Über die Leichtigkeit des Lebens
Juli 22, 2009
Das Leben ist aus Sand gebaut
„Gautam Buddha kam in ein Dorf. Am Rand des Dorfes floss ein Fluss vorbei, an dessen Ufer mehrere Kinder mit Sand spielten. Sie bauten Sandburgen und waren total ernst bei der Sache. Wenn einer der Kinder die Sandburg eines anderen durcheinander brachte, dann schrieen sie sich an und waren furchtbar wütend aufeinander. Das passierte schnell, denn Sandburgen sind nicht stabil, ein kleiner Stein geworfen und sie sind hinüber.
Buddha stand da und schaute zu. Dann wurde es Abend und die Mütter der Kinder riefen sie nach Hause: „Kommt jetzt heim, es ist Zeit fürs Abendessen.“ Da sprangen sie alle auf ihren eigenen Burgen herum, genau denen, die sie kurze Zeit vorher so energisch verteidigt hatten. Sie hüpften auf ihnen herum und gingen einfach nach Hause – ohne sich noch einmal umzudrehen.
Buddha sagte zu seinen Schülern: „Das Leben ist nicht viel anders.“
Deine ganze Ernsthaftigkeit bezieht sich auf Sandburgen. Eines Tages wirst du sie verlassen müssen, du wirst sie einstürzen und nicht mehr zurückschauen. Die Leute, die alles ernst nehmen, verpassen die Schönheit, die in der Leichtigkeit des Lebens liegt.“
Osho, Nansen: The Point of Departure #6
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Verstehen als Meditation
März 29, 2009
Unglück und Leiden sind nicht gottgegeben und auch nicht von dem Verhalten anderer abhängig, sondern Leiden hat eine Ursache, die in uns selbst liegt. Versuche zu verstehen – nicht nur das Leid, sondern auch das, was dich glücklich macht. Dann wird beides verschwinden. Was bleibt, ist eine völlig neue Art von Bewusstsein.
Tief in Leid und Glück schauen
„Versuche, deine Unzufriedenheit und Leiden zu verstehen. Lebe es, gehe tief ins Leiden hinein, finde die Ursache heraus, warum es da ist.
Versuche zu verstehen. Lasse das zu deiner ständigen Meditation werden.
Verstehen, was wirklich ist und was nicht
Versuche auch den Zustand zu verstehen, wenn du zufrieden und glücklich bist. Du wirst erkennen, wie oberflächlich Zufriedenheit und Glück eigentlich sind. Wenn du einmal in der Tiefe erkannt hast, dass dein Glück oberflächlich ist und du es auf jeden Fall verändern möchtest, dann kannst du bewusst anders leben. Es liegt in deiner Hand.
Zufriedenheit und Erfüllung kann zu deinem ganzen Wesen werden. Fürs Unglücklichsein bleibt dann nicht einmal ein kleiner Raum übrig. Deine Liebe wird zu deinem ganzen Leben. Und das bleibt so. Die Zeit verstreicht, aber was du erreicht hast, vertieft sich. Mehr und mehr Blüten entstehen und neue Lieder werden geboren.“
Osho, Zitat-Auszug aus Beyond Enlightenment #5
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Sterben vor dem Tod
März 9, 2009
Im Leben noch die Liebe wählen
Im Zwischenraum der Türen von Geburt und Tod besteht noch eine andere Tür, die völlig unerklärlich ist.
Einer, der fähig ist, an der Türe des Todes neu geboren zu werden, verbringt sein ganzes Leben in Hingabe
„Zwischen den Türen von Geburt und Tod gibt es noch eine weitere Tür – die allumfassende Liebe. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Zwischen Geburt und Tod passiert nur Liebe. Wenn du die Liebe verpasst, hast du die ganze Gelegenheit des Lebens versäumt.
