Halte dich in richtigen Bedingungen auf
Oktober 2, 2009
Wenn du einen Rosengarten anlegst, dann nimmst du die Steine aus dem Boden und ziehst alte Wurzeln heraus. Du musst die richtige Umgebung vorbereiten, einen Zaun ziehen und die sprießenden Rosen schützen.
Konkret bedeutet das: Finde einen Platz, an dem du gut meditieren kannst, in der Natur vielleicht, unter einem Baum oder an einem Fluss. Wenn möglich, halte einen Raum in deiner Wohnung nur für Meditation frei. Oder gestalte einen speziellen Platz im Zimmer, den du nur für Meditation nutzt.
Meditiere, wenn du dich gut fühlst. Finde die richtigen Bedingungen für dich. Stelle das Telefon ab und hänge ein „Bitte nicht stören“ – Schild an die Türe. Ziehe die Schuhe aus und soweit möglich, lasse alles außerhalb des Raums, was nicht hierher gehört: Gedanken, Sorgen und Stress. Eine Stunde lang sei ungestört.
Osho
Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation
Die Kraft des Herzens
Paradoxien in der Meditation
Meditation ist kein Trostpflästerchen
Finde Befriedigung im Alltag
August 25, 2009
Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.
Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis. Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.
Du siehst einen Freund –
bemerke dass du dich freust
Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. Sei ganz das Glück in diesem Moment. Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.
Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.
Es gibt viele Momente, sich zu freuen
Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.
Schau dich um und versuche das Glück zu finden. Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.
Glück kann man üben
Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. Probier´s aus für nur 24 Stunden. Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35
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Latihan Meditation
Juli 18, 2009
Entspannende, aktive Meditationstechnik
„Latihan ist eine empfehlenswerte Meditationstechnik aus Indonesien, die der Dynamischen Meditation nahe kommt. Im Latihan gibst du dich völlig der Existenz hin. Du lässt deinen Körper von selbst bewegen – nicht, indem du ihn über Gedanken steuerst, sondern, indem er sich durch eine universelle Kraft bewegen lässt.“
Anleitung zur Latihan Meditation
40 Minuten den Körper von selbst bewegen lassen
„Stehe entspannt in einem leeren Raum, die Augen sind geschlossen. Warte. Plötzlich fühlst du, wie sich deine Hand bewegt. Oder dein Kopf. Verhindere es nicht, gehe mit der Bewegung mit. Mache die Bewegung aber auch nicht größer als sie ist, sonst wirst du wieder zum Macher.
Latihan ist Loslassen. Deine Körperenergie fällt in Harmonie mit der universellen Energie und dadurch geschehen bestimmte Dinge in deinem Körper: Du magst zu tanzen beginnen, du magst dich im Kreis drehen, deine Hände bewegen sich vielleicht oder deine Beine. Vielleicht beginnst du Worte zu sprechen, deren Bedeutung du nicht verstehst oder die überhaupt keine Bedeutung haben.
Sich nicht einmischen, wie verrückt sein
Du mischt dich nicht ein, weder um den Prozess zu kontrollieren, noch, um ihn zu unterstützen. Alles würde stören. Du lässt alles sein. Beim ersten Mal wird es verrückt aussehen. Genauso, wie du immer vor Verrücktsein Angst hattest, so wirst du dich auch jetzt fürchten, denn du wirst wirklich wie verrückt sein. Plötzlich streckst du ohne Grund deine Zunge heraus, du bewegst deinen Kopf ohne Absicht, du springst und tanzst und machst lauter komische Dinge, von denen du niemals gedacht hättest, dass du sie jemals tun würdest.
Unbedingt im Beobachten bleiben
Nur 40 Minuten lang in diesem gelösten Zustand werden dir ein großartiges Wohlgefühl geben. Nichts sonst kann dich so gut fühlen lassen.
Doch du musst noch etwas hinzufügen. Dynamische Meditation ist Latihan plus noch etwas mit dabei. In Latihan bist du völlig weg, ohne Bewusstsein. In der Dynamischen Meditation bleibst du im Beobachten. Das ist etwas anderes, als ein Macher zu sein. Dränge dich nicht zu irgendeiner Handlung, zwinge dich zu nichts und verhindere nichts, nimm einfach nur wahr, was passiert. Das fehlt im traditionellen Latihan, das Beobachten. Ohne bewusst zu bleiben kann Latihan gefährlich sein.
