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Wenn du einen Rosengarten anlegst, dann nimmst du die Steine aus dem Boden und ziehst alte Wurzeln heraus. Du musst die richtige Umgebung vorbereiten, einen Zaun ziehen und die sprießenden Rosen schützen.

Konkret bedeutet das: Finde einen Platz, an dem du gut meditieren kannst, in der Natur vielleicht, unter einem Baum oder an einem Fluss. Wenn möglich, halte einen Raum in deiner Wohnung nur für Meditation frei. Oder gestalte einen speziellen Platz im Zimmer, den du nur für Meditation nutzt.

Meditiere, wenn du dich gut fühlst. Finde die richtigen Bedingungen für dich. Stelle das Telefon ab und hänge ein „Bitte nicht stören“ – Schild an die Türe. Ziehe die Schuhe aus und soweit möglich, lasse alles außerhalb des Raums, was nicht hierher gehört: Gedanken, Sorgen und Stress. Eine Stunde lang sei ungestört.

Osho

Die Kraft der Aufmerksamkeit in der Meditation
Die Kraft des Herzens
Paradoxien in der Meditation
Meditation ist kein Trostpflästerchen

Meditation-freundlich

Die richtige Meditationstechnik kann viel bewirken, jedoch besteht die Gefahr, die Technik über das Wesentliche von Meditation zu setzen: aufmerksam wahrzunehmen was gerade ist. Der Verstand liebt Techniken, bei der er sich noch ein wenig verbessern kann, die nur noch ein wenig mehr Disziplin und Intensität fordern, dann wird endlich….

Das Natürlichste in uns ist die Fähigkeit wahrzunehmen. Beobachten ist solch eine reine Angelegenheit. Sie steht über dem Verstand, auf reines Beobachten hat der Verstand keinen Zugriff. Nutze Meditationstechniken solange sie dir helfen wacher und sensibler zu werden. Lasse Wachsamkeit in dir wachsen. Wenn du dann wütend bist, dann bemerkst du das. Genauso, wenn du glücklich bist. Benutze deine wache Aufmerksamkeit ständig und auf wissenschaftliche Weise, um mit ganzer Kraft jede Phase des Verstandes wahrzunehmen.

Osho

Ist im Sterbeprozess beobachten alles, was wir in diesem wichtigen Moment tun können, oder gibt es noch eine besondere Meditationstechnik dafür?

Wahrnehmen ist alles, was benötigt wird

Tipps

„Wahrnehmen ist das Einzige, doch ist es keine Technik, es ist deine Natur, deine ganze Natur. Du bist nichts anderes als Wahrnehmen. Beobachten ist das reine Bewusstsein.

Nicht nur die Angst vor dem Sterben macht dich unbewusst. Überhaupt bist du zu unbewusst. Ein Zehntel von dir ist bewusst, der große Rest unbewusst. Die Angst vor dem Tod nimmt dir dieses eine Zehntel an Bewusstheit. Doch Angst hat nur einen geringen Effekt, denn generell sitzt Unbewusstheit sehr tief.

In der Meditation, wenn du wahrnimmst, dann zerstreust du nach und nach die Unbewusstheit, ohne dir darüber im Klaren zu sein. Du wirst nach und nach bewusster. Die dünne Schicht wird dicker und dicker und es kommt der Moment, wo dein ganzes Wesen voll von Bewusstsein ist. Bewusstsein ist das Selbe wie Wahrnehmen.

Im Leben, das Leben beobachten
Im Tod, das Sterben beobachten

Wenn also der Tod kommt, dann beobachte den Tod. Als das Leben da war, hast du das Leben beobachtet. Es ist nichts Neues: Der Tod ist nur ein Objekt genauso wie das Leben ein Objekt war. Wenn du gelernt hast, wie man wahrnimmt, dann brauchst du dich vor nichts zu fürchten. Dann wirst du auch deinen Tod beobachten können.