Die erste Tür, die Geburt, ist nur eine Gelegenheit, durch die zweite zu gehen, die Türe der Liebe. Zwischen Geburt und Tod ist Liebe. Im Grunde kann man es so sehen: Das Leben besteht nur als einzige Gelegenheit, zu lieben und geliebt zu werden. Wenn das versäumt ist, dann ist alles versäumt. Wenn du geliebt hast, dann hast du nichts verpasst in deinem Leben, selbst wenn du alles andere versäumt hast.
Liebe – der wahre Tod
Die Türe der Liebe ist ein wirklicher Tod. Der andere Tod, der am Ende des Lebens kommt, ist nicht wirklich, den wirst du überleben. Du wirst wieder neu geboren werden. So wie der Tod der Geburt folgt, so folgt die Geburt dem Tod. Das sind die zwei Seiten einer Münze. Aber, wenn du durch die Türe der Liebe gehst, dann stirbst du wirklich. Du stirbst ganz und gar, so sehr, dass es für dich keine Geburt mehr gibt und natürlich auch keinen Tod mehr. Liebe ist der wahre Tod, denn das Ego verschwindet völlig.
Im normalen Tod verschwindet der Körper, doch das Ego bleibt bestehen. Das Ego trägt dich in ein neues Leben. So funktioniert Wiedergeburt. Wenn du diese Verkettung des Egos aufgelöst hast, dann verschwindest du aus der materiellen Welt und gehst von der sichtbaren Welt in die unsichtbare, ins Jenseits.
Sich durch Liebe verwandeln
Das ist die wahre Tür des Todes: Stirb’ bevor du stirbst, sterbe während du noch lebst. Wenn du vor dem Tod sterben kannst, wenn du durch die Türe der Liebe gehen kannst, wenn du noch im Leben sterben kannst, dann gibt es keinen Tod für dich. Dann bist du unsterblich geworden, dann wirst du göttlich. Doch du wirst dich zuerst durch Liebe verwandeln müssen.“
Osho, Zitat Auszug aus The Beloved, Vol 2, #5
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Leben wie ein Buddha
Februar 27, 2009
Früher ist man Sonntags in die Kirche gegangen und damit war das religiöse Bedürfnis abgedeckt. Der Rest der Woche wurde wie gewohnt gelebt. In ähnlicher Weise genügt es nicht, Meditation nur eine Stunde lang als ein Technik zu praktizieren. Meditation muss im Alltag gelebt werden, damit sich die volle Blüte entwickelt.
Im Alltag wach und achtsam sein
Es ist unbedingt notwendig, dass du den Buddha in deine äußere Umgebung bringst. Dass er in deinen alltäglichen Handlungen und deiner normalen Arbeit lebt. Es geht nicht darum, sich von der Welt zurückzuziehen. Sei total in der Welt, doch erlaube die Welt nicht in dir.
Das ist nur möglich, wenn du beobachtest und wahrnimmst. Lebe wie ein Buddha. Und denke nur an eines: Bleibe im Zuschauen. Das Wahrnehmen ist der Hauptschlüssel. Tausende von Meistern haben immer wieder das Gleiche gesagt: Sei in deinem Zentrum und nehme wahr, dadurch wirst du zu einem Buddha, dem Erwachten.
Langsam, ganz langsam, überrede den Buddha, in dein normales Leben mit zu kommen. Bringe ihn von den versteckten Quellen zu deinen äußeren Angelegenheiten. Wenn das Innere und das Äußere eins werden, dann ist das Wunder geschehen.
Osho, Joshu: The Lion´s Roar #6
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Tanzen und Wegfliegen
Februar 12, 2009
Wie ein Blatt im Wind, bewegt von einer unsichtbaren Kraft, den Körper kaum mehr spüren und innerlich in totalem Glück davonfliegen – das ist Nataraj – Tanzen und Davonfliegen…
Erlaube dem Tanz, in seiner eigenen Art zu fließen. Erzwinge nichts, sondern folge dem Körper, wie er sich bewegt. Lasse den Tanz zu. Der Tanz wird nicht von dir gemacht, er ist ein spontanes Ereignis. Während des Tanzens bleibe in Feierstimmung. Du machst nichts fürchterlich Ernstes, du spielst nur ein wenig mit deiner Lebensenergie herum, du spielst mit deiner Bio Energie und erlaubst ihr, sich in ihrer eigenen Weise auszudrücken. Wie der Wind bläst und der Fluss fließt, so tanzt du. Du wirst vom Wind bewegt und fließt in dem Strom deiner eigenen Energie. Fühle das. Und sei spielerisch dabei.