Gefahren der Latihan Meditation
Nicht mehr aufhören können, sich erschöpfen, verrückt werden
Wenn du in der Latihan Meditation unbewusst wirst, kannst du nach 40 Minuten vielleicht nicht mehr aufhören. Der energetische Wirbelwind mag zu überwältigend sein. Vielleicht wirst du dich völlig ausbrennen, wenn du es länger als 40 Minuten machst. Wenn du dich so erschöpfst, dann wird es dich ohnmächtig werden lassen, anstatt dir ein Wohlgefühl zu geben. Wenn du aus der Unbewusstheit aufwachst, wird dich der Körper schmerzen und du fühlst dich, als ob du dich übergeben müsstest. Du wirst dich nicht gestärkt wieder finden, sondern geschwächt. Und manchmal werden die Leute verrückt dabei – sie können nicht mehr damit aufhören.
Wenn du während der 40 Minuten Latihan nicht bewusst beobachtet hast, dann passiert dir Latihan vielleicht plötzlich auf der Straße, in einem Geschäft oder irgendwo sonst. Dann bist du nicht mehr Herr der Meditationstechnik, denn du bist nicht bewusst geblieben. Latihan ist eine gute Methode, doch das Beobachten muss mit dabei sein, damit du aufhören kannst, wenn du möchtest und es nicht irgendwann und irgendwo einfach passieren kann. Wenn Bewusstsein mit dabei ist, dann entlässt der Körper durch Latihan die Anspannungen, die er angesammelt hat.
Die zweite Wohltat der Meditationstechnik
Klar zu sehen: Ich bin nicht der Körper!
Diese 40 Minuten Beobachten sind noch aus einem weiteren Grund wichtig:
Du wirst einfacher sehen können, dass du nicht der Körper bist. Du kontrollierst den Körper nicht, du tust gar nichts. So kannst du sehen, dass seine Bewegungen nichts mit dir zu tun haben, er verhält sich auf seine eigene Weise. Wenn du das siehst, kannst du dich leichter von der Idee ablösen, dass du der Körper bist. Das passiert in der Dynamischen Meditation, darum steht die Dynamische Meditation über der Latihan Meditation.
Latihan ist eine alte Methode. Sie kann jemandem helfen, der nicht viel Anspannung in seinem Körper hat und der kaum Gedanken unterdrückt, doch heutzutage gibt es solche Menschen nur selten. Heutzutage ist jeder voller Spannungen. Latihan war noch vor wenigen Jahren eine weltweite Bewegung, doch ist sie nun nach und nach wieder verschwunden. Sie musste verschwinden, denn sie erschuf mehr Probleme als sie löste. Latihan machte mehr Leute verrückt als ihnen zu helfen.
Totale Entspannung des Körpers und Erfahrung von Bewusstheit
Es ist gut, den Beobachter beizubehalten, der dich jederzeit davon abhalten kann, verrückt zu werden. Bewusstheit ermöglicht dir, mit Meisterschaft die Kontrolle zu behalten, damit Latihan nicht irgendwo, an einem beliebigen Ort passiert. Mit Bewusstheit ausgeführt, wird Latihan deinem Körper sehr gut tun. Und für dich sind 40 Minuten bewusstes Wahrnehmen eine große Wohltat.
Latihan wird bald vergessen sein, doch Bewusstheit wird für immer bleiben. Sie ist deine Natur.“
Osho, Zitat-Auszug aus The Path of the Mystic #3
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Meditationstechnik: Liebe atmen
Juni 14, 2009
Liebe ist wie der Atem
Liebe ist immer neu. Sie wird niemals alt, denn sie sammelt nichts an, sie kennt keine Vergangenheit. Sie ist immer frisch, so frisch wie die Tautropfen. Sie lebt von Moment zu Moment. Sie ist nicht teilbar. Sie hat keine Kontinuität, sie kennt keine Tradition. Jeden Moment stirbt die Liebe und jeden Moment ist sie neu geboren. Sie ist wie der Atem: Du atmest ein, du atmest aus. Dann atmest du wieder ein und atmest wieder aus. Du sammelst innen nichts an.
