das Problem ist. Du hast dich selbst so eng gemacht, so richtig eng, dass du dich immer eingeengt fühlst. Die Unfreiheit kommt nicht von irgend woanders her: Die Gebundenheit kommt von deinem engen Verstand. Und er wird immer enger und enger, du fühlst dich sehr unter Zwang. Dieser Druck gibt dir das Gefühl von Einengung. Du hast eine unendliche Seele und ein unendliches Sein, doch das unendliche Sein fühlt sich eingesperrt. Was immer du tust, du wirst überall auf Einschränkungen stoßen. Wo immer du dich hinbewegst, du wirst in einer Sackgasse landen. Du kannst nicht über sie hinausgehen. Dort gibt es nur Beschränkung. Dort gibt es keinen offenen Himmel zum Fliegen. Aber diese einengenden Zwänge sind von dir selbst erschaffen — du hast sie dir selbst geschaffen aus ganz bestimmten Gründen heraus: um sicher und gefahrlos zu leben.
Wenn du Freiheit möchtest, wirst du Sicherheit und Absicherungen verlieren müssen — sowieso ist Sicherheit nur eine Illusion, es gibt sie nicht wirklich. Der Tod wird eintreten — was immer du auch tust, sterben wirst du auf jeden Fall. All deine Sicherheiten und Absicherungen sind nur Fassade, nichts wird helfen.“
Die Qualität des Lebens: Unsicherheit
„Wann immer du etwas sicher machst, verschwindet das Leben. Bleibe in Unsicherheit, das ist die wesentliche Qualität des Lebens selbst. Nichts kann dagegen getan werden. Und es ist wunderschön so!
Wenn es keine Mauern mehr um dich herum gibt, wird es einfach für dich sein, alles zu durchdringen. Dann gibt es keinen Punkt mehr, wo du endest. Du beginnst einfach im Herzen und endest nirgendwo. Du hast ein Zentrum im Herzen aber keine Umgebung. Die Umgebung dehnt sich aus — weiter und weiter. Der ganze Raum ist von ihr umgeben. Die Sterne bewegen sich mit ihr. Welten werden geboren und lösen sich auf. Planeten entstehen und vergehen. Der ganze Kosmos wird zu deiner Umgebung. Wo wird dein Ego in dieser Weite bleiben?“
Osho, Auszug aus dem „Buch der Geheimnisse“
Über das Buch der Geheimnisse
Das tantrische Buch der Geheimnisse (Book of Secrets), auch Vigyan Bhairav Tantra genannt, beinhaltet hinduistische Weisheiten, die über Jahrhunderte überliefert wurden. Osho hat sie für den modernen Menschen übersetzt. Die tiefgehenden Techniken aus dem Buch der Geheimnisse erlauben es, auf einfache Weise Meditation in den Alltag zu bringen.
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Stille Nacht- und Vollmond Meditation
Januar 2, 2009
Die beste Zeit für Meditation ist nachts, wenn die Umgebung still wird. Die dunkle Nacht führt ganz natürlich nach innen. Wenn dann noch der Vollmond in voller Größe die Nacht erhellt, dann fällt es leicht, das Wesen von Natur und sich selbst zu erkennen.
Die Tiefe der Nacht nutzen
„Jemand, der meditiert, sollte die Nacht mehr und mehr für Meditation nutzen. Nachts kannst du tiefer gehen und es ist leichter, nach innen zu gehen, denn der Wind der Nacht trägt dich ganz leicht dorthin. Du kannst anstrengungslos mitgehen. Tagsüber musst du gegen den Wind in der Umgebung gehen. Tagsüber sind aktive Meditationstechniken gut, wie zum Beispiel die Dynamische Meditation oder eine Tanz Meditation. In der Nacht ist die Zeit für Vipassana Meditation, für stille Meditationstechniken, wo du nur sitzt und nichts tust. Du entspannst dich ganz einfach, weil die ganze Atmosphäre um dich herum auch entspannt. Die Sonne ist untergegangen und die Bäume sind in den Schlaf gefallen. Im Umfeld besteht in der Nacht eine ganz andere Art von Energie als am Tag. Es ist einfach, nachts zu meditieren.