Osho, Meditation, the First and Last Freedom
Der Tänzer verschwindet
Wenn der Tänzer verschwindet und nur noch der Tanz übrigbleibt, dann ist das Meditation. Wenn der Tänzer weiterhin für sich selbst zu erkennen ist, dann ist das nur Tanz, keine Meditation. Wenn der, der singt, verschwindet und nur noch der Gesang da ist, dann ist das Meditation. Wenn der Musiker sich selbst nicht mehr findet und nur noch die Musik bleibt, dann ist das Meditation.
Osho, The Guest #6
Eins sein mit der Bewegung
Vergiss den Tänzer, der das Zentrum des Egos ist. Werde ein einziger Tanz. So funktioniert die Meditationstechnik: Tanze so vertieft, dass du völlig vergisst, dass du tanzt und beginne zu fühlen, dass du ein einziger Tanz bist. Die Trennung muss verschwinden.
Osho, The New Alchemy To Turn You On
Das Herz, das tanzt
Kabir sagt: „Tanze mein Herz!“ Mit „Herz“ meint er die gesamte Einheit des Organismus. Tanze heute mit Freude. Und tanze heute, nicht morgen. Sei in der Gegenwart, wenn du tanzt und lasse den Tanz mit deiner ganzen Energie zu. Du lässt dich selbst zurück und wirst zu einem Betrunkenen.
Osho, Ecstacy: The Forgotten Language #9
Große Wahrnehmung
Wenn nur noch das Tanzen da ist und kein Tänzer mehr zu finden ist, dann ist dieser Zustand das Allerhöchste; das ist Meditation, ein Geschmack von Süße, von Glückseligkeit, Göttlichkeit, Wahrheit, Ekstase und Freiheit, der Freiheit vom Ego, der Freiheit vom inneren Macher. Und wenn es kein Ego mehr gibt, keinen Macher und der Tanz weiter geht und weiter und niemand mehr vorhanden ist, dann entsteht eine große Fähigkeit zur Wahrnehmung, die dich umgibt, eine große Wolke von Licht.
Osho, Come, Come, Yet Again Come, #10
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De-Automatisierung alltäglicher Handlungen
Januar 27, 2009
Die meiste Zeit des Alltags handeln wir wie ein Roboter – ganz mechanisch. Das Unterbewusstsein hat die Steuerung übernommen: beim Autofahren, beim Essen, Kochen, Gehen…. Meditation bedeutet, bewusst zu bleiben, auch wenn die Dinge ‘automatisch’ getan werden können.
Langsam, langsam!
Bringe ein wenig Bewusstheit in dein Leben. Jede Handlung sollte weniger automatisch als bisher ausgeführt werden. Du hast den Schlüssel für Bewusstheit in dir. Wenn du gehst, dann gehe nicht wie ein Roboter. Gehe nicht so, wie du schon immer gegangen bist, gehe nicht automatisch. Gehe ein wenig langsamer und sei aufmerksam, wenn du gehst. Lasse jeden Schritt mit voller Bewusstheit geschehen.
Versuche in kleinen Handlungen bewusst zu sein. Es brauchen keine großen Dinge zu sein: essen, sich waschen, schwimmen, gehen, sprechen, zuhören, kochen, die Wäsche erledigen… De-automatisiere jeden Vorgang. Erinnere dich an das Wort ‚De-Automatisieren’, es birgt das ganze Geheimnis, wie du bewusst werden kannst.