Liebe atmet ein und aus…
Wenn du den Atem anhältst, dann wirst du sterben, der Atem wird abgestanden und leblos sein. Er wird alle Vitalität verlieren, die Eigenschaft des Lebens. Genauso verhält es sich mit Liebe. Sie ist Atmen. In jedem Moment erneuert sie sich selbst. Wenn jemand also in der Liebe festgefahren ist und zu atmen aufgehört hat, dann verliert das Leben seine ganze Bedeutung.
So geschieht es den Menschen: Der Verstand dominiert derartig, dass er das Herz beeinflusst und sogar das Herz besitzergreifend macht. Das Herz kennt kein Besitzdenken, doch der Verstand verunreinigt und vergiftet es.
Liebe, die mit dem Atem hinein und herausfließt
Denke daran: Liebe die Existenz! Und lasse Liebe wie Atmen sein. Atme ein und atme aus, doch lasse es Liebe sein, die hereinkommt und wieder herausgeht. Nach und nach, mit jedem Atemzug, wirst du das Wunder der Liebe erschaffen.
Anleitung zur Meditation „Liebe atmen“
• Beim Ausatmen fühlst du, wie deine Liebe in die Existenz hinausströmt
• Beim Einatmen gießt die Existenz ihre Liebe in dich hinein
Bald wirst du bemerken, wie sich die Qualität deines Atems verändert. Der Atem wird zu etwas völlig anderem, etwas das du noch nie erfahren hast. Deshalb wird der Atem in Indien ‚Prana’ genannt, ‚Leben’ und nicht einfach nur Atem. Es ist nicht einfach nur Sauerstoff. Etwas anderes ist da, das Leben selbst.
Osho, Zitat-Auszug aus The Open Door #13
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Dynamisch und zugleich still sein
Juni 9, 2009
OSHO Dynamische Meditation
Wer viel mit dem Kopf arbeitet, wer lernen will, wie er mitten im größten Chaos still und innerlich entspannt und trotzdem total aktiv dabei sein kann, für den gibt es eine geniale Meditationstechnik, die man alleine und auch mit mehreren zusammen machen kann…
Warum solltest du ein stilles Wasser sein? Wie ein schaler Teich, ohne Bewegung und abgestanden?
Sei dynamisch. Ich bestehe auf dynamischen Meditationstechniken. „Meditation“ und „dynamisch“ scheinen rein wortmäßig total gegensätzlich zu sein. In der dynamischen Meditation wird jedoch die Verbindung vom Extrovertierten mit dem Introvertierten geschaffen.
Meditation bedeutet, passiv zu sein. Meditation heißt, einfach du selbst zu sein. Und dynamisch zu sein bedeutet viele Dinge zu tun, aktiv zu sein, beweglich und fließend. Die Worte „Dynamische Meditation“ bergen oberflächlich gesehen einen Widerspruch. In Wahrheit ist es möglich, beides gleichzeitig zu sein: dynamisch und passiv.
Osho, Dance Your Way to God
Während der Meditation wach und bewusst sein
Die OSHO Dynamische Meditation ist eine Technik bei der du ständig wach, bewusst und aufmerksam bist, während du sie tust. Schaue dir selbst zu. Und wenn du dann in der vierten Phase total unbeweglich und wie eingefroren dastehst, dann erreicht die Wachheit ihren Höhepunkt.
Man kann sie alleine machen, aber die Energie wird viel stärker, wenn man sie mit anderen zusammen macht. Sie ist eine individuelle Erfahrung, deshalb solltest du während der ganzen Meditation die anderen um dich herum total vergessen und deine Augen geschlossen halten; am besten trägst du eine Augenbinde. Mache die Dynamische mit nüchternem Magen und trage bequeme, weite Kleidung.
Dies ist eine Meditation, bei der du hellwach und achtsam sein musst. Bleibe Zuschauer, verliere dich nicht. Während du atmest kann es leicht passieren, dass du das vergisst. Du kannst so sehr mit dem Atem eins werden, dass du den Beobachter vergisst. Aber dann entgeht dir das Wesentliche. Atme so schnell und so tief wie möglich, setze deine ganze Kraft ein, bleibe aber dennoch ein Beobachter. Beobachte, was geschieht – so als ob du ein Zuschauer wärst, und es mit jemand anderem geschähe, als ob das alles nur im Körper vor sich geht und das Bewusstsein ist einfach zentriert und schaut zu.