Es gibt keine Technik fürs Sterben. Dein Wesen, dein Bewusstsein, muss alle dunklen Ecken in dir transformieren. Das Licht hat in jede kleinste Ecke zu gelangen. Das nennen wir Meditation. Langsam, ganz langsam, wird alle Unbewusstheit, alle Dunkelheit verschwinden. Dann kannst du in das kosmische Ganze schmelzen, in die absolute Stille, in eine große Ekstase.“
Osho, Zitat Auszug aus Yakusan: Straight to the Point of Enlightenment #2

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Latihan Meditation

Juli 18, 2009

Entspannende, aktive Meditationstechnik

Latihan-meditation

„Latihan ist eine empfehlenswerte Meditationstechnik aus Indonesien, die der Dynamischen Meditation nahe kommt. Im Latihan gibst du dich völlig der Existenz hin. Du lässt deinen Körper von selbst bewegen – nicht, indem du ihn über Gedanken steuerst, sondern, indem er sich durch eine universelle Kraft bewegen lässt.“

Anleitung zur Latihan Meditation

40 Minuten den Körper von selbst bewegen lassen

„Stehe entspannt in einem leeren Raum, die Augen sind geschlossen. Warte. Plötzlich fühlst du, wie sich deine Hand bewegt. Oder dein Kopf. Verhindere es nicht, gehe mit der Bewegung mit. Mache die Bewegung aber auch nicht größer als sie ist, sonst wirst du wieder zum Macher.

Latihan ist Loslassen. Deine Körperenergie fällt in Harmonie mit der universellen Energie und dadurch geschehen bestimmte Dinge in deinem Körper: Du magst zu tanzen beginnen, du magst dich im Kreis drehen, deine Hände bewegen sich vielleicht oder deine Beine. Vielleicht beginnst du Worte zu sprechen, deren Bedeutung du nicht verstehst oder die überhaupt keine Bedeutung haben.

Sich nicht einmischen, wie verrückt sein

Du mischt dich nicht ein, weder um den Prozess zu kontrollieren, noch, um ihn zu unterstützen. Alles würde stören. Du lässt alles sein. Beim ersten Mal wird es verrückt aussehen. Genauso, wie du immer vor Verrücktsein Angst hattest, so wirst du dich auch jetzt fürchten, denn du wirst wirklich wie verrückt sein. Plötzlich streckst du ohne Grund deine Zunge heraus, du bewegst deinen Kopf ohne Absicht, du springst und tanzst und machst lauter komische Dinge, von denen du niemals gedacht hättest, dass du sie jemals tun würdest.

Unbedingt im Beobachten bleiben

Nur 40 Minuten lang in diesem gelösten Zustand werden dir ein großartiges Wohlgefühl geben. Nichts sonst kann dich so gut fühlen lassen.

Doch du musst noch etwas hinzufügen. Dynamische Meditation ist Latihan plus noch etwas mit dabei. In Latihan bist du völlig weg, ohne Bewusstsein. In der Dynamischen Meditation bleibst du im Beobachten. Das ist etwas anderes, als ein Macher zu sein. Dränge dich nicht zu irgendeiner Handlung, zwinge dich zu nichts und verhindere nichts, nimm einfach nur wahr, was passiert. Das fehlt im traditionellen Latihan, das Beobachten. Ohne bewusst zu bleiben kann Latihan gefährlich sein.

Gefahren der Latihan Meditation

Nicht mehr aufhören können, sich erschöpfen, verrückt werden

Wenn du in der Latihan Meditation unbewusst wirst, kannst du nach 40 Minuten vielleicht nicht mehr aufhören. Der energetische Wirbelwind mag zu überwältigend sein. Vielleicht wirst du dich völlig ausbrennen, wenn du es länger als 40 Minuten machst. Wenn du dich so erschöpfst, dann wird es dich ohnmächtig werden lassen, anstatt dir ein Wohlgefühl zu geben. Wenn du aus der Unbewusstheit aufwachst, wird dich der Körper schmerzen und du fühlst dich, als ob du dich übergeben müsstest. Du wirst dich nicht gestärkt wieder finden, sondern geschwächt. Und manchmal werden die Leute verrückt dabei – sie können nicht mehr damit aufhören.