Wenn der Vollmond hoch am Himmel steht, geht es noch leichter. Die Nacht im Vollmond ist die beste Zeit für Meditation. Viele Menschen, die zu Buddhas wurden, erreichten ihren Zustand in einer Vollmondnacht. Sogar Buddha selbst.
Nutze die Zeit in der Nacht. Sei wachsam und nutze jede Möglichkeit, die dir hilft, nach innen zu gehen.“
Osho, Auszug aus The Dhammapada: The Way of the Buddha, Vol 11, #7
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Ein ungewöhnlicher Meister: Jabbar
Dezember 29, 2008
Die Meister der Sufi Tradition haben ihre ureigenen Methoden, Suchern klar zu machen, was Bewusstsein ist. Die tanzenden Derwische sind Sufis, ebenso wie Jabbar, ein ganz ungewöhnlicher Sufi Meister. Er brabbelte und machte unsinnige Laute, um seinen Schülern das Unerklärliche sichtbar zu machen.
Bewusstsein ist nicht in Worte zu fassen
„Das Wort ‚Gibberisch’ kommt von dem Namen eines Meisters aus der Sufi Tradition, er hieß Jabbar. Er sprach nur Unsinn, denn ihm war klar, dass alles, was man über Bewusstsein sagen kann, nur Unsinn ist. Warum sollte er dann auch nur so tun, als ob seine Worte einen Sinn hätten?
Jabbar sprach wirklich kompletten Unsinn. Er benutzte Töne und sinnlose Wörter. Keiner konnte verstehen, was er sagte. Jeder hatte Gelegenheit, seine eigene Interpretation zu finden. Jabbar hatte viele Schüler, denn wenn man nicht versteht, was der Meister sagt, dann ist es leicht, ihm nachzufolgen. Jeder kann seine eigene Meinung in ihn hinein interpretieren.
Wenn du zum Beispiel Jabbar gefragt hättest: „Glaubst du an Gott?“, dann hätte er vielleicht darauf geantwortet: „Huuhuu!“ Dann hättest du herausfinden müssen, was „Huuhuu!“ bedeutet. Ganz besonders Gescheite werden sich zusammengereimt haben, dass es etwas mit Allah-Hu zu tun hat, dass der Meister nur einen Hinweis geben wollte und so weiter…
Manchmal tat Jabbar auch ganz absurde Dinge. Jemand hatte die Frage gestellt: „Was ist Gott?“ und er stellte sich sofort auf den Kopf. Es lag an dem Schüler herauszufinden, was das bedeuten solle. Jeder ist gewitzt genug, um eine Antwort zu finden. Der eine denkt vielleicht, es sei ein Hinweis von Jabbar darauf, dass alles auf dem Kopf stehe. Jabbar würde alles, was jemand bisher gedacht habe, auf den Kopf stellen. Einige seiner Schüler kamen daraufhin auf die Idee, die heiligen Schriften rückwärts zu lesen!
Eines war wirklich gut an Jabbars Technik: Jabbar hat bestimmt das ganze Theater sehr genossen! Er muss seinen Spaß daran gehabt haben, wie viele Interpretationen die Leute so finden können.“
Osho, Auszug aus The Book of Wisdom #19
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Meditation auf Reisen
August 17, 2008
Eine Meditationsübung für die Zeit im Warteraum oder wenn der Zug anhält …

In einem stillstehenden Gefährt, in dem du dich kreisen lässt, in langsamer werdenden, unsichtbaren Kreisen – erfahre!
Wenn du auf Reisen bist und irgendwo sitzt, lasse deinen Oberkörper kreisen, in langsamer werdenden Kreisen. Du sitzt einfach da und lässt dich im Kreis schwingen. Mache erst einen großen Kreis und verlangsame ihn dann. Lasse ihn langsamer und langsamer werden, kleiner und kleiner und kleiner, bis dein Körper sich nicht mehr sichtbar bewegt. Nur noch von innen fühlst du eine feine unmerkliche Bewegung. Mache mit geschlossenen Augen große Kreise. Sitze nur und kreise. Schwinge immer weiter und lasse die Kreise kleiner und kleiner werden.
Mache es langsamer und langsamer – und erfahre. Die Bewegung wird dich zentrieren.
Eine widerstandslose, rhythmische Bewegung in einem Fahrzeug führt ebenfalls zu einem inneren Zentrieren.