Drei Meditationen gegen Stress
Göttlichkeit durch eine lockere Zunge erfahren
Die Gibberish Meditation
Bei Gedanken-Stress
Sich im Herzen auflösen
Mai 24, 2009
Eine Meditationstechnik für Liebende
„Du Glückliche, wenn alle Sinne im Herzen aufgelöst sind,
erreiche das Zentrum des Lotus.“
Versuche zunächst, deine Sinne im Herzen zu empfangen. Stelle dir vor, dass jeder Sinn bis tief ins Herz eindringt und von ihm ganz aufgenommen und aufgelöst wird. Das Herz ist wie ein Lotus. Jedes Sinnesorgan öffnet den Lotus, jeder Sinn ist ein Blütenblatt des Lotus.
Reise vom Herzen in den Bauch
Dieser Lotus des Herzens wird dich zentrieren. Wenn du wirklich total im Herzen aufgehst und der Verstand aufgehört hat zu arbeiten, dann falle hinunter zum Nabel. Bist du erst einmal im Nabel aufgelöst, dann befindest du dich in einem Zustand jenseits des Herzens. Du bist nun im Hara, welches der Ursprung von Allem ist.
Anleitung zur Meditation für Liebende
Erste Phase:
Setzt euch gegenüber und hört etwa 10 Minuten lang sanfter Musik zu. Hört der Musik mit dem Herzen zu, so, als hättet ihr keinen Kopf mehr. Lasst den Oberkörper mit den Klängen leicht mitschwingen. Ihr könnt dabei das Herz mit der Hand berühren. Die Augen sind geschlossen.
Zweite Phase:
Öffnet die Augen und nehmt den Anderen mit allen Sinnen wahr. Seht ihn an, berührt ihn, riecht ihn. Was ihr wahrnehmt, lasst direkt ins Herz fließen. Fühlt wie die Hand das ausgestreckte Herz ist, das den Geliebten, die Geliebte berühren möchte. Nehmt euch Zeit.
Dritte Phase:
Steht auf und bewegt euch für etwa 10 Minuten zur Musik. Erlaubt den Sinneseindrücken durch das Herz zum Nabel zu wandern und sich in diesem allumfassenden Zentrum aufzulösen.
Vierte Phase:
Setzt oder legt euch hin. Bewegt euch nicht und seid 10 Minuten lang still.
Diese Meditation kann auch alleine gemacht werden. Anstelle eines geliebten Menschens berühre etwas Lebendiges, ein Tier, eine Blüte, einen Baum. Schließe die Augen und fühle eine Kommunikation vom Herzen zur Erde.
Osho, The Book of Secrets
Sich nicht unnötig verspannen,
die eigenen Talente fördern und
lieben, was man tut
1. Sich nicht unnötig verspannen
„Beginne damit, bei alltäglichen Routinehandlungen aufmerksam zu sein. Während du die Alltagsarbeiten ausübst, bleibe dabei entspannt. Es gibt keinen Grund, angespannt zu sein. Wenn du den Boden putzt, warum solltest du dich da verspannen? Wenn du Essen kochst, worüber brauchst du da nervös sein? Es gibt keine einzige Situation im Leben, bei der du dich verspannen musst. Anspannung ist einfach nur deine Unaufmerksamkeit und Ungeduld.
Ich habe mich immer gefragt, warum sind die Leute nur so nervös? Es sieht so aus, dass es überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was außerhalb geschieht, es hat etwas mit dir innen zu tun. Du findest immer eine Entschuldigung von außen, doch nur, weil es so idiotisch aussieht, ohne Grund gestresst zu sein. Nur um deine Verspannung zu rationalisieren, findest du irgendeinen Grund außerhalb von dir, damit du erklären kannst, warum du so nervös bist.
Doch Nervosität ist nicht außerhalb von dir, Stress und Anspannung kommen von deinem falschen Lebensstil.