Wenn du während der 40 Minuten Latihan nicht bewusst beobachtet hast, dann passiert dir Latihan vielleicht plötzlich auf der Straße, in einem Geschäft oder irgendwo sonst. Dann bist du nicht mehr Herr der Meditationstechnik, denn du bist nicht bewusst geblieben. Latihan ist eine gute Methode, doch das Beobachten muss mit dabei sein, damit du aufhören kannst, wenn du möchtest und es nicht irgendwann und irgendwo einfach passieren kann. Wenn Bewusstsein mit dabei ist, dann entlässt der Körper durch Latihan die Anspannungen, die er angesammelt hat.

Die zweite Wohltat der Meditationstechnik

Klar zu sehen: Ich bin nicht der Körper!

Diese 40 Minuten Beobachten sind noch aus einem weiteren Grund wichtig:
Du wirst einfacher sehen können, dass du nicht der Körper bist. Du kontrollierst den Körper nicht, du tust gar nichts. So kannst du sehen, dass seine Bewegungen nichts mit dir zu tun haben, er verhält sich auf seine eigene Weise. Wenn du das siehst, kannst du dich leichter von der Idee ablösen, dass du der Körper bist. Das passiert in der Dynamischen Meditation, darum steht die Dynamische Meditation über der Latihan Meditation.

Latihan ist eine alte Methode. Sie kann jemandem helfen, der nicht viel Anspannung in seinem Körper hat und der kaum Gedanken unterdrückt, doch heutzutage gibt es solche Menschen nur selten. Heutzutage ist jeder voller Spannungen. Latihan war noch vor wenigen Jahren eine weltweite Bewegung, doch ist sie nun nach und nach wieder verschwunden. Sie musste verschwinden, denn sie erschuf mehr Probleme als sie löste. Latihan machte mehr Leute verrückt als ihnen zu helfen.

Totale Entspannung des Körpers und Erfahrung von Bewusstheit

Es ist gut, den Beobachter beizubehalten, der dich jederzeit davon abhalten kann, verrückt zu werden. Bewusstheit ermöglicht dir, mit Meisterschaft die Kontrolle zu behalten, damit Latihan nicht irgendwo, an einem beliebigen Ort passiert. Mit Bewusstheit ausgeführt, wird Latihan deinem Körper sehr gut tun. Und für dich sind 40 Minuten bewusstes Wahrnehmen eine große Wohltat.

Latihan wird bald vergessen sein, doch Bewusstheit wird für immer bleiben. Sie ist deine Natur.“

Osho, Zitat-Auszug aus The Path of the Mystic #3

Meditationstechniken mit Phasen von Latihan

OSHO Devavani Meditation
OSHO Gourishankar Meditation
OSHO Dynamische Meditation
OSHO Mahamudra Meditation

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Konzentration engt den Verstand ein

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„Denke daran, dass mit Meditation niemals Konzentration gemeint ist. Konzentration und Meditation sind zwei gegensätzliche Dinge. Konzentration engt den Verstand ein, in der Konzentration wird sich auf einen Punk fokussiert. Konzentration beinhaltet etwas und schließt alles andere aus. Meditation bezieht alles mit ein, sie schließt nichts aus. In der Meditation wird der Verstand nicht eingeengt, Meditation ist die Ausdehnung von Bewusstsein.

Konzentration ermüdet, Meditation nicht

Konzentration hat mit dem Denken zu tun, Meditation mit Bewusstsein. Konzentration ist Denken, Meditation ist Nicht-Denken. Konzentration ist eine Anspannung, früher oder später wird dich Konzentration ermüden. Du kannst dich nicht lange konzentrieren, es ist zu anstrengend. Doch man kann 24 Stunden lang meditativ sein, denn Meditation ist Entspannung.“

Osho,  Zitat-Auszug aus The Book of Wisdom #21

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OSHO Dynamische Meditation

Wer viel mit dem Kopf arbeitet, wer lernen will, wie er mitten im größten Chaos still und innerlich entspannt und trotzdem total aktiv dabei sein kann, für den gibt es eine geniale Meditationstechnik, die man alleine und auch mit mehreren zusammen machen kann…

Orte-meditation

Warum solltest du ein stilles Wasser sein? Wie ein schaler Teich, ohne Bewegung und abgestanden?

