Bewusstsein ist natürlich

November 23, 2009

Tipps

„Es gibt zwei Arten von Anspannung,
die körperlichen Verspannungen
und die des Verstandes.
Beide müssen gelöst werden,
bevor du so entspannt sein kannst,
dass Bewusstheit ganz natürlich ist.“

Osho

Meditationen gegen Anspannung

Göttlichkeit durch eine lockere Zunge erfahren
Die Gibberish Meditation
Bei Gedanken-Verspannung
Im Alltag aufmerksam sein mit der Sekunden Meditation

Unruhe-meditation

Wann: Jede Nacht vor dem Schlafengehen
Dauer: mindestens 20 Minuten

Anleitung zur Meditation bei Unruhe und Stress

1. Phase:
Durch den Mund atmen

„Sitze in einem Sessel und ruhe deinen Kopf auf ein Kissen. Nimm eine Körperhaltung ein, bei der du dich völlig entspannen kannst. Dann lass den Kiefer los, entspanne ihn, so dass sich der Mund ein wenig öffnet. Beginne durch den Mund zu atmen, nicht durch die Nase. Der Atemrhythmus soll nicht verändert werden, atme einfach ganz natürlich.

Die ersten Atemzüge werden vielleicht noch weiterhin ein wenig hektisch und unruhig sein. Nach und nach gibt sich das und der Atem wird flacher werden. Er fließt dann leicht herein und wieder hinaus – das ist genau richtig. Halte den Mund geöffnet, die Augen sind geschlossen. Ruhe dich aus.

2. Phase:
Die Beine lockern

Dann beginne zu fühlen, wie deine Beine locker werden, so, als ob sie abfallen würden, als ob die Gelenke gebrochen wären. Fühle sie so, als ob die Knochen gebrochen wären. Stell dir vor, dass du nur noch der obere Teil des Körpers bist. Die Beine sind weggefallen.

3. Phase:
Die Hände fallen ab

Dann gehe zu den Händen: Stelle dir vor, dass beide Hände ganz locker werden und von dir abfallen. Du kannst vielleicht sogar das „Knacken“ hören, wenn innen drinnen die Knochen brechen. Du steckst nicht mehr in deinen Händen, sie sind tot, abgefallen. Es ist nur noch dein Oberkörper da.

4. Phase:
Den Kopf verlieren

Dann stelle dir vor, dass dir auch der Kopf abfällt, dass du ohne Kopf bist, dass der Kopf gebrochen ist. Dann lasse den Kopf hingehen, wo auch immer er sich hinbewegt, nach rechts oder nach links … du kannst nichts mehr tun. Lasse ihn einfach locker. Er gehört nicht mehr zu dir.

5. Phase:
Nur noch der Oberkörper sein

Jetzt bist du nur noch der Oberkörper. Fühle, dass du nur noch deine Brust und der Bauch bist, sonst nichts.

Innere Unruhe = körperliches Ungleichgewicht

Durch diese Übung wird sich die Unruhe legen. Der Grund für die Unruhe liegt in der Unausgewogenheit deiner Energie im Körper. Die Energie ist nicht gleichmäßig im Körper verteilt. Wenn du die nicht ausbalancierten Teile des Körpers abspaltest, dann wird nur noch das Wesentliche bleiben, und die ganze Energie dorthin fließen. Dieser wesentliche Teil wird sich entspannen. Bald wird die Energie beginnen, auch in die Beine, die Hände und den Kopf zu fließen, doch nun in harmonischer Weise.

Ungleichgewicht macht wütend und hektisch

Bei innerer Unruhe ist es nötig, die Energien im Körper neu zu verteilen. Immer, wenn die Energie mehr in einen Körperteil fließt und weniger in die anderen, dann macht dich das unruhig und unausgeglichen. Wenn du zuviel Energie in den Händen hast, dann möchtest du etwas mit deinen Händen tun und wenn du nichts findest, was du tun kannst, dann wirst du wütend und unruhig.“
Osho -  Zitat-Auszug aus  This Is It!

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Unsicherheit-meditation

Du brauchst dich nicht zu beeilen und verzweifelt nach etwas rennen, was dann doch nicht geschieht. Wenn du heute scheiterst, dann ist das natürlich. Auch wenn du ein paar Tage lang scheiterst, ist das ganz normal. Wenn du in deine innere Welt eintauchst, musst du oft scheitern, denn du bist da vorher nie gewesen.