2. Die eigenen Talente fördern
Du lebst in Konkurrenzdenken – das erschafft Nervosität und Verspannung. Du lebst und vergleichst dich ständig – das erschafft Stress. Du denkst immer entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft nach, und deine einzige Realität ist, die Wirklichkeit zu versäumen – auch das erschafft Anspannung.
Finde dein eigenes Talent. Die Natur schickt kein einziges Individuum auf die Welt, ohne ihm ein einzigartiges Geschenk mitzugeben. Suche einfach ein wenig danach… Was auch immer für Qualitäten und Talente du hast, nutze sie völlig aus. Dadurch wird die Energie, die sonst in Stress und Nervosität geht, beginnen, zu Anmut und Schönheit zu werden.
3. Lieben, was man tut
Was immer du tust, mache es mit solcher Liebe, mit solcher Sorgfalt, dass das kleinste Ding in der Welt zu einem Kunstwerk wird. Das wird dir große Freude bringen. Dann wirst du eine Welt erschaffen, die kein Konkurrenzdenken kennt, bei der niemand verglichen wird. Das wird allen Menschen Würde verleihen. Jede Handlung, die hundertprozentig ausgeführt wird, wird zur reinen Andacht.“
Osho, Zitat-Auszug aus The Hidden Splendor
Drei Meditationen gegen Stress
Göttlichkeit durch eine lockere Zunge erfahren
Die Gibberish Meditation
Bei Gedanken-Stress
Wie oft entschließt man sich, endlich zu meditieren und tut es dann doch nicht? Das passiert, wenn der Beschluss nur von dem oberflächlichen Tagesbewusstsein gemacht wurde. Man nimmt sich etwas vor, doch der Entschluss wird vom Tagesgeschehen weggeweht. Damit ein Entschluss wirklich wirksam wird, muss er auch tief im Unterbewusstsein getroffen sein. Hier eine überlieferte Atem Meditationstechnik (Anapan Sati Yoga), die eine Entscheidung tief ins Unterbewusstsein sinken lässt.
Einen Entschluss tief ins Unterbewusstsein bringen
Eine Meditationstechnik für 10 Minuten
Am besten abends vor dem Einschlafen
Anleitung für die Anapan Sati Yoga – Atem Meditationstechnik
1. Einatmen und einen Entschluss fassen
Sanft und sehr langsam erlaube deinen Lungen sich ganz zu füllen und während du auf diese Weise einatmest, wiederhole dir selbst mit Worten, was du in deinem Leben anders haben möchtest. Zum Beispiel: „Ich werde Meditation erfahren.“
2. Den Atem anhalten und dabei den Entschluss wiederholen
Wenn deine Lungen total voll sind, dann halte deinen Atem für eine Weile an und wiederhole „Ich werde Meditation erfahren“. Es kann sein, dass du bald unruhig wirst, dass du gerne wieder ausatmen möchtest, doch du hältst weiterhin deinen Atem an und wiederholst „Ich werde Meditation erfahren“.
3. Ausatmen und dabei den Entschluss wiederholen
Dann beginne langsam auszuatmen und wiederhole dabei „Ich werde Meditation erfahren“. Atme so lange aus bis du dich ganz leer fühlst und wiederhole dabei ständig „Ich werde Meditation erfahren“.
4. Leer sein und den Entschluss wiederholen
Jetzt, während du völlig leer bist, halte diese Leere in dir, atme nicht ein und wiederhole „Ich werde Meditation erfahren“ so oft wie du kannst.
5. Einatmen und den Entschluss wiederholen
Dann beginne langsam wieder einzuatmen. Ein Zyklus ist einmal einatmen und einmal ausatmen. Mache diesen Zyklus fünfmal nach einander.
6. 5 Minuten Ausruhen
Wenn du fünfmal in dieser Weise ein- und ausgeatmet hast, strecke deinen Rücken, atme weiterhing langsam und sitze still, locker und entspannt. Die Augen sind geschlossen. Beobachte deinen Atem.