Sei dynamisch. Ich bestehe auf dynamischen Meditationstechniken. „Meditation“ und „dynamisch“ scheinen rein wortmäßig total gegensätzlich zu sein. In der dynamischen Meditation wird jedoch die Verbindung vom Extrovertierten mit dem Introvertierten geschaffen.

Meditation bedeutet, passiv zu sein. Meditation heißt, einfach du selbst zu sein. Und dynamisch zu sein bedeutet viele Dinge zu tun, aktiv zu sein, beweglich und fließend. Die Worte „Dynamische Meditation“ bergen oberflächlich gesehen einen Widerspruch. In Wahrheit ist es möglich, beides gleichzeitig zu sein: dynamisch und passiv.
Osho, Dance Your Way to God

Während der Meditation wach und bewusst sein

Die OSHO Dynamische Meditation ist eine Technik bei der du ständig wach, bewusst und aufmerksam bist, während du sie tust. Schaue dir selbst zu. Und wenn du dann in der vierten Phase total unbeweglich und wie eingefroren dastehst, dann erreicht die Wachheit ihren Höhepunkt.

Man kann sie alleine machen, aber die Energie wird viel stärker, wenn man sie mit anderen zusammen macht. Sie ist eine individuelle Erfahrung, deshalb solltest du während der ganzen Meditation die anderen um dich herum total vergessen und deine Augen geschlossen halten; am besten trägst du eine Augenbinde. Mache die Dynamische mit nüchternem Magen und trage bequeme, weite Kleidung.

Dies ist eine Meditation, bei der du hellwach und achtsam sein musst. Bleibe Zuschauer, verliere dich nicht. Während du atmest kann es leicht passieren, dass du das vergisst. Du kannst so sehr mit dem Atem eins werden, dass du den Beobachter vergisst. Aber dann entgeht dir das Wesentliche. Atme so schnell und so tief wie möglich, setze deine ganze Kraft ein, bleibe aber dennoch ein Beobachter. Beobachte, was geschieht – so als ob du ein Zuschauer wärst, und es mit jemand anderem geschähe, als ob das alles nur im Körper vor sich geht und das Bewusstsein ist einfach zentriert und schaut zu.

Osho

Drei Meditationen gegen Stress

Göttlichkeit durch eine lockere Zunge erfahren
Die Gibberish Meditation
Bei Gedanken-Stress

Sich nicht unnötig verspannen,
die eigenen Talente fördern und
lieben, was man tut

Ohne-stress-meditation

1. Sich nicht unnötig verspannen

„Beginne damit, bei alltäglichen Routinehandlungen aufmerksam zu sein. Während du die Alltagsarbeiten ausübst, bleibe dabei entspannt. Es gibt keinen Grund, angespannt zu sein. Wenn du den Boden putzt, warum solltest du dich da verspannen? Wenn du Essen kochst, worüber brauchst du da nervös sein? Es gibt keine einzige Situation im Leben, bei der du dich verspannen musst. Anspannung ist einfach nur deine Unaufmerksamkeit und Ungeduld.

Ich habe mich immer gefragt, warum sind die Leute nur so nervös? Es sieht so aus, dass es überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was außerhalb geschieht, es hat etwas mit dir innen zu tun. Du findest immer eine Entschuldigung von außen, doch nur, weil es so idiotisch aussieht, ohne Grund gestresst zu sein. Nur um deine Verspannung zu rationalisieren, findest du irgendeinen Grund außerhalb von dir, damit du erklären kannst, warum du so nervös bist.

Doch Nervosität ist nicht außerhalb von dir, Stress und Anspannung kommen von deinem falschen Lebensstil.

2. Die eigenen Talente fördern

Du lebst in Konkurrenzdenken – das erschafft Nervosität und Verspannung. Du lebst und vergleichst dich ständig – das erschafft Stress. Du denkst immer entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft nach, und deine einzige Realität ist, die Wirklichkeit zu versäumen – auch das erschafft Anspannung.