Osho, Das Buch der Geheimnisse
Fühle deine Brustwarzen
August 11, 2008
Die Brüste der Frau tragen ungeahnte Kreativität, die mit der folgenden Technik entlassen werden kann. Fühle deine Brustwarzen gleichzeitig. Mache die Übung zuerst abends, im Bett, und du wirst seligst einschlafen. Dann probiere die Meditation auch tagsüber im Alltag, in jedem Moment, in dem du daran denkst.
Meditationstechnik für Frauen
Entspanne dich und bringe deine Aufmerksamkeit zu den Brüsten. Lasse deine Brüste zu deinem gesamten Sein werden. Lasse deinen gesamten Körper nur der Hintergrund sein, vor dem deine Brüste existieren können; der Rest des Körpers spielt keine Rolle mehr, die Brüste stehen ganz im Vordergrund. Du entspannst dich völlig in sie hinein, du bewegst dich mit deiner Aufmerksamkeit in sie hinein.
Dies ist der Moment, wenn deine Kreativität erwacht. Deine weibliche Kreativität erwacht nur, wenn deine Brüste aktiv werden. Verschmilzt du mit ihnen, dann spürst du, wie die Kreativität erwacht. Fühle beide Brustwarzen zur gleichen Zeit.
Die Brüste können zur Quelle eines sehr feinen Duftes werden, der nicht von dieser Welt stammt, der sich chemisch nicht herstellen lässt. Es werden Klänge vernehmbar, harmonische Klänge; sämtliche Königreiche der Kreativität offenbaren sich in neuer, vielfältiger Gestalt. Was berühmte Maler und Dichter erlebt haben, steht Frauen offen, wenn es ihnen gelingt, eins mit ihren Brüsten zu werden.
Dieses Erlebnis ist so real, dass es die Persönlichkeit der Frau von Grund auf verändert – sie wird nicht mehr dieselbe sein. Mache diese Methode lang genug, dann stellt sich die Vision früher oder später ein und es folgt ein Moment, in dem nichts geschieht, ein Moment der Leere – „Shunyata“ passiert. Shunyata ist die höchste Form der Meditation.
Osho, Book of Secrets
Diese Technik soll nicht von Männern praktiziert werden, es würde ihr energetisches Gleichgewicht stören.
Eine Meditationstechnik für Liebende
März 24, 2008
Die folgendeTechnik ist für herzorientierte Menschen und Liebespaare. Der Kopf denkt dauernd darüber nach, wie er mehr bekommen kann. Das Herz sucht nur danach, wie es mehr geben kann. Das Herz ist warm, es kalkuliert nicht.
Den Anderen im Herzen empfangen
Die überlieferte Schrift dieser Meditationstechnik aus dem Tantra heißt:
„Du Glückliche, wenn alle Sinne im Herzen aufgelöst sind, erreiche das Zentrum des Lotus.“
Versuche zunächst, deine Sinne im Herzen zu empfangen. Stelle dir vor, dass jeder Sinn bis tief ins Herz eindringt und von ihm ganz aufgenommen und aufgelöst wird.
Das Herz ist wie ein Lotus. Jedes Sinnesorgan öffnet den Lotus, jeder Sinn ist ein Blütenblatt des Lotus.
Dieser Lotus des Herzens wird dich zentrieren. Wenn du wirklich total im Herzen aufgehst und der Verstand aufgehört hat zu arbeiten, dann falle hinunter zum Nabel.
Bist du erst einmal im Nabel aufgelöst, dann befindest du dich in einem Zustand jenseits des Herzens. Du bist nun im Hara, welches der Ursprung von Allem ist.
Osho, The Book of Secrets
Zur praktischen Anleitung der Meditations Technik für Liebende
Meine Lieblingsmeditation
Februar 25, 2008
Die folgende Meditationstechnik hat mein Leben verändert. Sie ist ganz einfach zu machen und doch unglaublich wirkungsvoll!
Finde Befriedigung im Alltag
Wann immer Befriedigung gefunden wird – in welcher Aktion auch immer – verwirkliche sie.
Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.
Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis. Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.
Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. Sei ganz das Glück in diesem Moment. Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.
Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.
Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.
Schau dich um und versuche das Glück zu finden. Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.
Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. Probier´s aus für nur 24 Stunden. Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35