Vertiefende Osho Texte zu dieser Atem Meditationstechnik
„’Ich werde Stille erfahren, ich werde Meditation erfahren. Ich bin hundertprozentig entschlossen, dass ich Meditation erfahren will.’ Lasse dein ganzes Wesen diesen Schwur aufsaugen – ’Ich werde Stille erfahren’! Lasse dein ganzes Wesen mit diesem Entschluss mitschwingen. Der Beschluss sollte die tiefste Ebene deines Bewusstseins erreichen.“
„Während der Entspannungsphase wird der Entschluss, egal, welchen Entschluss du getroffen hast, noch tiefer einsinken. Mache den Zyklus fünfmal. Dann, wenn du still sitzt, beobachte fünf Minuten lang deinen Atem. Atme langsam ein und aus.“
„Bevor du zu Bett gehst wiederhole diese Übung fünf bis siebenmal, solange, wie es für dich angenehm ist. Dann schlafe ein und denke dabei: ‚Ich werde Stille erfahren, das ist mein Ziel’. Wenn der Schlaf in dir aufsteigt, ist dieser Gedanke mit dir. Dann mache das Licht aus.“
Um Luft ringen und dabei ins Unterbewusstsein gelangen
„Was passiert, wenn du total ausatmest und dich davon abhältst, wieder einzuatmen? Wenn du völlig ausatmest und dir dann die Nase zuhältst und nicht einatmest, was wird dann passieren? Wird nicht dein ganzes Wesen noch eine Weile darum kämpfen, einzuatmen? Werden nicht jede Pore deines Körpers und die Millionen von Zellen nach Luft schreien?
Je länger du versuchst, den Atem anzuhalten, umso tiefer dringt der Wunsch nach Luft in das Unterbewusstsein ein. Je länger du den Atem anhältst, um so mehr wird der tiefste Teil deines Wesens nach Luft fragen. Es ist nicht einfach nur eine oberflächliche Frage nach Luft, es ist eine Frage von Leben und Tod. Dann verlangen auch die tieferen Schichten, und die darunter liegenden, nach Luft.
In diesem Moment, wenn du einen Zustand erreichst, in dem dein ganzes Wesen nach Luft lechzt, dann solltest du dir selbst immer wieder sagen: „Ich werde Meditation erfahren“… Dein Körper wird nach Luft verlangen und dein Verstand wird dabei den Entschluss wiederholen. Je stärker das Verlangen nach Luft ist, desto tiefer wird die Entscheidung in dich eindringen. Wenn dein ganzes Wesen am kämpfen ist und du diesen Satz immer wieder wiederholst, dann verstärkt sich der Entschluss. So erreichst du dein Unterbewusstsein.“
Osho, Zitat-Auszüge aus unterschiedlichen Quellen
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Meditation ist Nichtstun, Nichtstun ist schwierig
April 20, 2009
Meditation ist schwierig, nicht, weil etwas Schwieriges zu tun ist, sondern weil nichts zu tun ist! Das Schwierige daran ist, dass im Nichtstun Ängste und Unruhe hochkommen, die wir normalerweise vermeiden – durch Beschäftigung des Denkens mit Mantra-rezitieren, zum Beispiel. Ein rebellisches Zitat von Osho…
Nichts zudecken, einfach nur still sitzen
Die Menschen decken ihre Ängste mit Wünschen zu. Das ist ein Trick, eine Strategie des Denkens. Meditation ist die Kunst, die Decke wegzunehmen. Die Leute können noch nicht einmal ein paar Minuten lang still sitzen. Denn wenn sie still sind, dann schießen Sorgen und Ängste in den Kopf. Davor fürchten sie sich.
Mantren in der Meditation
- um Ängste zu vermeiden?
Deshalb fragen die Leute, sogar in der Meditation „Was sollen wir tun? Können wir nicht ein Mantra singen?“ Dann ist alles in Ordnung, dann deckt das Mantra die Ängste und Unruhe zu. Dann kannst du Ram, Ram, Ram wiederholen und nochmal und nochmal. Die ständige Wiederholung hält deine Unruhe unterdrückt.
Das Schwierigste in der Welt:
einfach nur still zu sitzen
Die wahre Meditationen sind Zen und Vipassana. Die wahre Meditation ist nichts anderes als still zu sitzen und nichts zu tun. Einfach nichts zu tun und still zu sein, das ist die wahre Meditation. Das ist keine Technik, da ist überhaupt keine Technik dabei. Kein Mantra muss wiederholt werden, nicht gebetet oder der Name Gottes angerufen werden. Du sitzt einfach nur… doch das ist das schwierigste Ding in der Welt. Es sieht so einfach aus!