Finde dein eigenes Talent. Die Natur schickt kein einziges Individuum auf die Welt, ohne ihm ein einzigartiges Geschenk mitzugeben. Suche einfach ein wenig danach… Was auch immer für Qualitäten und Talente du hast, nutze sie völlig aus. Dadurch wird die Energie, die sonst in Stress und Nervosität geht, beginnen, zu Anmut und Schönheit zu werden.

3. Lieben, was man tut

Was immer du tust, mache es mit solcher Liebe, mit solcher Sorgfalt, dass das kleinste Ding in der Welt zu einem Kunstwerk wird. Das wird dir große Freude bringen. Dann wirst du eine Welt erschaffen, die kein Konkurrenzdenken kennt, bei der niemand verglichen wird. Das wird allen Menschen Würde verleihen. Jede Handlung, die hundertprozentig ausgeführt wird, wird zur reinen Andacht.“
Osho, Zitat-Auszug aus The Hidden Splendor

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Im Alltag aufmerksam sein mit der Sekunden Meditation

Wie oft entschließt man sich, endlich zu meditieren und tut es dann doch nicht? Das passiert, wenn der Beschluss nur von dem oberflächlichen Tagesbewusstsein gemacht wurde. Man nimmt sich etwas vor, doch der Entschluss wird vom Tagesgeschehen weggeweht. Damit ein Entschluss wirklich wirksam wird, muss er auch tief im Unterbewusstsein getroffen sein. Hier eine überlieferte Atem Meditationstechnik (Anapan Sati Yoga), die eine Entscheidung tief ins Unterbewusstsein sinken lässt.

Einen Entschluss tief ins Unterbewusstsein bringen

Anapansatiyoga-meditation

Eine Meditationstechnik für 10 Minuten
Am besten abends vor dem Einschlafen

Anleitung für die Anapan Sati Yoga – Atem Meditationstechnik

1. Einatmen und einen Entschluss fassen

Sanft und sehr langsam erlaube deinen Lungen sich ganz zu füllen und während du auf diese Weise einatmest, wiederhole dir selbst mit Worten, was du in deinem Leben anders haben möchtest. Zum Beispiel: „Ich werde Meditation erfahren.“

2. Den Atem anhalten und dabei den Entschluss wiederholen

Wenn deine Lungen total voll sind, dann halte deinen Atem für eine Weile an und wiederhole „Ich werde Meditation erfahren“. Es kann sein, dass du bald unruhig wirst, dass du gerne wieder ausatmen möchtest, doch du hältst weiterhin deinen Atem an und wiederholst „Ich werde Meditation erfahren“.

3. Ausatmen und dabei den Entschluss wiederholen

Dann beginne langsam auszuatmen und wiederhole dabei „Ich werde Meditation erfahren“. Atme so lange aus bis du dich ganz leer fühlst und wiederhole dabei ständig „Ich werde Meditation erfahren“.

4. Leer sein und den Entschluss wiederholen

Jetzt, während du völlig leer bist, halte diese Leere in dir, atme nicht ein und wiederhole „Ich werde Meditation erfahren“ so oft wie du kannst.

5. Einatmen und den Entschluss wiederholen

Dann beginne langsam wieder einzuatmen. Ein Zyklus ist einmal einatmen und einmal ausatmen. Mache diesen Zyklus fünfmal nach einander.

6. 5 Minuten Ausruhen

Wenn du fünfmal in dieser Weise ein- und ausgeatmet hast, strecke deinen Rücken, atme weiterhing langsam und sitze still, locker und entspannt. Die Augen sind geschlossen. Beobachte deinen Atem.

Vertiefende Osho Texte zu dieser Atem Meditationstechnik

„’Ich werde Stille erfahren, ich werde Meditation erfahren. Ich bin hundertprozentig entschlossen, dass ich Meditation erfahren will.’ Lasse dein ganzes Wesen diesen Schwur aufsaugen – ’Ich werde Stille erfahren’! Lasse dein ganzes Wesen mit diesem Entschluss mitschwingen. Der Beschluss sollte die tiefste Ebene deines Bewusstseins erreichen.“

„Während der Entspannungsphase wird der Entschluss, egal, welchen Entschluss du getroffen hast, noch tiefer einsinken. Mache den Zyklus fünfmal. Dann, wenn du still sitzt, beobachte fünf Minuten lang deinen Atem. Atme langsam ein und aus.“