Wenn du einmal auf dem Weg bist, dich zu fragen, wer du bist, dann achte darauf, dass deine innere Reise entspannt ist. Mache sie nicht unnötigerweise kompliziert und unbequem. Nur ein entspanntes Bewusstsein kann tiefer und tiefer nach inner fließen.

In der normalen äußeren Reise sind die Menschen Sadisten, sie genießen es, sich gegenseitig zu quälen und Steine in den Weg zu legen; sie genießen es, miteinander im Wettbewerb zu sein und sich gegenseitig zu besiegen. Die ganze Freude liegt darin, die anderen unterlegen zu sehen. Wenn ein Mensch dann nach innen geht, entsteht das gleiche Problem: Er geht voller Ärger und Aggression nach innen und wird beginnen, sich selbst zu quälen.
Osho, Zitat-Auszug aus Secret of Secrets, Vol. II

99 Gründe für Meditation

Gibt es Schwierigkeiten beim Meditieren?
Meditation ist nicht nur Zuckerschlecken
Meditation ist Nichtstun, Nichtstun ist schwierig

Tipps

Alles braucht seine Zeit, kümmere dich nicht um die Ergebnisse, es passiert alles wie es sein soll. Für was immer du bereit bist, das wird passieren. Sei mehr und mehr im Einklang mit deinem Inneren. Wenn das Herz und die Energie miteinander harmonieren, dann folgt das Ergebnis automatisch.

Es ist so ähnlich, wie einen Samen in die Erde zu pflanzen. Er braucht Fürsorge, du musst ihn wässern und düngen und dann wird eines Tages das Wunder geschehen: Zwei kleine Blättchen werden aus dem Boden herauswachsen… Ähnlich verhält es sich mit der Meditation.

Osho

Müdigkeit in der Meditation
Meditation kommt, wenn du glücklich bist
Was ist Meditation?

Hindernis-meditation-osho

Meditation lässt sich nicht herbeiwünschen oder herbeiorganisieren. Sie geschieht, wenn man nichts mehr zu erreichen sucht. Wie in einem Spiel! Wenn Meditation zum Spiel wird, dann ist alles möglich. Dann bist du nicht angespannt oder ungeduldig, im Spiel bist du nicht in Eile und du möchtest auch kein Ziel erreichen. Du spielst einfach in diesem Moment mit dem was du unter Meditation verstehst.

Wenn der Zustand von Meditation geschieht – ok. Wenn nicht, auch gut. Was immer du tust, genieße es. Mache dein Leben zu einem Fest, feiere diesen Moment. Genieße, was auch immer du gerade tust.
Wenn der Zustand von Meditation ähnlich für dich ist wie ein Zustand ohne Meditation, dann ist dir Meditation geschehen. Mache Meditation nicht zu einer Disziplin, sondern eher zu einem Spiel, bei dem du Spaß hast. Genieße Meditation und kümmere dich nicht um ein Ergebnis.


Osho – Zitat Auszug aus Book of Secrets

99 Gründe für Meditation

Keine Angst vor Fehlern
Gier verhindert Meditation
Wahrheit ist für Individuen
Kopfweh und Meditation

Entspanntes Handeln

Mai 19, 2009

Gelassen und total wachsam arbeiten

Tipps

„Entspannte Wachsamkeit – diese beiden Worte sehen widersprüchlich aus, und sie sind es normalerweise auch. Denn immer wenn du entspannt bist, verlierst du die Wachsamkeit. Und immer wenn du wach bist, verlierst du die Entspannung.

Wenn du nur wachsam bist, dann wirst du dich früher oder später total erschöpft fühlen. Du kannst keine 24 Stunden wachsam sein, du wirst einen Urlaub brauchen. Den bekommst du dann durch Alkohol oder Drogen. Du tust alles, um aus dieser anstrengenden Wachsamkeit herauszukommen.

Die Arbeitswelt ist geprägt von hartem Wettbewerb und wenn du Erfolg haben willst, dann musst du sehr wach sein. Aber das ermüdet dich auch. Dann lastet alle Anspannung auf dem Kopf. Das macht dich neurotisch.

Wenn du entspannt bist ohne wach zu sein, dann wirst du lethargisch. Du wirst passiv und abgestumpft. Aus diesem Grunde blieben die Menschen im Osten arm, ohne wissenschaftlichen Fortschritt, ohne Technologie, nahe am Verhungern.