Wach, wie beim ersten Mal…
Das Denken ist ein Roboter, der auf seine eigene Weise nützlich ist. Er funktioniert so: Zum Beispiel lernst du etwas Neues. Am Anfang bist du total aufmerksam und bewusst. Nehmen wir einmal an, du lernst schwimmen. Dann bist du ganz wach und aufmerksam, denn es geht um dein Leben. Oder, wenn du deinen Führerschein machst, dann bist du hellwach. Du musst ganz gehörig aufpassen. Du musst dich um viele Dinge kümmern, das Steuer, die Straße, die Leute, die die Straße überqueren, das Gaspedal, die Bremse, die Kupplung… Du musst dir über alles zur gleichen Zeit bewusst sein. Es gibt da so viele Dinge, an die du denken musst. Deshalb wirst du nervös, denn es ist gefährlich, einen Fehler zu begehen. Weil es so gefährlich ist, deshalb musst du so aufmerksam sein. In dem Moment, in dem du das Autofahren gelernt hast, wird die Bewusstheit nicht mehr gebraucht. Dann übernimmt der roboterähnliche Teil deines Verstandes die Steuerung.
Können macht unbewusst
Diesen Vorgang nennen wir Lernen. Wenn man etwas gelernt hat, dann wird es vom Bewusstsein in den Roboter-Zustand überführt. Wenn etwas einmal gelernt wurde, dann ist es nicht mehr Teil von wachsamer Aufmerksamkeit. Dann wird es ins Unterbewusstsein gestellt. Jetzt steuert das Unterbewusstsein und das Bewusstsein ist frei, etwas Neues dazu zu lernen.
Es ist sehr wichtig, diesen Mechanismus zu verstehen. Erinnere dich daran, auch bewusst zu sein, wenn du etwas gelernt hast.
Osho, Auszug aus The Book of Wisdom #14
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Der Zen-Meister und das Erdbeben
Januar 22, 2009
Gleichgültig, wie ausweglos eine Situation auch aussehen mag, der meditierende Mensch hat immer eine Zuflucht. So auch der Zen-Meister in der folgenden Geschichte. Während eines Erdbebens rennt er ebenso wie die anderen – zum immer bestehenden Zentrum der Stille.
„Ich flüchte auch – nach innen!“
Einmal wurde ein Zen Meister zu einem Treffen eingeladen. Ein paar Freunde saßen miteinander und aßen gemeinsam, als plötzlich ein Erdebeben geschah. Das Haus, in dem sie saßen, war sieben Stockwerke hoch und sie befanden sich im obersten Stock. Ihr Leben war in Gefahr. Jeder versuchte, zu fliehen. Während der Gastgeber entfloh, warf er noch einen schnellen Blick auf den Zen Meister. Der saß, ohne der geringsten Ängstlichkeit im Gesicht mit geschlossenen Augen auf seinem Stuhl, ganz genauso, wie er vorher dort gesessen hatte.
Der Gastgeber fühlte sich ein wenig schuldig und wie ein Feigling, denn es sah komisch für ihn aus, dass der Gast da blieb und der Gastgeber wegrannte. Die anderen zwanzig Gäste waren alle die Treppen hinunter gelaufen. Obwohl er vor Angst zitterte, hielt er an und setzte sich neben den Meister.
So, als ob nichts geschehen wäre…
Das Erdbeben kam und verschwand wieder. Der Meister öffnete die Augen und begann in seiner Unterhaltung fortzufahren, die er wegen des Erdbebens unterbrechen hatten müssen. Er fuhr genau mit dem gleichen Satz fort, so, als ob es das Erdbeben überhaupt nicht gegeben hätte.