„Bevor du zu Bett gehst wiederhole diese Übung fünf bis siebenmal, solange, wie es für dich angenehm ist. Dann schlafe ein und denke dabei: ‚Ich werde Stille erfahren, das ist mein Ziel’. Wenn der Schlaf in dir aufsteigt, ist dieser Gedanke mit dir. Dann mache das Licht aus.“

Um Luft ringen und dabei ins Unterbewusstsein gelangen

„Was passiert, wenn du total ausatmest und dich davon abhältst, wieder einzuatmen? Wenn du völlig ausatmest und dir dann die Nase zuhältst und nicht einatmest, was wird dann passieren? Wird nicht dein ganzes Wesen noch eine Weile darum kämpfen, einzuatmen? Werden nicht jede Pore deines Körpers und die Millionen von Zellen nach Luft schreien?

Je länger du versuchst, den Atem anzuhalten, umso tiefer dringt der Wunsch nach Luft in das Unterbewusstsein ein. Je länger du den Atem anhältst, um so mehr wird der tiefste Teil deines Wesens nach Luft fragen. Es ist nicht einfach nur eine oberflächliche Frage nach Luft, es ist eine Frage von Leben und Tod. Dann verlangen auch die tieferen Schichten, und die darunter liegenden, nach Luft.

In diesem Moment, wenn du einen Zustand erreichst, in dem dein ganzes Wesen nach Luft lechzt, dann solltest du dir selbst immer wieder sagen: „Ich werde Meditation erfahren“… Dein Körper wird nach Luft verlangen und dein Verstand wird dabei den Entschluss wiederholen. Je stärker das Verlangen nach Luft ist, desto tiefer wird die Entscheidung in dich eindringen. Wenn dein ganzes Wesen am kämpfen ist und du diesen Satz immer wieder wiederholst, dann verstärkt sich der Entschluss. So erreichst du dein Unterbewusstsein.“

Osho, Zitat-Auszüge aus unterschiedlichen Quellen

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Emotionen haben keinen Wert

Emotionen-liebe

Oft erfüllt mein Herz und mein ganzes Wesen ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Das passiert, wenn ich in tiefer Liebe bin. Doch ein ähnliches Gefühl habe ich auch in Angst, Sorge, Schmerz, Hilflosigkeit und Frustration.

„Tatsächlich steckt in den meisten Emotionen etwas Ähnliches:
das Gefühl, überwältigt zu werden. Es mag Liebe sein, es mag Hass sein oder Wut… es kann alles mögliche sein. Wenn eine Emotion zuviel wird, gibt sie dir das Gefühl, von etwas überwältigt worden zu sein. Auch Schmerz und Leiden können die gleiche Erfahrung erschaffen. Jedoch hat Überwältigt-sein keinen Wert, es zeigt nur, dass du emotional bist.

Nicht emotional handeln!

Das Gefühl von Überwältigt-sein ist typisch für eine emotionale Persönlichkeit. Wenn sie wütend ist, dann ist sie es total. Und wenn sie liebt, dann liebt sie vollkommen. Die emotionale Persönlichkeit wird von der Emotion fast betrunken und blind. Jede Handlung, die aus einer Emotion entsteht, ist verkehrt. Sogar wenn es überwältigende Liebe ist, die Handlung, die daraus entsteht, wird nicht richtig sein.

Grundlegend kann man sagen: Wenn du von einem Gefühl überwältigt wirst, dass du dann alle Vernunft verlierst, deine ganze Empfindsamkeit und auch dein Herz dabei verloren geht. Die Emotionen werden wie zu einer dunklen Wolke, in der du dich verlierst. Alles, was du daraus tust, ist verkehrt, was immer es auch sein mag.

Liebe ist keine Emotion

Liebe soll kein Teil deiner Emotionen sein. Normalerweise denken die Leute, Emotion sei Liebe, das ist ihre Erfahrung. Doch alles, was überwältigt, ist sehr instabil. Es kommt wie ein Wind, zieht vorbei und lässt dich leer, verstört, traurig und unglücklich hinter sich zurück.