Jedoch ist beides zur gleichen Zeit möglich. Du kannst völlig und total entspannt und dabei gleichzeitig aufmerksam sein. Und nur dieser Zustand wird dich zu einem ganzen Menschen machen, einem heilen Menschen. Ansonsten wirst du unvollständig bleiben. Ein unvollständiger Mensch ist immer in der einen oder anderen Art unglücklich.“

Osho, Take it Easy

Abend-meditation

„Mein Sprechen ist im Grunde eine Brücke zur Meditation. Niemals zuvor wurde das gesprochene Wort auf diese Weise gebraucht. Ich spreche nicht, um dir Informationen zu geben, sondern um deinen Verstand zur Ruhe zu bringen.“

Worte, um Stille zu erzeugen

„Ich gebrauche Worte, um Pausen der Stille zu erzeugen. Die Worte sind untergeordnet. Deshalb kann ich mir auch selbst widersprechen oder absurde und zusammenhanglose Dinge sagen, denn mein einziges Anliegen sind diese stillen Pausen. Das Wichtige ist die Stille zwischen den Worten, nicht die Worte selbst. Auf diese Art kannst du einen ersten Einblick in Meditation bekommen. Und wenn du einmal gemerkt hast, dass du dazu fähig bist, bist du schon auf dem Weg zu dir selbst.“

Der Verstand wird ausgetrickst…

„Ich rede zu dir und mitten im Satz, während du auf das nächste Wort wartest, kommt nichts als Stille. Dein Verstand hört zu, ist gespannt, wartet auf das nächste Wort. Ganz automatisch wird er still. Was kann der arme Verstand denn auch machen? Wenn du vorher wüsstest, an welchem Punkt ich still bin, wenn es von vornherein klar wäre, an dem und dem Punkt bin ich still, dann würdest du weiter denken und könntest nicht still sein. Dann wüsstest du genau: ‘An diesem Punkt wird er nichts sagen, aber jetzt kann ich ja noch ein bisschen denken und innere Selbstgespräche führen.’ Doch so läuft es nicht. Es kommt völlig unverhofft. Selbst ich weiß nicht, warum ich an einem bestimmten Punkt innehalte.“

Die Kunst lernen und im Alltag praktizieren

„Wenn du mit mir dorthin gelangen kannst, dann bist du auch alleine dazu fähig, denn ich bin nicht die Ursache. Du mußt nur verstehen, wie es funktioniert: Während du mir zuhörst, legst du deinen Verstand beiseite.“

Offen dem Leben zuhören

„Wenn du dem Rauschen des Meeres zuhörst, oder einem Gewitter oder dem Prasseln eines Regengusses, dann leg dein Ego beiseite, denn du brauchst es jetzt nicht. Das Meer wird dich nicht angreifen und der Regen und die Bäume auch nicht. Du brauchst dich nicht vor ihnen zu schützen. Sei einfach offen für das Leben und für die ganze Existenz. Dann werden diese Momente immer öfter kommen. Und bald wird dein ganzes Leben diese Qualität annehmen. Wo immer du auch bist, zu Hause, bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin – du kannst jedes Geräusch und sogar Lärm dazu nutzen, nach innen in einen Raum der Ruhe und Stille zu gehen.“

Osho, Zitat-Auszüge aus The Invitation, #14

Sich nicht unnötig verspannen,
die eigenen Talente fördern und
lieben, was man tut

Ohne-stress-meditation

1. Sich nicht unnötig verspannen

„Beginne damit, bei alltäglichen Routinehandlungen aufmerksam zu sein. Während du die Alltagsarbeiten ausübst, bleibe dabei entspannt. Es gibt keinen Grund, angespannt zu sein. Wenn du den Boden putzt, warum solltest du dich da verspannen? Wenn du Essen kochst, worüber brauchst du da nervös sein? Es gibt keine einzige Situation im Leben, bei der du dich verspannen musst. Anspannung ist einfach nur deine Unaufmerksamkeit und Ungeduld.

Ich habe mich immer gefragt, warum sind die Leute nur so nervös? Es sieht so aus, dass es überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was außerhalb geschieht, es hat etwas mit dir innen zu tun. Du findest immer eine Entschuldigung von außen, doch nur, weil es so idiotisch aussieht, ohne Grund gestresst zu sein. Nur um deine Verspannung zu rationalisieren, findest du irgendeinen Grund außerhalb von dir, damit du erklären kannst, warum du so nervös bist.