Der Gastgeber war wirklich nicht in der Stimmung, ihm zuzuhören, denn sein ganzes Wesen war tief erschüttert und voller Angst. Obwohl das Erdbeben jetzt vorüber war, hatte er immer noch Angst. Er bat den Meister, mit dem Sprechen aufzuhören. „Ich kann dir nicht zuhören, ich bin nicht ich selbst. Das Erdbeben hat mich zu sehr erschüttert. Aber ich habe eine Frage an dich: Alle anderen Gäste sind geflüchtet, doch du bist, so ungestört und so gelassen hier gesessen, dass ich mir wie ein Feigling vorkam. Wir alle versuchten, dem Beben zu entkommen. Was war mit dir?“
Der Meister sagte: „Ich flüchtete auch, doch ihr seid nach außen gerannt, ich bin nach innen geflüchtet. Eure Flucht macht keinen Sinn, denn wo auch immer ihr hingeht, da ist das Erdbeben. Ihr mögt den 6. Stock erreichen oder den 5. oder den 4… Doch überall bebt die Erde. Ich bin dorthin geflüchtet, wo das Erdbeben niemals hinkommt, ja niemals hinkommen kann. Ich rannte in mein inneres Zentrum.
Halte dich an Stille fest
Das ist, worauf Laotse hinweist, wenn er sagt: „Halte dich am Urgrund der Stille fest.“ Wenn du passiv bist, dann wirst du dir nach und nach deines Zentrums bewusst werden. Du hast es schon immer mit dir getragen, es war immer da, du weißt es bloß nicht, du lenkst keine Aufmerksamkeit darauf. Wenn dir die Stille einmal bewusst wird, dann verändert sich dein ganzes Leben. Dann kannst du in der Welt sein und dabei immer in Kontakt mit deinem Zentrum bleiben. Du kannst dich in einem Erdbeben bewegen und völlig gelassen dabei sein, denn in deinem Zentrum bleibst du unberührt.
Osho, Auszug aus Tao: The Three Treasures Vol.2 #1
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Einfach leben, einfach sterben
Januar 20, 2009

Bewegungsloser Dunstschleier
Mond, Frühling, Schlaf.
„Kyorai beschreibt das Leben: „Bewegungsloser Dunstschleier. Mond, Frühling, Schlaf“ – das Leben ist einfach, ohne Komplikationen.
Jemand, der meditiert, lebt sein Leben in Einfachheit: der Mond, der Frühling, der Schlaf – und der Mensch ist vollkommen erfüllt. Ein kleiner bewegungsloser Dunstschleier und dann geht der Mond auf und der Frühling kommt – es gibt Blüten – und dann kommt der Schlaf.
Wenn du das Leben in so einer einfachen Art erfahren kannst, mit ein bisschen Tanzen, mit ein wenig Lieben, mit ein bisschen Spielen, mit ein wenig Lachen und ein wenig Musik, und dann kommt der ewige Schlaf… Dann wird das Leben zu einem einfachen Spiel. Bald wird es vorbei sein.
Das Leben wird einfach, wenn wir akzeptieren können, dass das Drama aufhören wird. Wir sind nur die Spieler eines Spiels, das nicht ewig andauern wird. Wir müssen den Platz für andere Spieler freimachen. Durch diese Akzeptanz wird das Leben sehr einfach, ohne Komplexität und ohne Wettstreit mit anderen Menschen. Man lebt still und friedlich und bereitet sich auf den ewigen Frieden vor, die ewige Stille, den ewigen Schlaf.“
Osho, Auszug aus The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #6
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Gute Leute müssen sich ausdrücken
Januar 18, 2009
Es ist an der Zeit, dass meditative Leute, die ihr Leben verändert haben, aufstehen und ihre Erfahrungen weitergeben. Nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch ihre Präsenz. Menschen mit Meditation und Verständnis beweisen den neuen Morgen der Menschheit
Die Welt steht vor einem neuen Morgen
Die fortschrittlichsten Nationen in der Welt, diejenigen, die am mächtigsten, am weitesten wissenschaftlich und technologisch entwickelt sind, werden durch die dunkelste Zeit in der ganzen menschlichen Geschichte gehen. Diese Tendenz des Unterbewusstseins kann nur verhindert werden, wenn diejenigen, für die das Leben zu Meditation geworden ist und deren Leben Liebe und Mitgefühl ausstrahlt, wenn diese Menschen beginnen, andere schlafende Menschen wach zu rütteln. „Los, es ist Zeit. Mache dich bereit. Wenn die Nacht dunkler wird, dann kommt die Morgenröte näher. Wenn du aber weiter schläfst, dann ist es egal, ob der Morgen kommt oder nicht, deine Nacht wird einfach weiter bestehen bleiben.“
Ein neues goldenes Zeitalter ist möglich. Ein neuer Morgen für die gesamte Menschlichkeit, eine neue Unschuld… ein Zeitalter von Wahrheit ist möglich. Doch die positiven Menschen müssen einen deutlichen Schritt machen und sich ausdrücken. Das ist in der ganzen Menschheits-Geschichte nicht geschehen. Bisher genossen meditative Menschen einfach ihre Erfahrung und dachten, damit sei ihre Arbeit beendet.