Menschen, die das ganze Sein des Menschen erkannt haben, also Verstand, Herz und Wesen, sagen: Liebe muss der Ausdruck deines Wesens und nicht etwa eine Emotion sein. Eine Emotion ist sehr zerbrechlich und verändert sich schnell. Einen Moment lang sieht sie so aus, als ob sie alles im Leben sei. Im nächsten Moment bist du aber völlig leer.

Liebe ist Verstehen, Klarheit, Empfindsamkeit und Wachheit

Das erste, was es zu tun gibt, ist, Liebe aus der Menge der überwältigenden Emotionen herauszunehmen. Liebe ist nicht überwältigend. Im Gegenteil, Liebe ist ein tiefes Verstehen, Klarheit, Empfindsamkeit und Wachheit. Doch solch eine Liebe gibt es selten, denn es gibt nur wenige Menschen, die ihr Wesen erreichen.

Du musst deine Liebe aus dem emotionalen Zusammenhang herausnehmen, wo sie seit deiner Geburt steckt. Und du musst einen Weg zu deinem Wesen finden. Außer, deine Liebe wird Teil deines Wesens, ist sie nicht viel anders als Schmerz, Leiden und Traurigkeit. Emotionen werden dir nicht helfen, zu einem integrierten Individuum zu werden. Emotionen werden dir keine Seele aus Granit geben. Du wirst wie Treibholz im Fluss hin- und hergetrieben werden, ohne zu wissen, warum. Emotionen machen den Menschen genauso blind wie Alkohol.“

Osho, Zitat-Auszug aus Om Shantih, Shantih, Shantih, #17

Osho im Original zuhören: Love, an expression of being

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Die richtige Meditation ist,
welche zum Meditierenden passt

Meditation-individuell

„Vergiss die alten Vorstellungen von Meditation, bei denen jemand still in der Lotusposition unter einem Baum sitzt. Das ist nur eine von vielen Meditationsformen, die für einige Leute passen mag, jedoch nicht für alle Menschen. Für ein kleines Kind ist das zum Beispiel keine Meditation, sondern Tortur. Für einen jungen Menschen, der lebendig und voller Energie ist, bedeutet eine solche Meditationsform Repression, die Unterdrückung seiner Lebenskraft. Für einen alten Menschen, dessen Energien zurückgehen, mag still zu sitzen die richtige Meditationsform sein.

Jede Aktivität kann zu Meditation werden

Laufen kann eine Meditation sein, joggen, tanzen, schwimmen… alles kann Meditation sein. Die Definition ist: Wann immer der Körper, der Verstand und die Seele miteinander in einem Rhythmus schwingen, dann ist das Meditation, dann wird „das Vierte“ dazu eingeladen. Wenn du aufmerksam bist und dich mitfließend bewegst – nicht um die olympischen Spiele zu gewinnen, sondern als Meditationsform, dann ist das von großer Schönheit.

Wenn wir lediglich eine bestimmte Meditationsart vorgeben, dann passt diese nur für ein paar bestimmte Leute. Das war in der Vergangenheit das ganze Problem: immer gleiche, starre Meditationsformen. Sie passten für einige individuelle Menschen, doch die anderen blieben in Dunkelheit zurück.

Wenn du Ruhe brauchst, ist Ruhe deine Meditation

Wer meditieren möchte, der sollte eine Meditationstechnik haben, die seinem individuellen Typ entspricht. Wenn er Ruhe braucht, dann sollte Ruhe seine Meditation sein. Dann ist „still sitzen, nichts tun, der Frühling kommt und das Gras wächst von selbst“ genau die richtige Meditation für ihn. Wir sollten so viele Dimensionen für Meditation finden, wie es Individuen in der Welt gibt. Die Art zu meditieren sollte nicht rigide sein, denn keine zwei Menschen sind gleich. Die Art zu meditieren sollte sehr flexibel sein, damit sie mit dem Individuum zusammenpasst.

Es ist ein revolutionärer Ansatz: Nicht das Individuum muss sich der Meditation anpassen, sondern die Art der Meditation muss für das Individuum stimmen.“

Osho, Zitat-Auszug aus The Book of Wisdom #23

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