Doch Nervosität ist nicht außerhalb von dir, Stress und Anspannung kommen von deinem falschen Lebensstil.

2. Die eigenen Talente fördern

Du lebst in Konkurrenzdenken – das erschafft Nervosität und Verspannung. Du lebst und vergleichst dich ständig – das erschafft Stress. Du denkst immer entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft nach, und deine einzige Realität ist, die Wirklichkeit zu versäumen – auch das erschafft Anspannung.

Finde dein eigenes Talent. Die Natur schickt kein einziges Individuum auf die Welt, ohne ihm ein einzigartiges Geschenk mitzugeben. Suche einfach ein wenig danach… Was auch immer für Qualitäten und Talente du hast, nutze sie völlig aus. Dadurch wird die Energie, die sonst in Stress und Nervosität geht, beginnen, zu Anmut und Schönheit zu werden.

3. Lieben, was man tut

Was immer du tust, mache es mit solcher Liebe, mit solcher Sorgfalt, dass das kleinste Ding in der Welt zu einem Kunstwerk wird. Das wird dir große Freude bringen. Dann wirst du eine Welt erschaffen, die kein Konkurrenzdenken kennt, bei der niemand verglichen wird. Das wird allen Menschen Würde verleihen. Jede Handlung, die hundertprozentig ausgeführt wird, wird zur reinen Andacht.“
Osho, Zitat-Auszug aus The Hidden Splendor

Drei Meditationen gegen Stress

Göttlichkeit durch eine lockere Zunge erfahren
Die Gibberish Meditation
Bei Gedanken-Stress

Im Alltag aufmerksam sein mit der Sekunden Meditation

Meditation ist schwierig, nicht, weil etwas Schwieriges zu tun ist, sondern weil nichts zu tun ist! Das Schwierige daran ist, dass im Nichtstun Ängste und Unruhe hochkommen, die wir normalerweise vermeiden – durch Beschäftigung des Denkens mit Mantra-rezitieren, zum Beispiel. Ein rebellisches Zitat von Osho…

Nichts zudecken, einfach nur still sitzen

Still-sitzen-meditation

Die Menschen decken ihre Ängste mit Wünschen zu. Das ist ein Trick, eine Strategie des Denkens. Meditation ist die Kunst, die Decke wegzunehmen. Die Leute können noch nicht einmal ein paar Minuten lang still sitzen. Denn wenn sie still sind, dann schießen Sorgen und Ängste in den Kopf. Davor fürchten sie sich.

Mantren in der Meditation
- um Ängste zu vermeiden?

Deshalb fragen die Leute, sogar in der Meditation „Was sollen wir tun? Können wir nicht ein Mantra singen?“ Dann ist alles in Ordnung, dann deckt das Mantra die Ängste und Unruhe zu. Dann kannst du Ram, Ram, Ram wiederholen und nochmal und nochmal. Die ständige Wiederholung hält deine Unruhe unterdrückt.

Das Schwierigste in der Welt:
einfach nur still zu sitzen

Die wahre Meditationen sind Zen und Vipassana. Die wahre Meditation ist nichts anderes als still zu sitzen und nichts zu tun. Einfach nichts zu tun und still zu sein, das ist die wahre Meditation. Das ist keine Technik, da ist überhaupt keine Technik dabei. Kein Mantra muss wiederholt werden, nicht gebetet oder der Name Gottes angerufen werden. Du sitzt einfach nur… doch das ist das schwierigste Ding in der Welt. Es sieht so einfach aus!

Still sitzen
Nichts tun
Der Frühling kommt
Und das Gras wächst von selbst

Du denkst jetzt, dass das sehr einfach ist: „Ich kann mich einfach hinsetzen und der Frühling kommt und das Gras wächst von selbst“. Doch das ist das Schwierigste und Mühsamste in der Welt: still zu sitzen und nichts zu tun. Das ist die großartigeste aller Meditationen.

Was ist Meditation? Mediation ist, deine eigene Lebensexistenz zuzulassen, ohne sie in irgendeiner Weise abzudecken oder niederzuhalten.

Meditation: Still sitzen und Ängste zulassen

Wahre Meditation ist ohne Technik. Wahre Meditation ist einfach nur entspannen, still sitzen und zulassen, was immer auch ist. Meditation ist, den Ängsten und der Unruhe zu erlauben, an die Oberfläche zu steigen und sie wahrzunehmen. Nichts zu tun, um sie zu verändern. Wahrnehmen und beobachten, das ist wahre Meditation.