Wenn du etwas mitzuteilen hast, dann behalte es nicht für dich. Teile es mit. Die ganze Menschheit braucht es so sehr, wie noch nie zuvor. Sie braucht Menschen, die eine neue Hoffnung für einen neuen Morgen erschaffen können.
Die Leute in der Welt brauchen einige ausdrucksfähige, positive und durchsetzungsfähige Menschen. Nicht nur deine Worte werden hilfreich sein, sondern deine ganze Präsenz. Denn deine Worte könne nur durch deine Präsenz, deine Handlungen, deine Antworten Bedeutung bekommen. Es gibt keinen anderen Beweis. Wenn die Menschen sehen, dass du wirklich im Frieden lebst und dein Leben ein Lied der Stille ist, das sich in jeder Aktion zeigt, dann ist es möglich, die ganze negative und kranke Psychologie der Menschen zu verändern.
Osho, Auszug aus The New Dawn #14
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Angestaute, sexuelle Energie entladen
Januar 14, 2009
Um Meditation zu erfahren und die gewohnten Muster loszulassen, braucht es normalerweise sehr viel Kraft und Lebensenergie. Wenn die sexuelle Energie unterdrückt wird, ist Meditation nahezu unmöglich. Im Folgenden eine einfache Methode, zu einem sexuellen Gleichgewicht zu gelangen.
Den Körper genussvoll schütteln
Wenn die sexuelle Energie nicht so fließt, wie sie sollte, dann bringt das im Leben viele Probleme mit sich. Wenn die sexuelle Energie dagegen fließt und alles im Körper summt und brummt, dann bleibt alles im Einklang. Dann bist du einfach in Harmonie und es entsteht ein natürliches Gleichgewicht. Wenn die sexuelle Energie irgendwo stecken bleibt, dann gibt es im ganzen Körper Rückwirkungen.
Zuerst wird es sich auf den Kopf auswirken, weil Sex und der Kopf zwei gegensätzliche Pole sind. Deshalb verlieren Menschen, die zu stark im Kopf sind, ihre Fähigkeit einen Orgasmus zu erlangen. Sie vergessen ihre sexuellen Energien, die entweder vernachlässigt oder unterdrückt werden. Sexuell unterdrückte Menschen bleiben im Kopf, ihre ganze Freude sitzt dort. Wenn der Kopf zu einer Art Diktator wird, dann leidet der ganze Körper darunter,.
Anleitung zum orgastischen Schütteln
Jeden Morgen, gleich nach dem Aufwachen, stelle dich in die Mitte des Raumes und beginne deinen ganzen Körper zu schütteln. Sei wie ein Mixbecher, ein Shaker – schüttle den ganzen Körper, von der Zehe bis zum Kopf und fühle, wie nahezu orgastisch sich das anfühlt… so, als ob du einen sexuellen Orgasmus bekommst. Genieße das Schütteln, unterstütze es, und wenn du magst, mache auch ein paar Töne dazu. Genieße einfach, dich 10 Minuten lang zu schütteln.
Dann rubble den ganzen Körper mit einem trockenen Handtuch ab und dusche dich. Mache das jeden Morgen und schon nach zwei oder drei Wochen, wird sich ein Gleichgewicht im Körper einstellen.
Osho, Auszug aus Far Beyond the Stars, #8
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