Still sitzen
Nichts tun
Der Frühling kommt
Und das Gras wächst von selbst
Du denkst jetzt, dass das sehr einfach ist: „Ich kann mich einfach hinsetzen und der Frühling kommt und das Gras wächst von selbst“. Doch das ist das Schwierigste und Mühsamste in der Welt: still zu sitzen und nichts zu tun. Das ist die großartigeste aller Meditationen.
Was ist Meditation? Mediation ist, deine eigene Lebensexistenz zuzulassen, ohne sie in irgendeiner Weise abzudecken oder niederzuhalten.
Meditation: Still sitzen und Ängste zulassen
Wahre Meditation ist ohne Technik. Wahre Meditation ist einfach nur entspannen, still sitzen und zulassen, was immer auch ist. Meditation ist, den Ängsten und der Unruhe zu erlauben, an die Oberfläche zu steigen und sie wahrzunehmen. Nichts zu tun, um sie zu verändern. Wahrnehmen und beobachten, das ist wahre Meditation.
In diesem Wahrnehmen wird dein innerer Buddha immer stärker. Wahrzunehmen ist die Nahrung deines inneren Buddhas. Je stärker dein innerer Buddha wird, desto weniger werden die Ängste. An dem Tag, an dem dein innerer Buddha vollkommen ist, werden alle Ängste und Sorgen weg sein.
Osho, Zitat-Auszug aus The Perfect Master #8
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Passive Meditationstechnik bei Fieber
März 13, 2009
Eine passive Meditationstechnik, wenn man krank ist und im Bett liegt:
Wenn Fieber tobt oder sonst eine Krankheit den Körper schüttelt, schaue aufmerksam hin. Nimm wahr, was Fieber ist, wie es sich anfühlt und was mit dem Körper geschieht.
Wie Fieber kühl wird…
„Wenn du mit Fieber im Bett liegst und innerlich brennst, wenn der ganze Körper im Feuer steht, dann nimm diesen Zustand aufmerksam wahr. Wenn du beobachtest, dann zieht es dich gleichzeitig zu deiner inneren Quelle. Sonst brauchst du nichts zu tun, du nimmst einfach nur wahr.
Was kannst du auch sonst schon tun? Das Fieber tobt und du musst die Zeit überstehen. Es macht keinen Sinn, unnötigerweise gegen Fieber zu kämpfen. Wenn du gegen das Fieber ankämpfst, wirst du noch heißer werden. Du ruhst dich einfach aus und siehst aufmerksam zu. Indem du das Fieber beobachtest, wirst du kühl.
Nimm das Feuer noch ein wenig genauer wahr und du wirst noch kühler werden. Durch bloßes Wahrnehmen erreichst du einen derart kühlen Höhepunkt, dass sogar der Himalaya eifersüchtig sein könnte. Sogar die Gipfel des Himalayas sind nicht so kühl. Die Kühle im Beobachten ist der Gourishankar, der höchste Gipfel in dir.
Das Fieber ist an der Peripherie,
du bist der leere, kühle Raum
Das Fieber war eigentlich niemals wirklich da. Es besteht nur im Körper – der sehr weit weg ist. Ein riesiger Raum ist zwischen dir und deinem Körper. Es ist ein grenzenloser Zwischenraum, ein leerer Raum, der nicht zu überbrücken ist. Alles Leiden ist nur am Rande dieses Raumes. Wenn du Leiden beobachtest, dann bist zu plötzlich nicht mehr der, der leidet. Dann beginnst du, die Krankheit zu genießen. Wenn ich sage ‚Genieße deine Krankheit’, dann meine ich ‚Beobachte sie’. Gehe zurück zur inneren Quelle, werde zentriert. Dann gibt es plötzlich kein Leiden mehr, dann existiert nur noch Ekstase.
Im Zentrum gibt es dich nicht mehr, du bist nichts, nur ein großer Raum, der ewig kühl ist, still und glückselig. Wenn ich sage, genieße, dann meine ich, laufe nicht vor der Krankheit davon, sondern beobachte sie.“
Osho, Zitat-Auszug aus A Bird on the Wing, #1
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