In diesem Wahrnehmen wird dein innerer Buddha immer stärker. Wahrzunehmen ist die Nahrung deines inneren Buddhas. Je stärker dein innerer Buddha wird, desto weniger werden die Ängste. An dem Tag, an dem dein innerer Buddha vollkommen ist, werden alle Ängste und Sorgen weg sein.

Osho, Zitat-Auszug aus The Perfect Master #8

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Wahre Stille passiert ohne Zutun

Stille-meditation

„Falsche Stille ist immer herbeigezwungen, sie wird durch Anstrengung erreicht. Sie ist nicht spontan oder ist dir passiert. Du hast sie gemacht. Du sitzt still und innen in dir ist jede Menge Lärm.

Du unterdrückst den ständigen Gedankenstrom, um still zu werden, doch dann kannst du nicht mehr lachen. Du wirst ein trauriges Gesicht machen, denn Lachen wird gefährlich – wenn du lachst, wirst du die erzwungene Stille verlieren, denn im Lachen kannst du nichts mehr unterdrücken. Wenn du etwas unterdrücken möchtest, dann darfst du nicht mehr lachen, denn mit Lachen kommt alles zum Vorschein. Ein trauriger Heiliger hat sich irgendwie still gemacht und hat die ganze Zeit Angst, die Stille zu verlieren. Dann stört ihn alles.

Echte Stille ist völlig ungestört von Lärm

Nichts kann stören, wenn die Stille von selbst passiert ist. Alles hilft dann ihrem Wachstum. Wenn du wirklich still bist, dann kannst du auf dem Marktplatz sitzen und nichts wird dich stören. Im Gegenteil, du nährst dich über den Lärm, der zu einer noch größeren Stille in dir wird. Du kannst die innere Stille vor dem Hintergrund des lauten Marktplatzes in dir hören. Wenn dir das Echte passiert ist, dann fürchtest du dich nicht mehr davor, es zu verlieren. Nichts kann es stören.

Wenn dich etwas in der Stille stört, dann ist sie erzwungen, dann hast du sie dir irgendwie zurechtgelegt. Doch eine solche Stille ist keine echte Stille, das ist ähnlich wie in der Liebe, diese kann auch nicht gemacht werden.

Kann man etwas tun?
Das richtige Klima erschaffen – Meditation!

Das ist der Schlüssel: Der innere Teil liegt in der Stille, der äußere im Lachen und Feiern. Sei in Feierstimmung und still. Schaffe dir immer mehr Möglichkeiten zu feiern und still zu sein. Erzwinge die Stille nicht, erschaffe dir einfach nur mehr Möglichkeiten, dass Stille in dir erblühen kann. Das ist alles, was wir tun können. Wir können den Samen in die Erde legen, doch wir können die Pflanze nicht dazu zwingen, herauszukommen. Wir können bestimmte Umstände erschaffen, wir können sie schützen und den Boden düngen, wir können nachsehen, ob sie Sonnenstrahlen abbekommt oder nicht und wie viele für die Pflanze gut sind. Wir können Gefahren vermeiden und in andachtsvoller Stimmung warten. Sonst gibt es nichts zu tun.

Das ist, was in der Meditation passiert. Meditation erschafft lediglich eine Situation, ein bestimmtes Klima. Stille ist keine Auswirkung von Meditation. Nein, Meditation bedeutet lediglich, den Boden und die Umstände vorzubereiten. Der Same ist da, er ist immer da, den trägst du immer in dir. Du bist der Same. Erschaffe einfach ein bestimmtes Klima und der Same wird lebendig werden. Er wird sprießen und eine Pflanze daraus geboren werden und du wirst zu wachsen beginnen.

Der Test: Fröhlichkeit!

Meditation führt nicht zu Stille. Meditation erschafft lediglich die Situation in der Stille passiert. Lasse das dein Kriterium sein: Wann immer Stille passiert, wird auch Lachen in dein Leben eintreten. Eine lebendige Festlichkeit wird um dich herum sein. Du wirst nicht etwa traurig und depressiv werden, und du wirst auch nicht vor der Welt davon laufen. Du wirst hier, in dieser Welt sein, doch das ganze wie ein Spiel betrachten, bei dem du gerne mitspielst. Die Welt ist ein großes Drama, das man nicht so ernst nehmen muss.“
Osho, Zitat-Auszug aus A Bird on the Wing
 #10

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